Die Ukraine steht im Viertelfinale der UEFA EURO 2020. Im letzten Achtelfinal-Spiel trafen das Team in der Nachspielzeit der Verlängerung gegen Schweden und gewinnt mit 2:1.

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Beide Teams begannen recht zerfahren in das letzte Achtelfinale. Das erste Tor in Glasgow erzielten die Ukrainer aus dem Nichts. In der 27. Minute setzte sich Yarmolenko rechts durch und spielte per Außenrist den Ball auf den langen Pfosten. Dort zog Zinchenko direkt ab und knallte den Ball ins rechte Eck. Die Ukraine erspielte sich im Anschluss weitere Torchancen, allerdings ohne Erfolg. Nun schlugen die Schweden ansatzlos zu. Emil Forsberg fasste sich ein Herz aus rund 24 Metern. Sein Schuss gelangte abgefälscht unhaltbar ins Tor. Es war das bereits vierte Turniertor für den Leipziger.

Der 29-Jährige blieb auch weiterhin der zentrale Mann des Spiels. In Minute 56 schlenzte er einen Schuss vom linken Strafraumeck an den rechten Pfosten, 13 Minuten später knallte er aus ähnlicher Position die Kugel an die Latte. Die Schweden war klar dominant, konnten allerdings am Ende die Partie nicht vorzeitig entscheiden. So ging das Spiel im Hampden Park in die Verlängerung. Diese war geprägt von zahlreichen Wechseln und einem rüden Foul von Danielson, der mit der offenen Sohle und gestrecktem Bein seinen Gegenspieler Beseydin böse traf und folgerichtig mit der Roten Karte vom Platz flog.

Doch dann schlug die Stunde vom eingewechselten Dovbyk. In der Nachspielzeit der Verlängerung flankte Zinchenko ein letztes Mal von der linken Seite in den Strafraum und der 24-Jährige steht am Fünfmeterraum richtig und drückt den Ball über die Linie. Die Ukraine steht damit im Viertelfinale und trifft dort auf England.

Die Aufstellungen: 

Schweden: 1 Olsen – 2 Lustig (84. Krafth), 3 Lindelöf, 24 Danielson, 6 Augustinsson (83. Bengtsson) – 20 Olsson (101. Helander), 8 Ekdal, 7 Larsson (97. Claesson), 10 Forsberg – 21 Kulusevski (97. Quaison), 11 Isak (97. Berg)
Trainer: Janne Andersson

Ukraine: 1 Bushchan – 21 Karavaev, 13 Zabarnyi, 4 Kryvtsov, 22 Matviienko – 6 Stepanenko (94. Makarenko), 5 Sydorchuk (118. Bezus), 17 Zinchenko, 10 Shaparenko (61. Malinovskyi) – 7 Yarmolenko (106. Dovbyk), 9 Yaremchuk (91. Besyedin / 101. Tsygankov)
Trainer: Andriy Shevchenko

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