Lange Zeit hatte es nach einem Befreiungsschlag für den VfB Stuttgart ausgesehen, doch letztlich endete das nächste Heimspiel in einer großen Enttäuschung.

Die Schwaben mussten sich gegen Bayern-Bezwinger VfL Bochum mit einem 1:1 (0:0) begnügen und warten seit acht Spielen in der Fußball-Bundesliga auf einen Sieg. Die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo bleibt Vorletzter. Einige Spieler konnten die Tränen nicht zurückhalten.

Nach der Stuttgarter Führung durch ein Eigentor von Armel Bella-Kotchap (56.) verschärfte Bochums Eduard Löwen (90.+4) durch den späten Ausgleich der Gäste per Foulelfmeter die Lage beim VfB. Der Wille war Stuttgart nicht abzusprechen, den Gastgebern fehlte jedoch die Durchschlagskraft. Der Druck auf Matarazzo und Sportdirektor Sven Mislintat dürfte weiter wachsen.

Die Verunsicherung war den Stuttgartern in der ersten Halbzeit anzumerken. Die Schwaben, bei denen Waldemar Anton in die Viererkette zurückkehrte, mühten sich zwar, leisteten sich aber viele einfache Fehler. Dazu musste der VfB früh den Ausfall von Silas Wamangituka wegen einer Schulterverletzung verkraften.

Aber auch bei Bochum war wenig vom Schwung des furiosen Erfolgs gegen die Bayern zu sehen. Torhüter Manuel Riemann blieb bei seiner Rückkehr nach Corona-Infektion zwar fast beschäftigungslos, für Gefahr sorgte allerdings einzig Milos Pantovic (8.) zu Beginn.

Am Auftritt der Stuttgarter änderte sich im zweiten Durchgang zunächst wenig. Die Heimelf kontrollierte das Spiel, agierte in der Offensive aber zu durchschaubar und ohne Ideen. Omar Marmoush (50.) verfehlte das Tor aus der Distanz nur knapp.

Bei der Führung prallte der Ball nach einem Kopfball von VfB-Profi Orel Mangala von Bella-Kotchap ins Bochumer Tor. Der Treffer gab Stuttgart deutlich mehr Selbstvertrauen. Matarazzos Team hielt vor allem kämpferisch gegen die schwachen Gäste dagegen und verpasste durch Mangala (76.) den zweiten Treffer, hatte aber bei einem Pfostentreffer der Westfalen durch Sebastian Polter (83.) auch noch einmal Glück.

Nach einem Foul an dem Pechvogel im VfB-Strafraum ließ sich Löwen die Chance aber nicht entgehen.

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#SPORT1 #BUNDESLIGA

17 Comments

  1. Unglücklich agiert von Mavropanos. Hat er kein Kommando bekommen? So oder so: Würde Stuttgart im Mittelfeld stehen, hätten sie das Spiel gewonnen. Sowas passiert Dir halt, wenn Du unten stehst.

  2. War auch im Stadion, gar nicht schlecht gespielt eigentlich ☝️ die Aktion von mavropanos am ende einfach unglücklich aber immer weiter kämpfen! Noch sind wir nicht abgestiegen ❗ habe übrigens auch ein Vlog hochgeladen falls jemand noch mehr vom Spiel sehen will 😅

  3. Ich werd' nie verstehen, warum man so ein Spiel 10 min lang "zusammenfassen" muss. Minutenlang nur Zeitlupen von Zweikämpfen oder Fehlschüssen der Variante "weit vorbei"… was soll das? Und wen unterhält das? Klar kann man einem 4:2 mit vielen Torraumszenen mal 8-10 min geben, aber doch nicht so einem Kick…

  4. Warum Panto die erste Chance NICHT verwandelt hat, bleibt mir auch beim X-maligen Anschauen echt ein Rätsel. Aber egal, auch in Stuttgart gute Moral bewiesen und Punkt Nummer 9 nach einem Rückstand geholt, zeigt die Mannschaft hat einen festen Glauben immer zurückkommen zu können, ist im Kampf um den Klassenerhalt nicht ganz unwichtig, ebenso wenig die recht moderate Tordifferenz, die faktisch noch zu einem Zusatzpunkt gereichen könnte. Der VfL nährt sich mühsam und redlich wie des Steigers Töchterlein und sammelt Punkt um Punkt für das "große Wunder" ( Thomas Reis ), nämlich den Klassenerhalt. Iin der Rückrunde erst einmal verloren und seit knapp vier Spielen ohne Niederlage, den Abstand nach Unten ausgebaut bzw. Gehalten, 7 zum Relegationsplatz und 10 zu Platz 17. Was will man als VfL Fan mehr.

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