Wichtiger Sieg im Rennen um die Europapokalplätze: Der SC Freiburg hat am 30. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim gewonnen.
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Die Breisgauer feierten am Karsamstag beim 3:2 gegen die TSG ihren zweiten Sieg in Folge und sprangen damit in der Tabelle auf den fünften Platz. Freiburg war durch die Treffer von Lucas Höler und Ritsu Doan in Führung gegangen.
Kurz vor der Pause gelang Hoffenheim dann aber ebenfalls ein Doppelschlag, Marius Bülter (45.+2) sowie Andrej Kramaric (45.+5) glichen noch vor dem Seitenwechsel aus. In der zweiten Halbzeit gelang dann erneut Höler der 3:2-Siegtreffer.
“Als Stürmer in Freiburg tun Tore extrem gut”, sagte Höler nach der Partie: “Es freut mich, dass es doppelt geklappt hat und wir gewonnen haben. Das ist ein sehr schöner Tag.”
In der Startelf des SC Freiburg nahm Trainer Julian Schuster insgesamt drei Veränderungen vor, eine davon gezwungenermaßen: Angreifer Junior Adamu fehlte gelbgesperrt, an dessen Stelle feierte Johan Manzambi sein Startelfdebüt. Der 19-Jährige hatte beim 2:1 in Mönchengladbach in der Vorwoche den Freiburger Siegtreffer erzielt. Zudem rotierten Christian Günter und Max Rosenfelder auf die Bank, neu dabei waren Jordy Makengo und – nach abgesessener Sperre – Matthias Ginter.
Auf der anderen Seite ging die TSG Hoffenheim erstmals in dieser Saison mit einer unveränderten Startelf in ein Bundesligaspiel. Wie beim 2:0-Heimsieg gegen Mainz setzte der offenbar angezählte Coach Christian Ilzer auf die Doppelspitze Haris Tabakovic sowie Bazoumana Touré, im offensiven Mittelfeld sollte wie so oft Andrej Kramaric für Dampf sorgen. Und genau dieser Plan ging zunächst auch auf.
Nun waren die Freiburger deutlich besser im Spiel – und zudem ausgesprochen effizient. Nach rund einer halben Stunde gelang ihnen innerhalb von acht Minuten ein Doppelschlag: Erst traf Höler zum 1:0 (28.), dann baute Doan (36.) die Führung aus. Für Höler war es in diesem Moment das vierte Saisontor, für Doan das neunte. Der Japaner ist damit Freiburgs bester Torjäger.
Als sich rund um den SC gedanklich alles und jeder auf eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeitpause einstellte, drehten die Gäste in der langen Nachspielzeit des ersten Durchgangs noch einmal auf. Erst brachte Bülter Hoffenheim auf 1:2 heran (45.+2), dann erzielte Kramaric sogar noch den Ausgleich (45.+5). In beiden Situationen ließen die Gastgeber plötzlich jede defensive Ordnung vermissen. Gemessen an den Spielanteilen, die Hoffenheim in der Anfangsphase hatte, war der 2:2-Pausenstand aus TSG-Sicht aber nicht unverdient.
So munter die erste Hälfte ablief und zu Ende ging, so verhalten starteten beide Teams in die zweite. Der TSG war der Rückenwind durch den eigenen Doppelschlag kurz vor dem Seitenwechsel anzumerken, doch wegen nun härter werdenden Zweikämpfen war das Geschehen immer wieder unterbrochen. Gefährliche Offensivaktionen gab es zunächst keine – bis zur 57. Minute.
Dann stand Freiburgs Angreifer Höler einmal mehr goldrichtig. Ein langer Ball aus der Innenverteidigung landete über die Stationen Doan und Vincenzo Grifo beim Torjäger, der im Hoffenheimer Strafraum nur noch einschieben musste. Hölers zweiter Doppelpack in dieser Saison, schon in der Hinrunde gegen Mönchengladbach hatte er doppelt getroffen.
Allerdings: Komplett abmelden ließen sich die Gäste durch den erneuten Rückstand auch diesmal nicht. Die Kraichgauer waren nach wie vor um eigene Offensivaktionen bemüht, büßten nun aber einiges an Torgefahr ein. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Dennis Geiger gab den lange Zeit einzigen Hoffenheimer Schussversuch ab, der innerhalb des Freiburger Strafraums abgeblockt wurde (65.). Adam Hlozek zog den Ball übers Tor (78.).
In der Schlussphase der Partie standen die Gäste zunehmend auf dem Gaspedal, mehr Torgefahr wollte sich aber nicht mehr entwickeln. Freiburg jubelte über den 3:2-Heimsieg im Baden-Württemberg-Duell.”
Wir haben ordentliche Möglichkeiten gehabt und viel, viel Druck aufgebaut”, sagte TSG-Torwart Oliver Baumann: “Aber sie verteidigen es hintenraus sehr gut. Wir gehen mit leeren Händen nach Hause. Für die Leistung von beiden Mannschaften ist das für uns zu wenig.”
Startaufstellungen:
Freiburg: F. Müller – Kübler, Ginter, Lienhart, Makengo – M. Eggestein, Osterhage, Doan, Manzambi, Grifo – Höler
Trainer: Julia Schuster
Hoffenheim: Baumann – Arthur Chaves, Akpoguma, Nsoki – Gendrey, Stach, Bischof, Bülter, Kramaric – Touré, Tabakovic
Trainer: Christian Ilzer
Schiedsrichter: Sascha Stegemann
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9 Comments
SCF international – was spricht für, was gegen eine Freiburger Europapokal-Teilnahme?
Johan 😍❤️🤍
Manzambi wird dem SC noch viel Freude bereiten
Der Check wegen Abseits zum 2:1 ist doch nicht wegen dem hinteren Hoffenheimer sondern wegen dem der den Weg von Müller kreuzt und damit möglicherweise passiv im Abseits steht.
Frohe Ostern allen SC Fans!
Dieses Jahr lebt der Traum mal wieder, ich hoffe die Heimspiele gegen die Pillen und die Eintracht werden heilige Feiertage!
Ich finde Freiburg nicht gut genug. Aber sie schaffen es dieses Saison meistens für International.
SC Freiburg ❤️ 🤍 🦊 💪 😎 ⚽️⚽️⚽️
Der Ausgleich wäre wirklich verdient gewesen.
Keine Ahnung warum die da ne Abseits-Linie ziehen bezüglich dem 2:1 von Bülter . Was hat Kramaric damit zu tun ?