Die Talfahrt bei Werder Bremen geht weiter. Gegen den VfL Wolfsburg verloren die Grün-Weißen im Weserstadion mit 1:2 (0:1) und kassierten damit die fünfte Pflichtspielniederlage in Serie. In der Fußball-Bundesliga haben die Norddeutschen im Jahr 2025 nur eine von neun Partien gewonnen und den Anschluss ans obere Tabellendrittel endgültig verloren. Werder ist damit das schlechteste Team im neuen Jahr.

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“Zerreißt euch für den Verein”, stand beim Anpfiff auf einem Transparent vor der Werder-Fankurve. Nach dem peinlichen Pokal-Aus beim Drittligisten Arminia Bielefeld war die Stimmung am Osterdeich stark getrübt, die typische Weserstadion-Stimmung wollte nicht aufkommen.Doch immerhin beherzigten die Bremer Profis die Aufforderung ihrer Anhänger und hielten dagegen. Erst ein abgeblockter Seitfallzieher von Wolfsburgs Mohammed Amoura, dann ein erster mitreißender Konter über Werders Oliver Burke – es ging direkt zur Sache vor dem zunächst optimistischen Bremer Publikum, das dann schnell den ersten Dämpfer verarbeiten musste. Michael Zetterer fehlte nach einer Ecke die Entschlossenheit beim Herauslaufen und der Österreicher Patrick Wimmer brachten den Ball mit dem Rücken über die Linie (6.). Vor allem André Silva arbeitete nach einer kurzen Schockphase mit Nachdruck am Ausgleich. Der Leihspieler von RB Leipzig traf erst per Linksschuss den Außenpfosten (19.), dann prüfte er Marius Müller per Kopf (21.). Acht Minuten später scheiterte auch Jens Stage freistehend am mehrfach großartig reagierenden Schlussmann der Gäste – der Ausgleich bis zur Pause wäre klar verdient gewesen.

Nach dem unglücklichen Pausen-Rückstand kam Werder mit Elan aus der Kabine, musste aber früh das entscheidende 0:2 hinnehmen. Erneut war es Wimmer (48.), der dieses Mal mit einem herrlichen Fernschuss traf. Die Bremer steckten zwar auch danach nicht auf, wurden aber nicht zwingend genug. In der Schlussminute gelang Mitchell Weiser (90.) noch der Anschlusstreffer, zu mehr reichte es für Werder aber nicht.

Die Aufstellungen:

Werder Bremen: Zetterer – Pieper, Stark (46. Jung), Veljkovic – Weiser, Lynen, Agu (72. Köhn) – Stage, Bittencourt (72. Kaboré) – Burke, Silva (72. Topp)
Trainer: Ole Werner

VfL Wolfsburg: Müller – Roerslev, Vavro, Koulierakis, Maehle – Dardai (65. Gerhardt), Svanberg, Skov Olsen (89. Fischer), Wimmer (73. Vranckx) – Wind (89. Behrens), Amoura (65. Tomás)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

Schiedsrichter: Felix Brych (München)

Kommentator: Julian-Luca Schäfer

#zdfbundesliga

28 Comments

  1. Gerade in der Zusammenfassung sieht man dass Werner Recht hatte und es eigentlich ein gutes Spiel von Werder war in denen nur die Chancen nicht richtig genutzt wurden. Insgesamt muss man sagen, die hohe Erwartung durch die überragende Hinrunde hat Werder nicht gut getan. Es ist klar, dass ein Verein mit dem geringen Kaderwert nicht ewig so weiter spielen kann wie in der Hinrunde. Dazu fehlt einfach die Tiefe im Kader. Ausfälle können kaum aufgefangen werden und das Spiel von Werner lebt vor allem von einstudierten Abläufen. Und die können gerade nicht funktionieren. Es spielt nie die selbe Mannschaft, es gibt unglaublich viel Ausfälle, eine paar Schlüsselfiguren sind im Formtief. Mit der hohen Erwartung der Fans und des Vereins bricht damit leider alles auseinander was man aufgebaut hat. Die alte hanseatische Bescheidenheit wäre jetzt angesagt, aber die ist leider auch irgendwie verloren gegangen. Beim Management, bei den Medien und leider auch bei den Fangruppierungen.

  2. Müller hat auch einfach mal Prime-Neuer kanalisiert, sonst hätte vermutlich eher Bremen gewonnen. Aber wie es eben so ist, wenn schon länger nur noch sehr wenig zusammenläuft, dann kommt natürlich auch noch großes Pech dazu.

  3. Uiui wie stark war den Müller, also wenn er so weiter macht, dann würde ich mal sagen klingelt sein Telefon und Nagelsmann ruft an. Wimmer, erst Popo Tor und dann so ein schuss, sehr stark. Für Bremen hofft man das sie die Kurve kriegen.

  4. Ach, grade eben ist es hart Werder Fan zu sein.. Stehe trotzdem stark hinter dem Verein, aber für die Euphorie der Saison hat Bielefeld uns das Licht ausgeblasen…

  5. Das Ergebnis ist echt schade, man hat bei den Jungs endlich wieder gesehen, dass sie gewinnen wollen, wenn auch nicht von allen und nicht Konsequent genug. Wir haben genug Qualität auf dem Feld, um drei der vielen Großchancen Minimum zu machen. Gute Leistung von Müller hin oder her, die wurden ja schließlich auch alle auf den Keeper gespielt (ich möchte keineswegs seine Leistung runterreden, sondern eher die, der Abschlüsse).

  6. Silva ist für mich ein Vorbild. Der Junge hat aktuell keinen Erfolg aber er gibt nicht auf! Weiter machen, ich bin sicher irgendwann platzt der Knoten!

  7. Wenigstens anständig nach vorne Gespielt. Das erste Tor geht natürlich gar nicht aber mit der Einstellung muss man jetzt in die nächsten Spiele!

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