Bayer 04 Leverkusen hat bei seiner Aufholjagd Richtung Europa ausgerechnet vom Lieblingsgegner der vergangenen Jahre einen Dämpfer verpasst bekommen. Gegen den 1. FSV Mainz 05 kassierte die Werkself eine 2:3-Heimniederlage und rutschte hinter die Mainzer zurück auf Rang zehn in der Bundesliga.

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Die Anfangsphase war zäh, bis zum ersten Aufreger vor 27.002 Zuschauer*innen dauerte es 20 Minuten. Nach einem Pressschlag mit Anton Stach und dem erstmals seit dem 3. Spieltag in der Startelf stehenden Sardar Azmoun entschied Schiedsrichter Robert Schröder auf Foulelfmeter. Er blieb dabei auch nach Ansicht der Bilder, obwohl Stach durchaus den Ball getroffen hatte. Doch Edmond Tapsoba schoss schwach, Finn Dahmen war im richtigen Eck und hielt den Ball sogar fest. Zwei ganz grobe individuelle Fehler begünstigten die beiden Treffer in knapp fünf Minuten. Zunächst verwertete Anthony Caci einen Querschläger von Odilon Kossounou. Dann nutzte Azmoun einen Aussetzer von Edimilson Fernandes und bediente Nadiem Amiri, der den Ball aus der Drehung verwertete. In der 42. Minute wäre Tapsoba beinahe endgültig zum Pechvogel geworden, doch nach seinem Abpraller verhinderte Torhüter Lukas Hradecky ein Eigentor. Einfach, aber schön herausgespielt war das 1:2: Jae Sung Lee verlängerte einen langen Ball von Caci mit dem Kopf und Leandro Barreiro vollstreckte volley. In der siebten Minute der Nachspielzeit hatte Schröder zunächst Elfmeter für Mainz gepfiffen, erkannte ihn aber wieder ab, weil Amine Adli zuvor am anderen Strafraum gefoult worden war.

Trainer Xabier Alonso Olano wechselte zweimal zur Pause und brachte zehn Minuten später in Patrik Schick und Florian Wirtz die beiden überragenden Bayer-Spieler der Vorsaison. Nach zwei Abprallern bewies Schick Torriecher und traf direkt. Anschließend hielt Hradecky zweimal überragend gegen Karim Onisiwo und Lee, ehe doch noch die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel.

Die Aufstellungen:

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Kossounou (46. Frimpong), Tah, Tapsoba, Sinkgraven (55. Wirtz) – Andrich – Demirbay (84. Hlozek), Amiri (55. Schick) – Adli, Azmoun, Hudson-Odoi (46. Hincapie)
Trainer: Xabier Alonso Olano

1. FSV Mainz 05: Dahmen – Hanche-Olsen, Bell, Fernandes – da Costa (74. Widmer), Barreiro, Stach (90.+5 Barkok), Caci (74. Martin) – Ajorque (64. Ingvartsen) – Lee (64. Kohr), Onisiwo
Trainer: Bo Svensson

Schiedsrichter: Robert Schröder (Hannover)

Kommentator: Julius Adam

#zdfbundesliga

40 Comments

  1. Onisiwo hat die Situation mit dem zurückgenommenen Elfmeter erklären lassen – direkt mit Halbzeitpfiff und hat es glaube ich verstanden. Trotz aller Emotionen war er da echt ruhig. Muss man auch mal loben! Andere gehen da weiter drauf ein und versuchen den Schiedsrichter zu manipulieren. Emotionen ja, sind in Ordnung. Der Rest finde ich dann doch zu weit. Unabhängig von der Leistung bei dem Spiel.

  2. Also warum der erste Elfer für Mainz doch nicht zählt verstehe ich nicht. Bell rauscht da zwar sauber in den Leverkusener, aber da waren ja gefühlt 20 Ballkontakte vor dem Foul an Onisiwo. Schiris…
    Kann man verstehen, muss man nicht.

    PS. Müsste der Leverkusener Ausgleich nicht eigentlich abseits gewesen sein, da der Ball über den Pfosten kommt, dann einen Leverkusener berührt( der im Abseits steht?) und dann erst zu Schick kommt?

  3. 9 gelbe Karten + 1x rot innerhalb von einer Halbzeit… so ziemlich jede wichtige Entscheidung irgendwo zwischen diskutabel bis untragbar und das auf beiden Seiten….
    Der 1. 11er für Leverkusen war eine Farce. Wie man das nach 15 Wiederholungen immernoch als einseites Foul von Mainzer Seite auslegen kann bleibt wohl ein sehr exklusives Geheimnis des Schiedsrichters …. dass es zum ersten Mainzer 11er überhaupt kommt und der Zweikampf von Bell nicht direkt abgepfiffen wird ist mindestens genauso traurig ….
    Bei solchen Leistungen der refs vergeht einem jeglicher Spaß …

  4. Azmoun muss mehr spielen…. Der ist nicht umsonst in Russland als bester Spieler der Liga geehrt worden… Leverkusen hat überhaupt kein richtiges und stimmiges Spiel Konzept.. Zu viele Spieler mit ähnlichen Eigenschaften aber keine klare Linie

  5. Der Schiedsrichter hat ja echt nur Scheiße zusammengepfiffen. Keiner der Elfer war einer. Der VAR eigentlich einen guten Job gemacht bis auf den letzten Elfer. Bei der Schiedsrichterleistung kann man sich Fußball echt kaum noch anschauen.

  6. Leverkusen ist einfach nur ein Mysterium. Sie sind einfach da, spielen irgendwie immer international, immer oben mit dabei, immer auf dem Papier nen guten Kader und dennoch weiß man: Sie werden nie etwas erreichen.

  7. Adli leider sehr sehr dumm… Ob es vorher ein „Foul“ war an Hincapie weiß ich nicht, … hätte er eine Show raus gemacht, sich am Kopf gehalten etc. wäre es vermutlich abgepfiffen worden, -!aber naja, hätte hätte
    Sehr wildes Spiel mit komischen Schiedsrichterleistungen (keine gerade Linie)

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