Bei Niko Kovac und seinen Spielern machte sich Ratlosigkeit breit. Auch eine starke Schlussoffensive gegen RB Leipzig konnte den nächsten BVB-Rückschlag in der Liga nicht verhindern. Nach dem Viertelfinaleinzug in der Champions League unterlag der BVB in der Fußball-Bundesliga 0:2 (0:1) bei den Sachsen und hängt nach der insgesamt elften Niederlage weiter im unteren Mittelfeld der Tabelle fest. 

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Es zeigte sich schnell, warum Leipzig und Dortmund noch nie torlos auseinandergegangen waren. Beide drängten auf ein frühes Tor, boten fußballerisch mehr als Durchschnittskost. Serhou Guirassy (9.) tauchte nach Karim Adeyemis Vorarbeit im Leipziger Strafraum auf, seinen Abschluss packte sich RB-Keeper Peter Gulacsi im Nachfassen. Dann war es erst einmal vorbei mit der Dortmunder Herrlichkeit. Xavi Simons (11.) wollte Gregor Kobel im Dortmunder Tor mit einem direkten Freistoß nahe der Eckfahne überlisten, scheiterte jedoch am Schweizer. Drei Minuten später flankte David Raum von der linken Seite, doch Openda traf aus fünf Metern nur die Latte (14.). Wenig später landete der Ball nach einem Abpraller direkt vor den Füßen von Simons, der problemlos zur Führung traf (18.). Ridle Baku setzte den Ball aus 16 Metern an die Latte (35.). Und Dortmund? Kam dann doch gegen Ende der ersten Halbzeit. Maximilian Beier (42.) dachte im Strafraum zu lange nach, sein Abschluss wurde geblockt. Einen Schlenzer von Karim Adeyemi (45.+2) lenkte Peter Gulacsi in voller Streckung noch zur Eckfahne.
Guirassys Kopfball nach der Pause flog knapp über das Tor (47.). Lois Openda machte es auf der anderen Seite eine Minute später besser und beförderte den Ball volley ins lange Eck. Maximilian Beier traf erst per Kopf (50.) die Latte, dann mit einem wuchtigen Schuss (52.) den Pfosten. Eine Glanztat von Gulacsi (62.) gegen Guirassy verhinderte den nun höchst verdienten Dortmunder Anschlusstreffer. Der ungarische Nationaltorhüter zeigte sich auch zwei Minuten später in Bestform, lenkte Adeyemis Schuss gegen die Latte. Rose brauchte mehr Stabilität, nahm Openda raus und brachte Verteidiger Lukas Klostermann (66.) und brachte so das Ergebnis über die Zeit.

Die Aufstellungen: 

RB Leipzig:  Gulacsi – Baku, Geertruida, Orban, Bitshiabu, Raum (81. Lukeba)- Seiwald (81. Haidara), Baumgartner (61. Kampl) – Simons (81. Gomis), Sesko, Openda (67. Klostermann)
Trainer: Marco Rose

Borussia Dortmund: Kobel – Anton, Can, Schlotterbeck, Ryerson (72. Chukwuemeka) – Sabitzer (33. Bensebaini), Groß – Adeyemi (72. Gittens), Brandt, Beier – Guirassy
Trainer: Niko Kovac

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Kommentatorin: Claudia Neumann

#zdfbundesliga

42 Comments

  1. 1:20 Seit wann ist man als Elfter in den TOP 10???
    Und "Onboarding" gibt's beim Flugzeug und bei den Schiffchen, aber nicht im Fußball.
    Ich hasse Kommentatoren, die nur dumm rumschwätzen, um sich interessant zu machen anstatt das Spiel zu kommentieren – mit Fußball-Sachverstand und entsprechenden fußball-typischen Begrifflichkeiten und nicht irgendeinem Geschnatter!

  2. Wenn rb hinten mal einen Fehler gemacht hat, konnten die Dortmunder den Ball nicht mal aufs Tor bringen 😂 Gross am Ende bestes Beispiel. Ich würde behaupten Leipzig hat lange nicht das gezeigt, was sie eigentlich können und waren nicht extrem stark. Aber Dortmund war einfach noch viel schlechter 😅

  3. Ey wie sich Xavi nach seinem Tor auf die Bande setzt und „jubelt (3:05)… als Fan würde ich ausrasten! Wie arrogant kann man sein, so auf Kritik zu reagieren!

  4. Ist irgendwie lustig.
    Nottingham Forest wird wahrscheinlich Champions League spielen nächste Saison und wir müssen aufpassen, dass wir nicht absteigen 😂

  5. Ich würde die Jungs von 8 Uhr morgens bis Mittagessen nur noch laufen und aufs Tor schießen lassen. Einer dümmer als der andere mittlerweile. Die halbe Mannschaft muss ausgetauscht werden und auch ein Sebastian Kehl. Kehl hat lange genug Zeit gehabt um dem Kader Struktur zu geben. Sammer auch raus, niemand möchte ihn da haben. Ich kenne nicht einen Dortmunder, der von Sammer etwas hält. Und das für jemanden der schon die Meisterschaft als Trainer mit Dortmund geholt hat.

    Wir brauchen im Sommer jemanden der den Kader vernünftig plant, am besten einen externen.

    Vielen Dank Herr Watzke, für den Scherbenhaufen, den du hinterlassen hast. Hunderte Millionen eingenommen und gleichzeitig zum Fenster rausgeworfen und sich dann noch versuchen als Saubermann aus dem Staub zu machen.

  6. Das Schlimmste daran ist, dass sie diese Spiele als Top-Spiele verkaufen wollen. Dortmund ist schon seit ein paar Jahren kein Spitzenteam mehr. Von den Spielern, die in Dortmund spielen, sind vielleicht zwei oder drei Spieler auf dem Niveau mancher Spitzenmannschaften (aber das ist auch eine Frage, ob sie in der ersten Aufstellung spielen würden), die anderen Spieler sind auf dem Niveau der zweiten und sogar dritten Liga. Leider hat Dortmund kein Problem mit den Trainern, sondern mit den Spielern. So wie die Dinge laufen, denke ich, dass Dortmund am Ende wie Schalke sein wird, wenn sie nicht etwas radikal an der Vereinspolitik ändern.

  7. Ich verstehe das allgemeine Gejammer im die BVB Chancen nicht,zur Halbzeit hätte es schon 3:0 stehen müssen.Dann wäre der Bart ab gewesen und das Spiel ganz anders gelaufen.Und ich bin bestimmt kein Leipzig Fan.

  8. Adeyemi rennt beim 1:0 noch an Xavi vorbei um ihn dann komplett zu ignorieren obwohl er wissen müssste das da kein gelber mehr ist. Augen nur auf den Ball und Umfeld egal, check nicht wie manche Profis sind.

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