Der SC Freiburg schwimmt in der 1. Fußball-Bundesliga derzeit auf einer Erfolgswelle. Gegen Werder Bremen gelingt am 23. Spieltag ein deutlicher Sieg mit Traumtoren. Der internationale Wettbewerb ist zum Greifen nah.

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Der Beginn war behäbig. Die Freiburger versuchten sich an einem Offensivspiel, aber die vielen langen Bälle in die Spitze waren leichte Beute für die Werder-Abwehr. Die Bremer konzentrierten sich vor allem auf eine kompakte Defensive. Allerdings sollte sich diese große Zurückhaltung nicht förderlich für die Hanseaten auswirken.

Nach einem Eckball schaltete der aufgerückte Verteidiger Sildillia besonders schnell und verwandelte einen wenig konsequent abgewehrten Ball der Bremer Verteidigung per sehenswertem Fallrückzieher aus acht Metern zum 1:0 (15.).

“Ich habe den Ball gesehen da oben. Ich habe gedacht: Probiere es einfach. Es hat geklappt. Es ist schön dass wir fünf Tore geschossen haben”, sagte Sildillia über seinen sehenswerten Treffer.

Danach entdeckten auch die Bremer plötzlich den Offensivmodus. Romano Schmid zirkelte einen Ball von der linken Außenseite genau auf den Kopf von Angreifer André Silva, der lässt den Ball aber über die Stirn rutschen – und damit die große Ausgleichschance ungenutzt.

Das Team von Trainer Ole Werner erhöhte seine Bemühungen, den Ausgleich zu erzielen, während die Freiburger etwas passiver wurden. Doch der SCF verfügt mit Vincenzo Grifo über einen der besten Freistoßschützen der Bundesliga – der sein außergewöhnliches Können wieder einmal zeigen konnte.

Der 31-Jährige zirkelte den Ball nahe der rechten Strafraumecke sehenswert außen um die Abwehrmauer zum 2:0 (33.) ins Bremer Tor. Ein Treffer aus heiterem Himmel – und in einer Drangphase von Werder.

Werder hatte nur vier Minuten später die große Chance, den Anschlusstreffer zu erzielen. Sildillia bekam den Ball im Freiburger Strafraum nach einer Flanke von Derrick Köhn unglücklich an den Arm. Den fälligen Elfmeter von André Silva parierte Torhüter Noah Atubolu aber mit einer Glanzparade (39.).

Nach Wiederanpfiff versuchten die Bremer von Beginn an, die Spielkontrolle an sich zu ziehen. Das Schuster-Team blieb aber hochkonzentriert, kompakt und eiskalt, was den Bremern das Leben besonders schwer machte.

Und eine weitere Unachtsamkeit der Gäste nutzte Freiburg eiskalt aus. Grifo verwandelte eine Flanke von Lucas Höler per Direktabnahme und völlig freistehend zum 3:0 (57.)

Die Freiburger blieben das bessere Team – und erhöhten das Ergebnis in höchster Effizienz weiter. Doan verwandelte von der Strafraumgrenze per Flachschuss zum 4:0 (76.). In der Nachspielzeit war es erneut Doan, der zum Endstand nach Vorlage von Jan-Niklas Beste (90. +3) traf. Die Bremer fanden kein Mittel, die Freiburger Abwehr zu knacken.

Startaufstellungen:

SC Freiburg: Atubolu – Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Osterhage, Doan, Röhl, Grifo – Höler

Trainer: Julian Schuster

Werder Bremen: Zetterer – Pieper, Stark, A. Jung – Weiser, Bittencourt, Lynen, Köhn, Njinmah, Schmid – Silva

Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Max Burda

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11 Comments

  1. Ich finde es eine Frechheit, dass Freiburg bei einem 5:0 eine Zusammenfassung von 5:20 bekommt (inklusive Interviews) währenddessen bekommen andere 8 Minuten Highlights für ein 1:0. die Dauer der Zusammenfassungen sollte sich am Inhalt des Spiels und nicht an der Größe der spielenden Teams festmachen. Oder alle bekommen immer 8 min Highlights, das wäre auch fair

  2. Absolute Schande und meines Erachtens weiter Tiefpunkt unseres Fußballvereins. Meines Erachtens musste nach Abpfiff O. W. entlassen werden. Hoffe sehr, dass Ole Werner doch noch widererwarten unsere Mannschaft erreicht und heute am Di., 25.02.25 den unerwarteten Sieg uns pflichtmäßig bereitet!

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