Der VfB Stuttgart führte bei RB Leipzig, geriet aber am Ende noch ordentlich unter die Räder. Mit dem 5:1 (0:1) wendete Leipzig nach der Auftaktniederlage in Leverkusen (2:3) den drohenden Fehlstart ab.

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Stuttgart begann mutig, hatte in der 6. Minute gleich die erste Doppelchance. Doch den Schrägschuss von Chris Führich klatschte Nübel ab, den Abpraller setzte Serhou Guirassy über die Latte. Leipzig kam kaum zu geordneten Angriffen, versuchte zwar viel, war aber immer wieder offen für Konter.

In der 35. Minute hatte erneut Guirassy die Gäste-Führung vor Augen, köpfte aber aus kurzer Distanz völlig freistehend über das Tor.

Sekunden später durfte er aber dann noch jubeln, weil sich Leipzigs Nationalverteidiger David Raum einen kapitalen Aussetzer leistete: Sein Aufbauversuch landete direkt bei Atakan Karazor, der zu Guirassy weiterleitete – nach einer kurzen Körpertäuschung schob er an Janis Blaswich vorbei zum 1:0 ein.

In der Folge rannte Leipzig an, ließ aber kein klares Konzept erkennen und hatte auch mehrfach Pech mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Frank Willenborg. Beim Gang in die Pause rastete Leipzig-Coach Marco Rose kurz aus und erhielt von Willenborg die Gelbe Karte.

Nach der Pause blieb Stuttgart zunächst die gefährlichere Mannschaft, doch ein schwerer Fehler von Alexander Nübel kippte das Geschehen. Bei einem Befreiungsschlag schoss er den heranrauschenden Benjamin Henrichs an, von dem aus der Ball zum Ausgleich ins Tor prallte (51.). Sekunden später patzte Nübel erneut schwer, doch beim vermeintlichen Führungstreffer stand Lois Openda im Abseits. Als Dani Olmo in der 63. Minute aber dann doch das 2:1 mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck erzielte, war der Widerstand der Stuttgarter gebrochen.

Binnen wenigen Minuten war die Partie dann eindeutig entschieden: Openda legte in der 66. Minute das 3:1 nach, Kevin Kampl erzielte mit einem von Genki Haraguchi abgefälschten Distanzschuss den vierten Treffer (74.), für den Schlusspunkt dorgte Xavi Simons zwei Minuten später mit einer Energieleistung – Nübel hatte eigentlich schon pariert, ermöglichte Simons aber dann doch noch einen zweiten Abschluss.

Startaufstellungen:
Leipzig: Blaswich – Henrichs, Simakan, Orban, Raum – X. Schlager, Kampl, Simons, Dani Olmo – Openda, Poulsen
Trainer: Marco Rose

Stuttgart: Nübel – P. Stenzel, Anton, Zagadou, H. Ito – Karazor, Egloff, Silas, Jeong, Führich – Guirassy
Trainer: Sebastian Hoeneß
Schiedsrichter: Frank Willenborg

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23 Comments

  1. Kommt jetzt vielleicht unerwartet, aber ich finde das gar nicht so blöd, dass wir direkt wieder grob gebremst wurden, bevor der Hochmut überhaupt losgehen kann.
    Einmal schütteln und konzentriert weiter arbeiten. Das einzige Ziel bleibt ein stabiler Platz im Mittelfeld⚪️🔴

  2. Wäre RB nicht RB wäre es eigentlich eine sympathische Mannschaft. Viele spannende, und talentierte junge Spieler. 

    Xavi, Carvalho, Olmo, Simakan, Raum, Henrichs, Openda etc. Macht echt spaß den Jungs zuzuschauen. 
    Leider eine Plastikmannschaft.

  3. Der vermeintliche Elfmeter in der 1. HZ zeigt:
    Rose passt perfekt zu Rattenball. Schade Rose, du hast dich als Mensch aufgegeben :/

  4. 2 klare Elfmeter nicht gegeben und die Zusammenfassung hat’s nicht mal auf die Reihe bekommen, dass zurückgenommene Abseitstor zum 2:1 für RB zu zeigen, wenn das kein bias ist, dann weiß ich auch nicht…

  5. 1. Halbzeit überragend von Stuttgart, vor allem taktisch von Hoeneß mit einem 3-Raute-3 mit Stenzel als inversem Außenverteidiger. Danach fällt man nach dem unglücklichen Gegentreffer in ein Loch und die dann in der 2. Halbzeit überragenden Leipziger überrollen den VfB mit ihrer individuellen Qualität, die nun mal deutlich größer ist.

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