Gladbachs Alassane Pléa hat seine Gladbacher am 26. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem Dreierpack am Samstag zum Sieg in Bremen verholfen. In einer unterhaltsamen Partie glich der SV Werder Bremen zwischenzeitlich ein 0:2 aus, mussten sich letztlich aber mit 4:2 geschlagen geben.

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Die Anfangsphase gehörte den Gladbachern. Bevor das Spiel so richtig begonnen hatte, zeigte Schiedsrichter Timo Gerach erstmals auf den Punkt. Milos Veljkovic hatte sich gegen Gladbachs Robin Hack nicht gut angestellt und den Gladbacher mit einem Treffer am Fuß zu Fall gebracht. Pléa nahm sich der Sache an und verwandelte sicher.

Und Gladbach blieb dran: Die Fohlen waren das spielbestimmende Team, Werder fand kaum rein. Nach einem sauber ausgespielten Konter war es erneut Pléa, der eine Flanke von Hack volley aufs Tor schoss. Torwart Michael Zetterer kam an den Ball, konnte den Einschlag aber nicht verhindern – 0:2 aus Werder-Sicht.

Doch die Bremer wehrten sich. Romano Schmid gelang per direktem Freistoß der Anschlusstreffer, nachdem Gladbachs Torwart Jonas Omlin seine Mauer nicht optimal positioniert hatte (39.). Justin Njinmah vergab in der rasanten Schlussphase der ersten Hälfte die große Ausgleichschance, aber Werder blieb dran, machte am Ende des ersten Durchgangs angetrieben vom angezündeten Weserstadion viel Druck.

In der Nachspielzeit ging Issa Kaboré im Zweikampf mit Gladbachs Lukas Ullrich etwas zu energisch zu Werke, nach VAR-Intervention gab Gerach den zweiten Strafstoß der Partie. Silva verwandelte mittig und halbhoch zum 2:2, das Comeback war perfekt.

Wer nun Werderaner erwartete, die mit Rückenwind auf die Führung drängten, wurde enttäuscht. Vielmehr kombinierten die Gladbacher sehenswert, Hack spielte Pléa sehenswert per One-Touch-Steckpass frei – und der Franzose blieb vor Zetterer cool, traf aus zwölf Metern per Flachschuss zum Dritten.

Wieder war Bremen gefordert, wieder lieferte die Werner-Elf. Jens Stage scheiterte mit seinem Kopfball an der Latte (62.), Schmid (62.) und Bittencourt (79.) zielten aus der Distanz etwas zu hoch. Die Gastgeber kontrollierten jetzt die Partie und liefen an, Hochkaräter sprangen aber nicht heraus.

Stattdessen schlug erneut Gladbach zu – wieder waren Hack und Pléa involviert. Nach Hacks Anspiel gab Pléa vom linken Strafraumeck gefühlvoll an die Fünferkante, wo Kleindienst den Ball zur Entscheidung ins Tor spitzelte. Für den Nationalspieler endete der Tag trotzdem ungünstig: Nach einem unnötigen Foul in der Nachspielzeit sah der Kleindienst Gelb-Rot.

Startaufstellungen:

SV Werder Bremen: Zetterer – Pieper, Veljkovic, Jung – Kaboré, Lynen, Agu, Stage, Schmid – Burke, Silva

Trainer: Ole Werner

Borussia Mönchengladbach: Omlin – Scally, Itakura, Elvedi, Ullrich – Weigl, Sander, Ngoumou, Plea, Hack – Kleindienst

Trainer: Gerardo Seoane

Schiedsrichter: Timo Gerach

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22 Comments

  1. Der Elfmeter ist wirklich ein Skandal. Traurig auch das man fast nix davon in den Medien hört. Man stell sich vor das wäre bei Dortmund oder München passiert… Aber mit uns Gladbachern kann man es ja machen.. Zum Glück haben wir das trotzdem gewonnen

  2. Mir ein Rätsel wie da der VAR eingreift und eine für alle offensichtlich richtige Entscheidung. Zurück nimmt und den Zweikampf auf innerhalb des Strafraums legt. Das Stoßen ist definitiv Außerhalb.

  3. ❤️‍🔥🖤🤍💚❤️❤️‍🔥 Das Rautenduell geht an die Borussia. Trotz unberechtigten Strafstoß. Ich würde gerne die Begründung vom VAR hören, warum überhaupt eingegriffen wurde & vom Schiedsrichter warum er sich die Szene mit Ullrich nicht nochmal auf dem Monitor angesehen hat. Ansonsten tolles Spiel, jedoch sind die Tore für die Borussia (vom berechtigten Strafstoß abgesehen) viel zu einfach gefallen & macht Burke & noch wer seine Chancen geht's 4:4 aus oder so! Insgesamt spielt die Borussia eine stabilere Saison & das ist positiv. 🙂👍

  4. Der Kölner Keller hat doch mehrere Zeitlupeneinstellungen, um zu sehen, dass sich Ullrich klar sichtbar ausserhalb des Strafraums befindet?
    Da MUSS der 1.FC Kölner Keller etwas gegen Gladbach haben, anders ist das doch nicht erklärbar. Schon abstrus, dass sowas möglich ist.
    Sobald der Keller nach Frankfurt wandert, wird es auch für Gladbach ganz offensichtlich besser laufen bei solchen Szenen.
    Schon verrückt, dass persönliche Vorlieben eines Videoschiedrichters solch einen Impact aufs Spielgeschehen haben kann. Schon ein wenig sprachlos.😂

  5. Absolute Katastrophe die erste Halbzeit von uns Gladbachern, wirklich. Das 1:0 ok, das 2:0 total glücklich. Insgesamt die Bremer nur begleitet, viele Fehlpässe gespielt und um Tore gebettelt. Und egal ob es nun ein Elfmeter für Bremen war oder nicht, wie unser Mann da in den Zweikampf geht, ist absolut dämlich. Es bestand überhaupt keine Notwendigkeit da so reinzurennen. Glückliches Ende für uns, aber unsere Abwehr bleibt leider eine Großbaustelle.

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