Kovacs Rechnung für Schlotterbeck: “Hat noch 120 Monate vor sich” | Barcelona – Borussia Dortmund

Die Stadt ist bekannt, doch der Spielort ist neu. Statt ins Camp Nou reiste Niko Kovac am frühen Dienstagabend vom Flughafen direkt ins Estadi Olimpic auf dem Stadthügel Montjuic mit Blick auf das beeindruckende Panorama Barcelonas. Wo bei den Olympischen Spielen 1992 Dieter Baumann die Goldmedaille gewann, tritt Borussia Dortmund am Mittwochabend (21 Uhr LIVE! bei kicker) beim FC Barcelona im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League an.

Für Kovac, erst seit rund zwei Monaten im Amt, ist es bereits der fünfte Auftritt in der Königsklasse mit seinem immer noch neuem Team. Der 53-Jährige strahlt Zuversicht aus, auch wenn der BVB nicht nur gegen die Katalanen, sondern auch im Vergleich zum restlichen Teilnehmerfeld als klarer Underdog ins Viertelfinale geht. „Im Fußball ist alles möglich“, findet der Coach: „Wir haben uns das hart erarbeitet und hart erkämpft. Dass wir vielleicht Außenseiter sind, macht es dem Gegner aber nicht einfacher.“

Zumal Dortmund in dieser Saison in kaum ein internationales Spiel mit so viel Liga-Rückenwind gehen konnte wie nun. Zwei Siege in Folge haben die Chancen auf eine erneute Europapokal-Qualifikation drastisch erhöht, „wir sind selbstbewusst und auf einem aufsteigenden Ast“, findet Kovac: „In den beiden Spielen haben wir ohne Zweifel die Möglichkeit, das Halbfinale zu erreichen.“

Die Erinnerung an den Durchmarsch ins Finale im Vorjahr ist präsent und nährt die Hoffnungen. Allerdings mussten Kovac und das Team durch den langfristigen Ausfall von Nico Schlotterbeck auch einen herben Stimmungsdämpfer hinnehmen. Immerhin: Die zuletzt angeschlagenen Niklas Süle und Ramy Bensebaini stehen wieder parat, der Algerier könnte Schlotterbeck wie zuletzt in Freiburg als linken Innenverteidiger ersetzen.

Unabhängig von der Besetzung der Fünferkette wird die BVB-Offensive viel Arbeit haben. „Uns ist bewusst, was da für eine Offensivpower auf uns zukommen wird“, weiß Kovac um die furiose Angriffsreihe von Barcelona um Raphinha, Lamine Yamal und Robert Lewandowski: „Wir müssen ordentlich verteidigen, diszipliniert verteidigen. Sie haben Stärken im und um den Strafraum und sie haben enorme individuelle Qualität.“ Sein Team sei aber vorbereitet: „Wir haben alles gezeigt“, sagt Kovac und fragt rhetorisch: „Wo sind ihre Stärken? Das sind verdammt viele. Aber sie haben auch Schwächen. Und wir haben eine gute Idee, glaube ich.“

Gegen den aggressiven Fußball nach vorne, das schnelle Gegenpressing und die hohe Abwehrreihe wird das Tempo der Dortmunder Offensivkräfte eine entscheidende Rolle spielen. „Sie verteidigen extrem hoch an der Mittellinie. Wir aber haben verdammt viel Geschwindigkeit, die soll dem Gegner Probleme bringen.“

Ganz vorbereiten kann man sich auf Barcelona aber nicht, findet Waldemar Anton. „Die Jungs machen so viele überraschende Dinge, dass man sich oft nicht darauf einstellen kann.“ Der Schlüssel sei das kollektive Verhalten: „Wenn wir als Team top zusammenarbeiten, dann können wir auch diese Spieler verteidigen.“

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