Ein schlampiger VfB Stuttgart hat im Kampf um die Champions-League-Plätze zwei Punkte liegen lassen. Die spielfreudigen Schwaben führten die TSG Hoffenheim im baden-württembergischen Duell über weite Strecken vor, kamen aber zum Abschluss des 23. Spieltages nur zu einem 1:1 (1:0).

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Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München hat gezeigt, wie dominant die Werkself gegen Bayern auftreten kann. Leverkusen hat sich im Kampf um die Schale als Hauptkonkurrent von Bayern München etabliert. Und könnten auch in der Champions League die Bayern ausbremsen. Aber wie abhängig ist Leverkusen wirklich von seinem Star-Coach? Das schauen wir uns im neuen Bolzplatz an: https://kurz.zdf.de/uDFZ/

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Mehr als 13.000 stimmgewaltige VfB-Fans machten die Partie für die Gäste fast zu einem Heimspiel – und jubelten bereits nach nicht einmal zehn Minuten. Deniz Undav ließ den Ball nach einer Hereingabe von Maximilian Mittelstädt clever durch – und so konnte Nick Woltemade (9.) locker einschießen. Damit war schnell klar, dass die Hoffenheimer einen Liga-Negativrekord aufgestellt haben: Auch im 32. Heimspiel in Serie kassierten sie mindestens ein Gegentor. Der VfB war zwischen April 2021 und Februar 2023 einmal weniger ohne weiße Weste geblieben. Die Stuttgarter ließen den Ball oft schneller laufen, als die TSG-Profis hinterherkamen. Mit ihrem hohen Pressing hatte die dezimierte Kraichgauer Abwehr mächtig Probleme. Fast beliebig variierte der VfB das Tempo. Nach einer halben Stunde musste TSG-Keeper Luca Philipp, der erneut den verletzten Nationaltorwart Oliver Baumann vertrat, in höchster Not retten: Einen Schuss von VfB-Kapitän Atacan Karazor lenkte er gerade noch an den Pfosten. Dann wurde Philipp noch aus kurzer Distanz von Stuttgarts Strategen Angelo Stiller angeschossen. Als sich beim Vizemeister erste Schönheitsfehler einschlichen, kam Hoffenheim doch noch vor der Pause zu seiner ersten Chance: Andrej Kramaric scheiterte am stark reagierenden Schlussmann Alexander Nübel in dessen 100. Liga-Spiel.

Auch nach dem Wechsel hetzte Hoffenheim meist hinterher. Philipp rettete nach einer sehenswerten VfB-Kombination erneut gegen Stiller. Auf TSG-Seite kam der künftige Bayern-Mittelfeldspieler Tom Bischof selten zum Zug. So blieben die Angriffsversuche des Ilzer-Teams Stückwerk. Der VfB aber verpasste weiter eine mögliche Vorentscheidung. Alleine Woltemade hätte zwei weitere Tore machen können. Bestraft wurden die Gäste durch den überraschenden Ausgleich von Gift Orban (74.) nach einem Konter.

Die Aufstellungen:

TSG Hoffenheim: L. Philipp – Prass (77. Jurásek), Chaves, Akpoguma, Nsoki – Stach, F.O. Becker – Bischof, Kramaric, Bülter (77. Tabakovic) – G. Orban (83. Touré)
Trainer: Christian Ilzer

VfB Stuttgart: A. Nübel – Stergiou, Jeltsch, Chabot, Mittelstädt – Karazor (82. Millot), Stiller – Leweling (73. Bruun Larsen), Woltemade, Führich – Undav (82. Demirovic)
Trainer: Sebastian Hoeneß

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Kommentator: Klaus Veltman

#zdfbundesliga

36 Comments

  1. Das ist alles, aber kein Derby oder Südwestduell. Dieses besteht meiner Meinung nach in der Bundesliga nur zwischen dem SCF und dem VfB. Ligaübergreifend wäre es dann wohl Stuttgart gg Karlsruhe

  2. Zum Glück trifft Woltemade zurzeit noch , sonst würden wir glaub gar nicht mehr treffen . Glaub die neuen Verträge lähmen die Jungs ein bisschen 🙈

  3. so oft wie stuttgart mittlerweile patzt, habe ich eher das gefühl, sie haben angst noch ein Jahr champions league zu spielen, weil sie eine komplette abreibung bekommen haben 😀
    in dieser saison patzen so viele leute ohne ende. da ist dselbst der vorsprung von frankfurt langsam futsch

    würde mich nicht wundern, wenn spontan freiburg und mainz die cl klar machen

  4. Was soll das für ein Derby sein in dem mehr Gästefans als Heimfans anwesend sind? Wenn dieses Spiel was ist, dann ist es ein Heimspiel in der Exklave.

  5. Das ist schon die komplette Saison so Abschluß Schwäche. War schon gegen Pauli ähnlich da haben wir schon einige Punkte liegen lassen aber nach den Jahren wo mir immer nur gegen den Abstieg gespielt haben bin ich trotzdem zufrieden. Gegen Bayern haben wir jetzt ja nix zu verlieren vielleicht platzt gerade dann der Knoten.

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