Der FSV Mainz 05 hat seinen närrischen Fans am Fastnachtsspieltag einen mühsamen Sieg gegen den FC St. Pauli beschert. Im kunterbunten Karo-Sondertrikot zeigte der Europapokal-Kandidat lange eine farblose Partie, gewann aber am 23. Bundesliga-Spieltag mit 2:0 (0:0) gegen den Aufsteiger.

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Das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern München hat gezeigt, wie dominant die Werkself gegen Bayern auftreten kann. Leverkusen hat sich im Kampf um die Schale als Hauptkonkurrent von Bayern München etabliert. Und könnten auch in der Champions League die Bayern ausbremsen. Aber wie abhängig ist Leverkusen wirklich von seinem Star-Coach? Das schauen wir uns im neuen Bolzplatz an: https://kurz.zdf.de/uDFZ/

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Die Mainzer hatten großes Glück, dass ihnen in ihren bunten Fastnachtstrikots nicht früh der Spaß verging. Die Hamburger erwischten den deutlich besseren Start in die Partie. Noah Weißhaupt traf in der sechsten Minute den Pfosten, Johannes Eggestein vergab kurz darauf eine weitere Großchance (15.). Die Gastgeber um Nationalstürmer Jonathan Burkardt und Defensiv-Vorkämpfer Dominik Kohr hatten große Mühe mit den Kiezkickern. In der 21. Minute entschied Schiedsrichter Felix Zwayer zunächst auf Strafstoß für St. Pauli – der Unparteiische kassierte die Entscheidung aber zu Recht nach Videostudium wieder ein. Moritz Jenz hatte Elias Saad nicht gefoult. Eine Führung der Hamburger, deren gesperrter Trainer Alexander Blessin auf der Tribüne saß, wäre nach einer halben Stunde verdient gewesen. Die Mainzer brachten kaum etwas zu Stande.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs holte sich Dominik Kohr seine zehnte Gelbe Karte der Saison ab. Er fehlt damit im kommenden Spiel bei RB Leipzig. Sportlich auffälliger blieb weiter St. Pauli. Die Vorstellung der harmlosen Mainzer war auch nach einer Stunde enttäuschend. Spielerisch ging bei beiden Teams so gut wie nichts, Kampf war Trumpf, von Burkardt kam kaum etwas. Das Tor von Jae-Sung Lee fiel aus dem Nichts – unter gütiger Mithilfe von Pauli-Torwart Nikola Vasilj. Der Bosnier hielt einen harmlosen Distanzschuss von Nadiem Amiri nicht fest, Lee staubte ab. Eine halbe Stunde später bereitete Lee das Tor Nebels vor.

Die Aufstellungen:

1. FSV Mainz 05: Zentner – da Costa, Jenz, Kohr (66. Hanche-Olsen) – Sano, Amiri, Caci, Mwene (83. Widmer) – Nebel – Burkardt (73. Sieb), Weiper (46. Lee)
Trainer: Bo Henriksen

FC St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Treu (82. Ceesay), Irvine, Smith, Ritzka (62. Dzwigala) – Weißhaupt (83. Sinani), Johannes Eggestein, Saad (68. Afolayan)
Trainer: Peter Németh

Schiedsrichter: Felix Zwayer (Berlin)

Kommentator: Martin Quast

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39 Comments

  1. Die Trikots, die Tore, Chucky die Mörderpuppe, Clowns und Bananen – ein absoluter Albtraum . Doch ich glaube weiterhin fest an den Klassenerhalt St. Paulis. Ein Supercomputer hat es auch prophezeit – stabiler 13ter Platz zum Saisonende 🎉🎉🎉

  2. das in zeiten von VAR die spieler immer noch schwalben machen, ist unfassbar
    nur verstehe ich nicht, warum keine gelben mehr gezogen werden

    dieser irvine ist so auffällig, dass er dauern chancen verkackt
    gefühlt in jeden zweiten highlight sehe ich wie er eine Tormöglichkeit daneben köpft

  3. Die Fans der Mainzer haben beim Videobeweis immer die klare Haltung, gegen den Videos und es ist schön zu hören, dass es so konsequent durchgezogen wird💪🏻
    Auch wenns hier ein guter Eingriff war!
    Die Kritik am Videobeweis ist ja sonst nicht unberechtigt

  4. Top Kommentator. Er hat immer St. Pauli gesagt, und nicht einmal Pauli! Klasse…., trotz der miesen Punkteausbeute haben wir viel Spaß in Mainz gehabt, da wir in Mainz nur nette leute getroffen haben, Hut ab und Daumen hoch….

  5. Das schaffen auch nur Fußballfans in absolut synchronem Gesang gegen das Tool zu protestieren, dass eine Fehlentscheidung zulasten des eigenen Klubs aufklärt. Bestienintelligenz in den Mainzer Fanreihen wirklich

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