Die Serie ist gerissen, der Königsklassen-Platz vorerst verloren: Der SC Freiburg hat nach erfolgreichen Wochen in der Fußball-Bundesliga erstmals wieder Punkte liegen lassen. Nach vier Siegen in Folge kam die Mannschaft von Trainer Julian Schuster beim ebenfalls formstarken FC Augsburg nur zu einem 0:0 und verpasste den Sprung auf den vierten Platz.

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Julian Schuster und die großen Fußstapfen von Christian Streich – die Skepsis gegenüber seiner Anstellung im Sommer groß: Diese Zweifel aber scheinbar unberechtigt – der SC Freiburg momentan auf Champions-League-Kurs. Aber trügt der Schein? Wie arbeitet der Lehrling von Streich? Wir tauchen ein in das neue SC Freiburg in einer neuen Folge Bolzplatz: https://kurz.zdf.de/aGk/

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Was macht man gegen einen Champions-League-Kandidaten? Man gibt Gas. Das war die Marschroute der Augsburger vom Anpfiff an. Alexis Claude-Maurice, vor einer Woche mit einem Hattrick gegen Borussia Mönchengladbach der Matchwinner, gab schon nach 60 Sekunden eine erste Kostprobe ab. Der Schuss des Franzosen wurde allerdings abgeblockt.
Die Freiburger ließen die Augsburger anschließend mit kluger Raumaufteilung nicht zur Entfaltung kommen – das war jedoch nicht von langer Dauer. Einen unsauber geklärten Ball von Vincenzo Grifo hämmerte Frank Onyeka (24.) von der Strafraumgrenze an die Unterkante der Latte. Torwart Noah Atubolu wäre geschlagen gewesen. Und nur drei Minuten später rauschte Dimitrios Giannoulis in einen Diagonalball von der rechten Seite von Antreiber Fredrik Jensen. Der Linksfuß konnte den Ball mit seinem schwächeren Fuß aber nicht kontrollieren. Die Augsburger waren klar am Drücker – doch auch Stürmer Phillip Tietz (45.+2) traf aus bester Position mit freier Sicht auf Atubolu einfach nicht.

Die Hausherren waren auch nach dem Seitenwechsel die energischere Mannschaft. Die Freiburger dagegen agierten weiter zu behäbig, kamen aber zumindest ab und an gefährlich vor Finn Dahmens Tor. Nur Sekunden nach seiner Einwechslung scheiterte Jan-Niklas Beste (63.) am FCA-Keeper. Brandgefährliche Szenen bekamen die Fans anschließend fast nicht mehr geboten, auch wenn die Augsburger mit einem Pfostenkracher durch den eingewechselten Steve Mounié dem Lucky Punch näher waren als die Gäste.

Die Aufstellungen:

FC Augsburg: Dahmen – Matsima, Gouweleeuw, Zesiger – Marius Wolf, Jakic (78. A. Maier), Frank Onyeka, Giannoulis – F. Jensen (62. Kömür), Claude-Maurice – Tietz (74. Mounié
Trainer: Jess Thorup

SC Freiburg: Atubolu – Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein (83. Höfler), Osterhage – Doan, Röhl (83. Gregoritsch), Grifo (62. Beste) – Höler (74. Dinkci)
Trainer: Julian Schuster

Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover)

Kommentator: Moritz Zschau

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20 Comments

  1. Augsburg hat mit acht Bundesliga-Spielen in Folge ohne Niederlage seinen Vereinsrekord aus der Saison 2013/14 eingestellt! Keeper Dahmen ist nun seit 433 Bundesliga-Minuten ohne Gegentor, was ebenfalls FCA-Rekord ist.

  2. Starke Leistung vom FCA! Unglücklich, dass es nur ein Punkte wurde. Freiburgs Leistung war nicht im Ansatz Champions League reif. Das muss noch um einiges besser werden, wenn sie nächste Saison europäisch spielen wollen.

  3. So ein Müll, danke Freiburg, hättet ihr das Ding gezogen dann wäre Geschichte geschrieben worden: Erstes Mal in BuLi Geschichte, dass alle Auswärtsteams an einem Spieltag gewinnen.

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