Borussia Dortmund entlässt Sebastian Kehl – und trifft nach den Nicht-Verlängerungen von Julian Brandt und Niklas Süle, dem neuen Vertrag für Felix Nmecha und einigen spannenden Talenten aus Südamerika die nächste richtige Entscheidung. Folgt jetzt der große Sprung in Richtung FC Bayern München?
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Wenn man das Regal "Weltklasse" (Top-Niveau, CL-Erfahrung, nachgewiesene Erfolge bei Großclubs) für die Nachfolge von Sebastian Kehl öffnet, kommen nur wenige Namen infrage. Diese Manager bringen entweder eine enorme Erfolgsbilanz in der Kaderzusammenstellung oder ein gigantisches Netzwerk mit:
* Michael Edwards (FSG / ex-Liverpool): Er gilt als der Architekt des Liverpool-Erfolgs unter Klopp. Edwards ist ein Meister der datengestützten Rekrutierung und hat Liverpool von einem schwächelnden Riesen zur Weltklasse geformt. Er arbeitet aktuell als "CEO of Football" für die Liverpool-Besitzer – ihn loszueisen, wäre ein echtes Statement.
* Luis Campos (Paris Saint-Germain): Der "Trüffelsucher" unter den Managern. Er hat die Meisterteams von Monaco und Lille fast im Alleingang aus dem Nichts aufgebaut und hunderte Millionen an Transfergewinnen generiert. Er kennt den französischen Markt wie kein Zweiter – eine Kernzone für BVB-Transfers.
* Paul Mitchell (AS Monaco / ex-Leipzig): Ein Experte für den Aufbau moderner Sportstrukturen. Er hat das Red-Bull-System mit geprägt und Monaco zurück in die Champions League geführt. Er ist dafür bekannt, radikale Schnitte im Kader vorzunehmen, um Erfolg zu erzwingen.
* Christopher Vivell (ex-Chelsea/Leipzig): Er war maßgeblich am Erfolg von RB Leipzig beteiligt und hat kurzzeitig die Kaderplanung bei Chelsea geleitet. Er steht für moderne Scouting-Systeme und eine klare sportliche Identität.
* Markus Krösche (Eintracht Frankfurt): Auch wenn er aus der Bundesliga kommt, hat er sich durch den Europa-League-Sieg und die ständigen Kader-Umbruche auf hohem Niveau (Kolo Muani etc.) den Status "Weltklasse-Manager" erarbeitet. Er wird intern als die "deutsche Ideallösung" für ein Kaliber wie den BVB gesehen.
* Monchi (Aston Villa / ex-Sevilla): Die Legende unter den Sportdirektoren. Er hat Sevilla mit begrenzten Mitteln zu Serien-Europapokalsiegern gemacht. Sein System basiert auf einem weltweiten Scouting-Netzwerk.
Das Problem: Solche Kaliber verlangen beim BVB meist volle Entscheidungsgewalt. Das könnte zu Reibungspunkten mit Lars Ricken führen, der als Geschäftsführer Sport die übergeordnete Richtung vorgibt.