Der FC Augsburg hat am 7. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen Aufsteiger SV Darmstadt 98 verlor der erschreckend schwache FCA mit 1:2 (0:0). Darmstadt fügte Augsburg damit die erste Heimniederlage seit Mitte Mai zu.
Alle Highlights aus erster und zweiter Bundesliga findet ihr immer ab Montagmorgen 0 Uhr in der ARD-Mediathek und auf sportschau.de: https://www.sportschau.de/fussball/bundesliga/index.html
Wir freuen uns auf euer Abo bei Instagram: https://www.instagram.com/sportschau
Checkt unsere Website aus: https://www.sportschau.de
Unsere Sportschau-Themenwelt in der Mediathek: https://www.ardmediathek.de/sport/
Ein Traumtor vom Tim Skarke (52.) per Volleyschuss und Tobias Kempe mit einem verwandelten Foulelfmeter (70.) bescherten Darmstadt den ersten Auswärtssieg im Oberhaus seit April 2017 (2:1 beim Hamburger SV). Vor dem 0:2 vertändelte der eingewechselte Arne Maier den Ball und traf dann Fabian Nürnberger am Fuß. Es war einer von vielen unerklärlichen Augsburger Fehlern, die Maaßen-Elf spielte zu ausrechenbar und ideenlos. Ermedin Demirovic (86.) traf nur noch zum Anschlusstor.
Beide Mannschaften mussten für die Partie kurzfristig umplanen. Augsburg fehlte Ruben Vargas mit Problemen an den Adduktoren, für ihn spielte Dion Beljo. Beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Kevin Mbabu, für den Robert Gumny in die Startelf rückte. Bei den Gästen meldete sich Klaus Gjasula erkrankt ab, Jannik Müller kam im zarten Fußballer-Alter von 29 Jahren zu seinem Bundesliga-Debüt.
Darmstadt präsentierte sich trotz zuvor dreier Auswärtsniederlagen mutig und hatte früh etwas mehr vom Spiel. Tobias Kempe (33.) vergab bei einem Gegenstoß das mögliche 0:1. Auf der anderen Seite schoss Tim Breithaupt (39.) bei einer der seltenen Gelegenheit knapp drüber. Matthias Bader (40.) fehlten nur Zentimeter zur Gäste-Führung.
Die größte Chance aber ließ Marvin Mehlem (45.+2) nach einem Fehlpass von Finn Dahmen gegen den FCA-Torwart liegen. Tribünengast Vargas war nach der Pause gerade auf dem Weg zu seinem Platz, als Darmstadt in Führung ging – und wie! Erst knallte Luca Pfeiffer den Ball an die Latte, dann nahm Skarke den Abpraller mit der Brust auf und hämmerte ihn über die Unterkante des Querbalkens ins Netz.
Augsburg kam in der 56. Minute zur ersten Ecke, die aber ohne Wirkung verpuffte. Trainer Enrico Maaßen nahm kurz darauf einen Dreifach-Wechsel vor und brachte Sven Michel, Maier sowie Mads Pedersen (58.).
Doch es änderte wenig am umständlichen Spiel der Gastgeber. Erst ein Fehler von Christoph Klarer, der am eigenen Strafraum den Ball verstolperte, ermöglichte Ermedin Demirovic die Chance zum Ausgleich, doch der Topscorer lupfte den Ball aufs Tordach (65.).
In der Schlussphase stellte Maaßen nach dem 0:2 auf Viererkette um und wagte mehr Offensive – zu spät. Pedersen traf aber nur den Pfosten (77.), und das Anschlusstor von Demirovic kam zu spät.
Startaufstellungen:
FC Augsburg: Dahmen – Pfeiffer, Gouweleeuw, Uduokhai – Gumny, Breithaupt, Rexhbecaj, Iago, Beljo, Demirovic – Tietz
Trainer: Enrico Maaßen
SV Darmstadt 98: Schuhen – Klarer, J. Müller, Maglica – Bader, Kempe, Holland, Nürnberger, Marvin Mehlem – L. Pfeiffer, Skarke
Trainer: Torsten Lieberknecht
Schiedsrichter: Deniz Aytekin
#bundesliga #sportschaubundesliga

6 Comments
Vor der Saison haben viele Darmstadt abgeschrieben. Jetzt hat man aber gesehen, dass die echt guten Fußball spielen können! Würde mich nicht überraschen, wenn die ganz komfortabel die Klasse halten
Was muss sich beim FC Augsburg ändern?
Die Lilien kommen immer besser ins Rollen, aber jetzt kommen die Schwergewichte Leipzig und Bayern. Wenn man die einigermaßen unbeschadet übersteht, könnte man drei Teams hinter sich lassen.
Wichtiger Dreier! Tor hätte schon in der ersten Hälfte fallen dürfen, dafür Stück Dusel beim Elfmeter gehabt. Weiter so und noch mehr bitte!🔥💙
Wie arrogant demirovic die Chance vergibt. Einfach nur peinlich, vor allem in der Situation. Der muss drin sein. Egal ob von einem Stürmer oder anderen Feldspieler geschossen. Für den FCA, Köln und Darmstadt wird es verdammt eng.
Wieder kein wirklicher Elfmeter! Aber anscheinend dürfen die Moderatoren die Schiedsrichterentscheidungen nicht infrage stellen! Und der Schütze bleibt während dem Anlaufen stehen, müsst eigentlich wiederholt werden!