Kein Wirtz, kein Wunder: Bayern München hat ein Comeback des aufmüpfigen Rivalen Bayer Leverkusen verhindert und darf weiter vom “Titel dahoam” träumen. Nach der beeindruckenden Machtdemonstration im deutschen Champions-League-Knaller gegen Bayer Leverkusen tanzten die Fußballer von Bayern München geschlossen vor der Gästefankurve. Mit dem 2:0 (0:0) beim deutschen Doublesieger machte der Bundesliga-Spitzenreiter am Dienstag den Viertelfinaleinzug unerwartet souverän perfekt.

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Kein Geld, keine Struktur, keine Philosophie und vor allem: kein Erfolg. Das Manchester United, das einst die Fußballwelt dominierte, existiert so nicht mehr. Stattdessen: Dauerkrise. Sanierung statt Titelkampf. Doch kann United so jemals wieder zu alter Größe zurückfinden? Und wenn ja, wie lange dauert es? Das alles seht ihr in einer neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/mBM/

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In einer hitzigen Anfangsphase setzten die Bayern den ersten Akzent: Jamal Musiala dribbelte sich auf der Außenbahn herausragend durch, in der Mitte kam Harry Kane unter großer Bedrängnis von Jonathan Tah zum Abschluss – Bayers Kapitän Lukas Hradecky kratzte den Ball aber von der Linie (5.). Die Leverkusener kamen dann etwas besser ins Spiel, gute Chancen hatten aber nur die Münchner. Kane scheiterte nach einem schlimmen Fehlpass von Granit Xhaka an Hradecky (15.), wenig später verzog Michael Olise knapp (16.). Ein Abschluss von Kingsley Coman ging dazu knapp rechts vorbei (28.). Die Werkself wehrte sich, bei jedem Ballgewinn peitschten die Fans ihre Mannschaft nach vorne – gefährliche Offensivaktionen blieben jedoch Mangelware. Erst in der 38. Minute näherte sich Leverkusen bei einem Kopfball von Patrik Schick dem Münchner Tor. Einen weiteren Kopfball setzte der Tscheche nach einer Ecke links vorbei (44.).

Nach dem Seitenwechsel waren weiter die Münchner das dominierende Team – und sorgten für die Entscheidung im Achtelfinal-Duell: Kane schob nach einem Freistoß aus dem Halbfeld aus kurzer Distanz ein (52.). Die Leverkusener versuchten zu antworten, bei einem Abschluss von Jeremie Frimpong (65.) konnte sich Bayerns Keeper Jonas Urbig erstmals auszeichnen. Auch gegen Schick (67.) parierte der Vertreter von Manuel Neuer. Auf der Gegenseite schlug Alphonso Davies zu, und es hätte noch deutlicher werden können: Musiala traf in der Schlussphase zweimal den Pfosten (81./86.).

Die Aufstellungen: 

Bayer 04 Leverkusen:  Hradecky – Arthur (66. Boniface), Tah, Hermoso (38. Andrich), Hincapie – Garcia (66. Adli), Xhaka, Palacios – Frimpong, Grimaldo (84. Buendía) – Schick
Trainer: Xabi Alonso

FC Bayern München:  Urbig – Laimer (46. Stanisic), Upamecano, Kim, Davies – Kimmich, Goretzka (84. Palhinha) – Olise (70. Ito), Musiala, Coman (58. Gnabry) – Kane (84. Müller)
Trainer: Vincent Kompany

Schiedsrichter:  Slavko Vincic (Slowenien)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfchampionsleague

28 Comments

  1. Leverkusen kann froh sein das Bayern nicht höher gewonnen hat. Ich sage nur Musialas Aluminium-Treffer. Aber trotzdem stark gespielt von beiden nur halt eben Bayern dominanter.

  2. Der 11er an Kane wird zu 150% in jeder anderen Spielminute gepfiffen wie in den ersten 5. Lächerlich das da nichtmal der VAR reinkommt, Tah juckt es überhaupt nicht wo der Ball ist er klammert nur rein

  3. Bayern hat gezeigt, was sie mit Konkurrenz auf "Augenhöhe" machen. Rangordnung wieder hergestellt. Trotzdem schön, dass Leverkusen so eine harte Konkurrenz geworden ist, das macht alles wieder spannender!

  4. Der FC Bayern gewinnt auch das Rückspiel gegen Leverkusen und macht den nächsten Schritt Richtung "Finale dahoam". Im Viertelfinale treffen die Münchener auf Inter Mailand.

  5. 38 Sekunden für die erste Hälfte. Und fast 3 Minuten für die zweite. Wow. Dabei war die erste viel packender wegen des Hin und Hers. Aber so sieht ein Zusammenschnitt aus, wenn er nur klare Torchancen zeigt.

  6. Minute 5 klarer Elfmeter. Wahrscheinlich wollte der Schiedsrichter nicht direkt die rote Karte geben. Hätte Kane den Ball villt garnicht berührt, dann hätte er garnicht anders können. Aber im Prinzip hat Tah nichts mit dem Ball, mit dem Rücken zum Tor zieht er Kane runter. Das ist ein Elfmeter aus dem Lehrbuch. Nach der Chance wusste man auch direkt, dass die Bayern präsent sein werden und sich nicht verstecken.
    Im Großen und Ganzen konnte Leverkusen das Spiel aber ausgeglichener gestaltet, als das Hinspiel. Wenn Schick den Kopfball gemacht hätte, hätte ees villt nochmal spannender werden können. Aber isg waren die Bayern vor allem im letzen Drittel viel präziser und auch insgesamt einfach abgeklärter. Auch mit Wirtz wäre da nicht mehr als ein Unentschieden drin gewesen.
    Man kann aber eigentlich nur hoffen, dass die Leverkusener weiterhin so konkurrenzfähig bleiben. Dann wird es sicherlich noch einige packende Duelle der beiden geben.

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