Der VfL Bochum hat gegen die TSG 1899 Hoffenheim wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt liegen lassen. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking verlor gegen die Kraichgauer mit 0:1 (0:0). Vor 24.210 Zuschauern im Ruhrstadion traf Tom Bischof (72. Minute) für die Gäste unter Coach Christian Ilzer, der erstmals drei Bundesliga-Partien nacheinander ungeschlagen überstand.

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Der VfL startete mit hoher Intensität ins Spiel. Dieter Hecking wechselte im Vergleich zum Unentschieden in Wolfsburg dreimal. Doch auch die Gäste aus Hoffenheim investierten von Beginn an viel. Nach über einem Monat Ausfall durch eine Sehnenverletzung im Fuß stand Nationaltorhüter Oliver Baumann wieder zwischen den Pfosten. Die erste Großchance nach rund zehn Minuten hatten die Gastgeber: Nach zwei gescheiterten Torversuchen von Philipp Hofmann und Passlack köpfte Jakov Medic per Kopf aus kurzer Distanz am Außenpfosten vorbei. Bochum drängte auf die Führung und zeigte sich als spielbestimmende Mannschaft, ließ aber die letzte Gefährlichkeit vermissen. In der 38. Minute musste Keeper Timo Horn zum ersten Mal eingreifen, als Anton Stach aus rund 25 Metern im Nachgang eines Freistoßes zum Abschluss kam. Einen danach heraus gespielten Konter setzte der im Strafraum völlig freistehende Andrej Kramaric (40.) knapp über die Latte.

In Durchgang zwei drückte der VfL auf den Führungstreffer, doch mehrere Chancen im TSG-Strafraum wurden entweder unpräzise beendet oder von Baumann entschärft. Für die Gäste rauschte ein Schuss von Anton Stach (60.) aus der Distanz erneut knapp übers Tor.
Dann wurde es hitzig. Als Gift Orban bei einem erneuten Konter im Strafraum zu Boden ging, forderten die Gäste Elfmeter. Doch auch der VAR entschied gegen einen Strafstoß. Infolge der Proteste sah Hoffenheims Co-Trainer Frank Fröhling die Rote Karte (68.). Nach der Unruhe jubelten die Gäste fast aus dem Nichts. Tom Bischof zog aus der Distanz einfach ab. Sein Flachschuss war eigentlich ungefährlich, setzte aber kurz vor Timo Horn nochmals auf und rutschte dem Schlussmann so über die Hand. Diese unglückliche Situation war bezeichnend für die erfolglosen Bemühungen um einen Anschlusstreffer, der dem Gastgeber trotz lautstarker Unterstützung von den Rängen nicht mehr gelang.

Die Aufstellungen:

VfL Bochum: Oermann, Medic, Bernardo – Passlack (75. Miyoshi), Sissoko (87. Pannewig), Wittek (87. Bamba) – Bero, Krauß (80. De Wit) – Hofmann, Masouras (75. Broschinski)
Trainer: Dieter Hecking

TSG Hoffenheim: Baumann – Kaderábek, Chaves (59. Akpoguma), Östigard, Prass – Stach, Becker – Tom Bischof, Kramaric (87. Nsoki), Moerstedt (59. Tabakovic) – Orban (84. Touré)
Trainer: Christian Ilzer

Schiedsrichter: Florian Badstübner (Nürnberg)

Kommentator: Martin Gräfe

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20 Comments

  1. Der Unterschied war vielleicht wirklich nur ein Maulwurfshügel, sonst ziemlich ausgeglichen. Auffällig fand ich Hoffenheims Innenverteidigung, die nach einigen chaotischen Auftritten in den Spielen zuvor nun gegen Bochum stark war. Hoffenheim wurde erst stärker nach dem nicht gegebenen Elfmeter. Beide Mannschaften haben noch harte Arbeit vor sich, die Liga zu halten.

  2. also beim Elfer… der rutscht rein und trifft ihn am Fuß mit der Spitze seines eigenen Fußes. Das tut weh und ist eindeutig Foul. Der Oberarm wird nur dann als strafbares Handspiel ausgelegt, wenn er wirklich abgespreizt wird. nicht, wenn man einfach nur da steht und angeschossen wird. verstehe immer die Diskussionen nicht. Soooo schwierig sind die Regeln doch nicht

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