Eintracht Frankfurt hat auf dem Weg in die Champions League einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Hessen verloren in der Fußball-Bundesliga beim stark aufgelegten SV Werder Bremen mit 0:2 (0:1). Oliver Burke brachte mit seinem Treffer vor der Pause sein Team in Führung, Romano Schmid machte den Erfolg perfekt.

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Inter Mailand steht an der Spitze der Serie A und ist im Viertelfinale der Champions League der Gegner von Bayern München. Auf was muss sich der deutsche Rekordmeister in der Neuauflage des Endspiels von 2010 einstellen? Was sind die Stärken der Nerazzurri, wer die entscheidenden Akteure? In der neuen Bolzplatz-Folge nehmen wir den mit früheren Bundesligastars gespickten Topklub unter die Lupe und nähern uns der Frage, wie die Münchner den 20-fachen italienischen Meister schlagen können. https://kurz.zdf.de/Q9jv/

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Die Frankfurter wirkten zu Beginn technisch überlegen und kamen immer wieder auf längere Ballbesitzphasen, echte Torchancen sprangen aber nicht heraus. Im letzten Drittel fehlte es an Zielstrebigkeit. Bis auf eine Möglichkeit von Hugo Ekitiké, dessen gespitzelter Ball knapp am langen Pfosten vorbeiging (20.), lief vor dem gegnerischen Tor zunächst wenig zusammen. Ganz anders die Bremer. Die Hausherren imponierten im ersten Durchgang mit enormer Willenskraft und kamen ein ums andere Mal gefährlich vor das Eintracht-Tor. So sauste nach zehn Minuten ein Kopfball von Jens Stage drüber. Vier Minuten später prüfte Marco Friedl den Gästekeeper Kauã Santos mit einem Fernschuss. Und als Stage sich nach 25 Minuten in den Volley von Mitspieler Romano Schmid warf und den Ball gekonnt per Kopfballheber an die Latte bugsierte, lag endgültig die Führung in der Luft. Drei Minuten später durften die Werder-Fans dann tatsächlich jubeln. Nach einem Eckball stand Oliver Burke am langen Pfosten goldrichtig und köpfte das Leder aus neun Metern unbedrängt in die Maschen.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte den Gastgebern. Als Marvin Ducksch rund 90 Sekunden nach dem Wiederanpfiff nach einem Fehlpass von Nnamdi Collins plötzlich völlig frei vor Kauã Santos auftauchte, hatten viele Werder-Anhänger bereits den Torschrei auf den Lippen. Der feine Heber des Angreifers strich allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei. In der Folge übernahm Frankfurt zwar allmählich das Kommando. Die klareren Chancen erspielten sich aber weiterhin die Bremer, die in den Zweikämpfen giftiger wirkten und den Sieg unbedingt erzwingen wollten. Mitchell Weiser (79.) verpasste zunächst die vorzeitige Entscheidung, Schmid machte es per Schlenzer besser. Frankfurt ließ wichtige Punkte im Kampf um die Champions League.

Die Aufstellungen:

SV Werder Bremen: Zetterer – Stark, Friedl, Pieper (65. Jung) – Weiser, Lynen (87. Bittencourt), Agu – Stage, Schmid (90. Topp) – Burke (65. Njinmah), Ducksch (66. Grüll)
Trainer: Ole Werner

Eintracht Frankfurt: Santos – Collins (63. Rasmus Kristensen), Koch, Theate, Brown – Tuta (46. Batshuayi), Skhiri – Götze (82. Matanovic), Larsson (70. Höjlund), Bahoya (70. Chaibi) – Ekitiké
Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Kommentator: Gari Paubandt

#zdfbundesliga

30 Comments

  1. Nach der Rekord-Hinserie mit zehn Siegen hat die Eintracht in der Rückrunde nur eine ausgeglichene Bilanz mit vier Siegen, drei Remis und vier Niederlagen. Wo landet die SGE am Ende?

  2. Frankfurt kam, sah – und hatte nichts zu melden.
    Zwei Tore, kein Gegentor, null Zweifel. Werder gestern wie ein Team mit Ansage. Kompakt, aggressiv, spielfreudig.
    „Danke an Schmid und Burke- Ihr habt mies zerstört“
    „Macht immer weiter und Druck- dann treffen nächste Woche Weiser und Duksch

  3. Werder wieder eine Wundertüte. Jetzt drei der letzten vier Spiele gewonnen, darunter jeweils zu null gegen Leverkusen und Frankfurt. Wer weiß was noch möglich ist? Jeder Punkt zählt!

  4. Schade dass der Kommentator die Leistung von Werder kaum richtig gewürdigt und den Sieg auf die nicht Leistung von Frankfurt geschoben hat

  5. Wenn das kein klares Rückspiel zum Torwart ist was dann ? Über die halbe Bremer Hälfte in die Arme des Torwarts. Absicht hin , Absicht her , wo wollte der Bremer den Ball denn sonst hin spielen ? Ins Tor aus zur Ecke ?
    Frankfurt hat absolut beschissen gespielt , Bremen war bis zum 2-0 die pure Unfähigkeit vorm Tor , was die an Chancen liegen gelassen haben war jenseits von gut und böse. Aber die Szene hätte das Spiel nochmal beeinflussen können.
    Lächerlich das der VAR da nicht eingreift. Für was gibt’s den eigentlich ?

  6. Anstatt die Eintracht schlecht zu reden, kann man auch einfach anerkennen, dass Werder dieses Spiel von Anpfiff bis Abpfiff fast komplett dominiert hat. Die gesamte Offensive der Frankfurter komplett abgemeldet, es gab keinen einzigen Torschuss aufs Tor. Sowas muss man erstmal hinbekommen.

  7. Wirklich starkes Spiel von Bremen. Über die 90 Minuten wahrscheinlich die stärkste Saisonleistung. Die letzten Spiele haben aber wieder mal gezeigt wie wichtig Friedl für die Abwehr ist. Eine Verlängerung von ihm wäre schon sehr wichtig.

  8. Letztes Jahr Borrè, dieses Jahr wieder…Werder zuhause nicht zu schlagen kann nicht der Anspruch sein wenn man mit Mainz und Gladbach um UCL Spielt

  9. Krass ist, sollte Werder auch in Stuttgart gewinnen und danach die Serie halten können, könnte man noch auf Platz 4 kommen, wenn die Mannschaften oben sich die Punkte wegnehmen. Aber dann braucht Werder Siege gegen Stuttgart, Bochum, St. Pauli, Union, Leipzig und Heidenheim. Auf dem Papier sind die Gegner aus Stuttgart und Leipzig die schwierigsten Aufgaben.

  10. Dominantes Heimspiel von Bremen. Wenn man gegen Stuttgart 3 Punkte holt ist man wieder mitten im Rennen – mit vergleichsweise einfachem restprogramm

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