Die TSG Hoffenheim führt zur Halbzeit verdient. Doch im zweiten Abschnitt erarbeitet sich das Bundesliga-Schlusslicht aus Heidenheim einen Punkt. Die TSG Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim haben sich am 25. Bundesliga-Spieltag 1:1 (1:0) getrennt.

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Haris Tabakovic brachte die TSG nach ausgeglichener Anfangsphase in Führung (34. Minute). In der zweiten Halbzeit glich Budu Zivzivadze mit seinem ersten Bundesligator aus (65.).

Keine vier Minuten waren gespielt, da war die Partie schon länger unterbrochen: Hoffenheims Diadié Samassékou war mit Schmerzen im Oberschenkel zu Boden gegangen und musste behandelt werden. Weiter ging es dann trotzdem nicht: Routinier Kevin Akpoguma ersetzte Defensivspieler.

Großer Spielfluss kam auch im Anschluss nicht auf. Die TSG übernahm die Kontrolle über das Geschehen, die Heidenheimer hielten mit konsequenter Zweikampfführung dagegen. Die erste gute Gelegenheit bot sich Tom Bischof, dessen strammer Linksschuss aus 23 Metern über die Latte strich (14.). Drei Minuten später meldeten sich auch die Heidenheimer in der Offensive an, Marnon Buschs Abschluss rauschte am linken Pfosten vorbei.

Danach tat sich vor beiden Toren herzlich wenig. Das Bemühen war den Mannschaften nicht abzusprechen. Doch einerseits zeigten sich die Defensivreihen auf dem Posten, andererseits fehlte auf beiden Seiten die nötige Präzision in den Angriffssaktionen. Aus heiterem Himmel fiel dann die Hoffenheimer Führung: Tabakovic verlängerte einen langen Einwurf per Kopf über FCH-Keeper Kevin Müller hinweg ins Tor – ein kurioser Treffer.

Fünf Minuten vor der Pause legte Tabakovic für Gift Orban auf, der jedoch freistehend das 2:0 verpasste. Seinen Abschluss jagte der Angreifer über das Tor. In der 44. Minute lenkte Tabakovic einen Schuss von Pavel Kaderabek aufs Tor, wurde aber von FCH-Kapitän Patrick Mainka entscheidend geblockt.

FCH-Trainer Frank Schmidt reagierte und brachte zum Anpfiff des zweiten Durchgangs Angreifer Zivzivadze für Innenverteidiger Tim Siersleben. Die erste Chance gehörte aber wieder der TSG, doch Müller konnte Bischofs Drehschuss über das Tor lenken (49.). Vier Minuten später herrschte Durcheinander im Hoffenheimer Strafraum, Mainka zog wuchtig ab, TSG-Keeper Oliver Baumann parierte mit einem starken Reflex. Kurz darauf drosch Benedikt Gimber eine abgefälschte Hereingabe weit über das Hoffenheimer Tor (54.).

Nach gut einer Stunde hatte der unermüdliche Adrian Beck plötzlich Platz im Zentrum und lief auf den Strafraum zu, sein Abschluss misslang dann völlig (64.). Wenige Sekunden später machte es Zivzivadze dann besser – und wie. Der Georgier nahm einen Abpraller am linken Strafraumeck auf und schlenzte den Ball traumhaft in den rechten Winkel.

Das Spiel wurde nun offener. Marvin Pieringers Kopfball in der 71. Minute brachte Baumann aber nicht in Verlegenheit. Die Heidenheimer – dringend auf Punkte angewiesen – spürten, dass in Sinsheim noch mehr möglich ist. Der eingewechselte Paul Wanner wurde stark bedient, scheiterte aber freistehend an Baumann (77.).

In der Schlussphase boten sich beiden Teams im Ansatz Gelegenheiten auf den zweiten Treffer. Richtig gefährlich wurde es aber nicht mehr, bevor Bischof in der 90. Minute noch einmal ganz knapp vorbeizielte. Hoffenheim steht mit 26 Punkten auf Rang 13. Heidenheim (16) bleibt vorerst Letzter.

Startaufstellungen:

Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Arthur Chaves, Östigaard, Gendrey – Samassekou, Becker, Bischof, Kramaric – Tabakovic, Orban

Trainer: Christian Ilzer

Heidenheim: Ke. Müller – Traoré, P. Mainka, Siersleben, Busch – Gimber, Dorsch, Schöppner, Beck – Pieringer, Honsak

Trainer: Frank Schmidt

Schiedsrichter: Daniel Schlager

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14 Comments

  1. Man fragt sich wirklich wie manche Menschen zu ihrem Job gekommen sind?? Noch nie so eine schlechte Moderation gehört – könnte man als Schlafmeditation verwenden 🙈

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