Trotz des sehenswerten Solos von Joker Nick Woltemade hat der VfB Stuttgart einen Rückschlag im Kampf um die erneute Qualifikation für die Champions League hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Coach Sebastian Hoeneß musste sich in der Fußball-Bundesliga dem VfL Wolfsburg mit 1:2 (0:0) geschlagen geben. Dadurch beendeten die Gäste, die sich weiter im Tabellenmittelfeld aufhalten, ihre Sieglos-Serie im fünften Anlauf.

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Die Hasenhüttl-Elf, die vor dem 22. Spieltag bereits fünf Auswärtssiege eingefahren hatte, erspielte sich zunächst ein leichtes Übergewicht. Mohamed Amoura zog im Strafraum an mehreren Stuttgartern vorbei, anstatt den Abschluss zu suchen, entschied sich der Angreifer aber dafür, nach einem leichten Kontakt am Knöchel zu fallen. Schiedsrichter Tobias Welz ließ weiterspielen (26.). Ein Weckruf für den VfB, der DFB-Pokal-Halbfinalist übernahm nun die Kontrolle gegen kompakte Niedersachsen. Große Chancen blieben Mangelware. Der Kopfball von Undav (33.) war zu drucklos, der von Atakan Karazor (44.) flog knapp über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Stuttgart den Druck. Der auffällige Nationalspieler Chris Führich suchte immer wieder den Weg zur Grundlinie, einen Volley von Vagnoman lenkte VfL-Schlussmann Marius Müller über die Latte (54.). Wirklich gefährlich wurden die Gastgeber nicht. Hoeneß brachte deshalb Nick Woltemade für Undav – und der Joker stach sofort (72.). Zum Sieg reichte es aber nicht, stattdessen kam es richtig bitter für den VfB. Verteidiger Josha Vagnoman verursachte durch ein Handspiel im Strafraum kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer der Gäste, Mohamed Amoura (88.) verwandelte vom Elfmeterpunkt. Zuvor hatte der Ex-Stuttgarter Tiago Tomás (77.) mit dem ersten Torschuss der Wölfe aus dem Nichts ausgeglichen.

Die Aufstellungen: 

VfB Stuttgart: A. Nübel – Vagnoman (88. Jeltsch), Chabot, Hendriks, Mittelstädt – Karazor (88. Rieder), Stiller – Leweling (70. Diehl), Millot, Führich (84. Demirovic) – Undav (70. Woltemade)
Trainer: Sebastian Hoeneß

VfL Wolfsburg: M. Müller – K. Fischer (46. Roerslev Rasmussen), Vavro, Koulierakis, Gerhardt – Vranckx, Svanberg, Wimmer – Tomás (90.+1 K. Behrens), Amoura (90.+3 Bornauw) – Wind (71. Skov Olsen)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden)

Kommentator: Martin Hahn

#zdfbundesliga

50 Comments

  1. Kann immer noch nicht nachvollziehen wie ein Undav ständig in der Startelf steht trotz Müll Leistung seit einigen Spielen. Kaum Dynamisch, keine wichtigen Tore die er erzielt (oft nur abstauber) – er läuft sich nicht frei. Dazu Millot mit der Nase schon in Paris.

    Haben einige andere hungrige Talente die das definitiv besser machen würden aktuell als die beiden.

  2. Solche Schwalben 1:30 sollten endlich wieder richtig geahndet werden, für mich ist sowas grob unsportlich und MINDESTENS dunkelgelb, besser gleich rot. Vielleicht werden Spiele dann auch wieder ansehlich.

  3. Manchmal verstehe ich die Personalentscheidungen von Hoeneß nicht. Stergiou hat die letzten Spiele auf rechts super gespielt, und hier gegen Wolfsburg bringt er einen Vagnoman von Beginn an, der einen Elfer verursacht und die letzten Spiele generell unsicher gewirkt hat.

  4. Woltemade unfassbar stark

    gibt mir Thomas Müller in groß vibes alles sieht rustikal und nicht wirklich elegant aus aber fantastische bewegung und klasse abschluss

  5. Gut, dass die sympathischere Mannschaft nach dem Hinspiel hier gewonnen hat. Das habt ihr für dir Morddrohungen an Arnold und den Hass soooo verdient. Pack…

  6. Wenn endlich konsequent gelbe Karten für Schwalben verteilt würden (wie es ja auch das Regelwerk vorsieht), dann fallen auch viel weniger Spieler einfach so aufn Boden.
    1:30 für mich eine Fehlentscheidung keine gelbe Karte zu geben, ergo: VAR muss eingreifen.
    Wie soll man als Zuschauer das verstehen, denn der Kommentator spekuliert auch immer nur.

  7. Bei Bayern gg. Leverkusen war es laut Reporter kein Elfmeterwürdiges Handspiel hier plötzlich kann man den geben. Was sollen die Verteidiger machen? Arme abschneiden geht nicht man braucht sie eben um den Köper zu balancieren. Der Angreifer rudert wie verrückt ist dadurch wieselflink und als Verteidiger hast du die Ar…karte.

  8. War im stadion und hab das ganze Spiel gesehen und muss sagen unser VfB hat unverdient verloren aber trotzdem sehr schlecht gespielt. Viel zu statisch, keine Ideen in der Raumöffnung bzw eig allgemein im Angriff und dazu kam dann noch ein VfL der extremen antifußball gescpielt hat und dei hälfte der Zeit auf dem Boden lag was den Spielfluss immer wieder unterbrochen hat. War sehr unschön anzusehen.

  9. War schade zum Schluß, ein Unentschieden wär gerechter gewesen, aber Stuttgarter schlampig verteidigt!
    Das muss besser werden.
    Am 18.03. Kommt Leverkusen
    Nach Stuttgart, da könnt ihr zeigen,ob ihr unter die ersten Vier gehöhrt.
    Ich drücke euch aus RBLEIPZIG-Fan die Daumen!

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