Die Champions League bleibt Borussia Dortmund als Trostpflaster. Der in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riese ist problemlos ins Achtelfinale der Königsklasse eingezogen, zeigte beim trostlosen 0:0 gegen Sporting Lissabon aber einmal mehr die aktuelle Verunsicherung. Stürmer Serhou Guirassy vergab unter anderem einen Foulelfmeter (59.).

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Wer aus der Bundesliga absteigt, hängt schnell in Liga 2 fest – aktuell bittere Realität für Schalke 04, Hertha BSC, Hannover 96 und allen voran den Hamburger SV. Der 1. FC Köln will das mit allen Mitteln verhindern und macht dabei aktuell eine wesentlich bessere Figur als all die anderen Traditionsvereine. Woran das liegt? Das dröseln wir im neuen Bolzplatz auf:  https://kurz.zdf.de/n6Q/

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Eine neue Leichtigkeit im Kopf sollte die Beine in Bewegung bringen, so hatte es sich Niko Kovac zumindest vorgestellt. Das Spiel jedoch entwickelte sich sehr zäh, es fehlte das Selbstverständnis, einen geschwächten Gegner zu beherrschen. Im Sturm teilte Serhou Guirassy nach einer Viertelstunde lautstark und gestenreich seine Vorstellungen von besserer Zulieferung mit. Da Sporting nicht ernsthaft an eine fußballhistorische Aufholjagd zu glauben schien, waren Passagen von Ballgeschiebe beidseitig wesentlich häufiger als Strafraumszenen. Die wenigen Dortmunder Flanken und Steilpässe kamen nicht an. Ein gefährlicher Fernschuss von Marcel Sabitzer (28.) stand in der Ereignisarmut als löbliche Ausnahme.

Nach der Pause bemühte sich der BVB, 80.3000 Zuschauern doch noch etwas zu bieten. Karim Adeyemi (49.) und Daniel Svensson (53.) hatten gute Gelegenheiten, generell war nun etwas mehr Zug drin. Als sich nach einem Foul an Adeyemi jedoch die große Chance zur Führung ergab, schoss Guirassy viel zu lasch, Rui Silva im Sporting-Tor hielt den Ball sogar fest. Die Gäste kamen kaum einmal gehaltvoll in Strafraumnähe, der BVB musste nichts tun, also tat er auch wenig. Der Jubel nach dem vermeintlichen 1:0 durch Emre Can (73.) erstarb schnell – Abseits.

Die Aufstellungen: 

Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Svensson – Sabitzer (89. Anton), Groß – Adeyemi (89. Bensebaini), Brandt (69. Duranville), Gittens (46. Beier) – Guirassy (69. Reyna).
Trainer: Niko Kovac

Sporting Lissabon: Rui Silva – Ricardo Esgaio, Diomande, Goncalo Inacio (56. Afonso Moreira) – Quaresma, Simoes (40. Debast), Hjulmand (46. Brito), Matheus Reis – Quenda (84. Anjos), Harder, Gabriel Teixeira (56. Maxi Araujo).
Trainer: Rui Manuel Gomes Borges

Schiedsrichter: Davide Massa (Italien)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfchampionsleague

22 Comments

  1. Borussia Dortmund und Sporting Lissabon lieferten sich heute Abend einen packenden Kampf um den Verbleib in der Champions League! Ein Spiel voller Spannung, atemberaubender Momente und Fußball auf höchstem Niveau. Genau das macht die Champions League so besonders

  2. Ihr hättet auch nur den Anpfiff und den Abpfiff zeigen können. Damit wäre das ganze Spiel beschrieben gewesen.
    Ich frag für´n Freund, wer von der UEFA hat eigentlich die LKW Ladung Lack gesoffen und das Spiel auf 19:00 Uhr gelegt?

  3. Allein schon dass Sabitzer spielt ist eine Verbesserung zur Aufstellung von Nuri Sahin. Für Sahin war seine Eitelkeit offenbar wichtiger als Sabitzers Leistung. Zur Erinnerung, Sabitzer hatte Sahin zu Saisonbeginn mal kritisiert, anscheinend zurecht, danach durfte er fast gar nicht mehr spielen. Sehr eitel und unprofessionell von Sahin. Er hat seine Entscheidung auch nie korrigiert, egal wie groß die Krise bei Dortmund war.

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