Bayer Leverkusen darf weiter vom Double träumen. Im Achtelfinale feierte der Bundesliga-Tabellenführer einen souveränen 3:1(2:0)-Heimsieg gegen den Zweitligisten SC Paderborn. Allerdings spielte Bayer nur eine Halbzeit stark. Nationalspieler Florian Wirtz musste verletzt raus.

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Leverkusens Trainer Xabi Alonso hatte erwartungsgemäß durchroutiert und fünfmal im Vergleich zum Bundesligaspiel am Sonntag gegen den BVB gewechselt. So brachte der Baske eine komplett neue Defensive inklusive neuem Keeper – Matěj Kovář für Lukas Hradecky. In der Offensive kam nur Amine Adli neu ins Team.

Den Tempofußball, den Bayer in dieser Saison bislang so sehenswert zeigt, sollte das aber zunächst nicht bremsen. Vor 29.000 Zuschauern ging Leverkusen früh in Führung. Josip Stanišić, einer der Neuen, wurde auf der rechten Seite herrlich freigespielt und flankte dann genau auf den Fuß von Boniface, der mit der Fußseite gekonnt ins lange Eck verwandelte.

Es ging weiter zumeist in eine Richtung. Beim zweiten Leverkusener Treffer lief es wieder über die rechte Seite, diesmal über Jeremie Frimpong, dessen Zuspiel Palacios direkt mit einem Flachschuss aus der Distanz verwertete. Auch der argentinische Torschütze hatte viel zu viel Platz.

Die Ostwestfalen verstärkten nun noch mehr die Defensive, standen oft mit zehn Mann weit in der eigenen Hälfte, um größeres Unheil zu verhindern. Bezeichnend: Paderborner Torabschlüsse gab es bis auf einen Kai-Klefisch-Versuch aus der 3. Minute in der ersten Halbzeit nicht.

Einen Schreckmoment musste Bayer Leverkusen jedoch verkraften: Kurz vor der Halbzeitpause humpelte Nationalspieler Florian Wirtz mit Schmerzen vom Rasen, nachdem ihm Paderborns Filip Bilbija in die Hacken getreten hatte. Leverkusen teilte in der zweiten Hälfte mit: Wirtz habe einen Schlag auf den Knöchel erlitten. Eine weitere Diagnose teilte der Klub zunächste nicht mit.

Auch nach Pause diktierte Bayer das Geschehen, allerdings standen die Gäste jetzt geschlossener und ließen nicht mehr die vielen Räume zu wie in der ersten Halbzeit. Die Werkself war jetzt allerdings auch nicht mehr so gierig wie zu Beginn.

Die Temporeduzierung sollte sich rächen. Paderborn wurde mutiger und in der Schlussphase ebenbürtiger. In der 83. Minute war es so weit. Bayer bekam einen Ball nicht gut geklärt, der Nutznießer war Sebastian Klaas, der aus der Drehung zum 2:1 traf. Jetzt wurde es sogar für einen kleinen Moment noch einmal spannend in der Bayarena.

Bis drei Minuten später der eingewechselte Patrik Schick die Antwort parat hatte und mit 3:1-Endstand alle Zweifel beseitigte. Auch das zeichnet eine Spitzenmannschaft aus.

Startaufstellungen:

Leverkusen: Kovar – Stanisic, Andrich, Hincapie – Frimpong, Palacios, G. Xhaka, Grimaldo – Adli, Boniface, Wirtz

Trainer: Xabi Alonso

Paderborn: Boevink – Musliu, Rohr, M. Hoffmeier – Klefisch, Ma. Schuster, Obermair, D. Kinsombi, Muslija – Bilbija, Ansah

Trainer: Lukas Kwasniok

Schiedsrichter: Tobias Stieler

#DFBPokal

17 Comments

  1. Bestes Team aller Zeiten 🙏🏼 danke Euch für diesen unglaublich schönen Zauber in dieser Saison 🖤❤️ ab nach Stuttgart und 3 Punkte mit nach Hause nehmen

  2. Finde die Fairplay ins aus schießen Regel sollte man abschaffen
    1. Selbst Schuld wenn man sich ohne Foul verletzt
    2. Die heulen eh immer nur Rum und haben nix
    3. Wenn der am schreien ist und Hilfe ruft dann kann man den Ball dann ins aus schießen

  3. Eine Erklärung bitte warum der Paderborner Torwart chancenlos gewesen sein soll beim 2:0…er ist dran an dem Ball. Trotzdem kann Vizekusen mal einen Titel holen von mir aus.

  4. Vorzeitiges Ziel Viertelfinale erreicht✅️ aber angesichts der Mannschaften, die noch drinnen sind, ist dieses Jahr auf jeden Fall noch deutlich mehr drinnen⚫️🔴

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