Die ultra-defensiven Köpenicker haben sich am 17. Spieltag einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt erarbeitet. Für den neuen Berliner Coach Nenad Bjelica, der Ende November Union-Ikone Urs Fischer beerbt hat, stehen in der 1. Fußball-Bundesliga zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche.

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Die ultra-defensiven Köpenicker haben sich damit einen wichtigen Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Für den neuen Berliner Coach Nenad Bjelica, der Ende November Union-Ikone Urs Fischer beerbt hat, stehen zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage zu Buche.

In den Tagen vor der Partie in Freiburg hatten die Berliner ihren Kader wie erwartet verändert. Der italienische Europameister Leonardo Bonucci beendete sein glückloses Intermezzo in der Hauptstadt nach nur einem halben Jahr. Der 36 Jahre alte Innenverteidiger wechselte zu Fenerbahce Istanbul. Als Ersatz kam Kevin Vogt vom Ligarivalen TSG Hoffenheim.

Zudem kehrte der vom FC Chelsea ausgeliehene Stürmer David Fofana auf die Insel zurück. “So ist das eben in der Transferperiode. Wir müssen uns anpassen. Wir fokussieren uns auf die Spieler, die da sind”, sagte Bjelica, der Vogt direkt in die Startelf beorderte, kurz vor dem Anpfiff bei Sky: “Wir wollen das Spiel gewinnen, wir haben genug offensive Leute auf dem Platz. Wir möchten von der ersten Minute an mutig sein.”

Bjelicas Gegenüber Christian Streich war mit seinen Gedanken dagegen erst einmal bei Franz Beckenbauer. Beim Gedenken an das verstorbene Idol vor Spielbeginn weinte der SC-Coach. Die 33.800 Fans sahen in den ersten Minuten dominante Gastgeber. Der Stimmungsboykott der Fans zu Beginn als Protest gegen den geplanten Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) tangierte die Breisgauer Profis nicht.

Mehrmals wurde es im Berliner Strafraum gefährlich. In der 16. Minute hätte Vincenzo Grifo eigentlich per Kopf die SC-Führung erzielen müssen, doch Berlins Torwart Frederik Rönnow parierte überragend. Von den Gästen, bei denen Rani Khedira (Wadenverletzung) und Aissa Laidouni (Afrika-Cup) fehlten, kam auch im Anschluss kaum etwas.

Die Führung der Freiburger schien nur eine Frage der Zeit, doch auch Roland Sallai konnte eine Großchance per Kopf nicht nutzen (31.). Zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich nichts am Bild.

Die Breisgauer, die auf den gesperrten Nicolas Höfler, Ritsu Doan (Asien-Cup) und Kapitän Christian Günter (Aufbautraining nach Unterarm-Infektion) verzichten mussten, waren das deutlich bessere Team – warteten aber vergeblich auf das längst verdiente Tor.

Startaufstellungen:

Freiburg: Atubolu – Sildillia, Ginter, Gulde, Makengo – Röhl, M. Eggestein, Weißhaupt, Sallai, Grifo – Gregoritsch

Trainer: Christian Streich

Union Berlin: Rönnow – Vogt, Knoche, Diogo Leite – Juranovic, Kral, Roussillon, Aaronson, Haberer – Kaufmann, Volland

Trainer: Nenad Bjelica

Schiedsrichter: Christian Dingert

#bundesliga #sportschaubundesliga

16 Comments

  1. also wie es dafür keinen elfmeter geben kann… deutsche (video-)schiedsrichter sind eine verschwendung von sauerstoff… unfassbar

  2. Wenn man wirklich die Szene bei 6:25 sich ein zwei mal anschaut sieht man klar wie Sallai zu erst denn Ball berührt, Juranovic zieht voll durch und trifft ihn voll am Fuß. Keine Ahnung wie das der VAR mal wieder nicht gesehen hat….

  3. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir das Spiel nicht gewinnen konnten.
    Wir hätten locker 2 Tore machen müssen.
    Weiter so Jungs!

  4. Gut dass die Szene Haberer gegen Gulde gar nicht gezeigt wird. Das ist für mich ein noch klarerer Elfmeter als gegen Sallai, der den wahrscheinlich wegen der unnötigen Theatralik nicht bekommt. Da hat Union viel Glück gehabt. Nichtsdestotrotz müssen wir aus den teilweise super herausgespielten Chancen halt mindestens ein Tor machen. Da sind wir selbst Schuld.

  5. Hmm tbh glücklich wäre ja nicht das erste mal das sich Chancen Wucher rächt ist Doan beim Asia cup? wen ja finde ich schade denn hätten wir brauchen können auch wenn ichs dem jungen natürlich gönne für seine National zu spielen 😅😂

  6. Teilweise wirken die Abschlüsse von Union einfach nur wie sinnloses draufgebolze… Ball ist frei, keiner in der Nähe… es wird einfach draufgerannt und geballert… war dann natürlich vorhersehbar, dass der Ball absolut drüber und daneben fliegt… und so sehen die meisten abschlüsse aus

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