Nach zuletzt schwachen Auftritten hat sich 1899 Hoffenheim mit einem Sieg bei Werder Bremen im Bundesliga-Abstiegskampf zurückgemeldet. Nach 0:1-Rückstand gewann die TSG am 22. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit 3:1 (2:1) bei den Hanseaten und feierte nach zwei klaren Niederlagen wieder einen Sieg.

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Ohne eigenen Torschuss gingen die Hanseaten schon früh in Führung. TSG-Verteidiger Nsoki lenkte eine scharfe Hereingabe von links von Werders Romano Schmid mit dem Kopf zum 1:0 ins Hoffenheimer Tor. Das war aber in Halbzeit eins auch schon der einzige Grund zur Freude für Werder Bremen und seine Anhänger.

Hoffenheim kam danach von Minute zu Minute besser ins Spiel. Das hohe Pressing der Gäste machte dem Team von Trainer Ole Werner zu schaffen und aus den Umschaltmomenten generierte die TSG auch gute Möglichkeiten Richtung Tor. Ein Kopfballversuch von Andrej Kramaric (18.) war für Werder-Schlussmann Zetterer noch zu harmlos.

Doch schon bei einer Volley-Abnahme des Kroaten (26.) nach einer Bülter-Flanke wurde es enger und brauchte eine starke Parade von Zetterer. Bremens Torwart war dann allerdings zwei Minuten später endgültig machtlos, als Stach nach einem Spielzug über rechts an der Strafraumgrenze nach innen zog und durch die Beine von Verteidiger Niklas Stark unten rechts zu seinem ersten Saisontreffer und dem 1:1-Ausgleich einnetzte.

Die Gäste blieben danach die aktivere und optisch überlegene Mannschaft. Noch vor der Pause belohnte sich 1899 mit dem 2:1, das fast eine Kopie des ersten Treffers war. Dieses Mal war es Nachwuchstalent Bischof – der im Sommer zum FC Bayern wechselt -, der vor der Strafraumgrenze nach innen zog und den Schuss durch die Beine des grätschenden Stark aus 16 Metern unten rechts im Tor unterbrachte.

Von den heimischen Fans mit Pfiffen in die Pause verabschiedet, kam Bremen mit mehr Druck aus der Kabine. Die für Marvin Ducksch zur Pause eingewechselte Leipzig-Leihgabe Andre Silva hatte direkt von halblinks die ersten gute Abschlussposition (47.), wurde aber noch geblockt. Doch auch Hoffenheim spielte weiter zielstrebig nach vorn. Marius Bülter (51.) scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins aus spitzem Winkel gegen Zetterer.

Die Partie wurde offener. Silva und der für die linke Außenbahn zur Pause eingewechselte Derrick Köhn gaben dem Bremer Angriffsspiel neuen Schwung. Aber Hoffenheim blieb im Spiel und effektiver. Wieder holten sich die Gäste den Ball aus einer hohen Pressingsituation. Kramaric flankte von rechts an das hintere Fünfereck und dort köpfte Orban gegen die Laufrichtung von Keeper Zetterer zum 3:1 ein. Für den Winter-Zugang war es im sechsten Einsatz bereits der dritte Treffer.

Das dritte Tor ließ Bremens Anfangsschwung in sich zusammenfallen. Hoffenheim hielt seine Pressinglinie gut und machte den Gastgebern den Spielaufbau bis zum Schluss schwer. Der eingewechselte Justin Njinmah (79.) hatte nach einem langen Ball noch eine gute Schusschcance, zielte aber zu hoch.

In der Schlussphase bekam TSG-Torwart Luca Philipp tatsächlich dann auch die ersten Schüsse auf seinen Kasten und die Chance, sich auszuzeichnen. Der Baumann-Vertreter parierte sowohl gegen einen Schussversuch von Leonardo Bittencourt (85.) von halbrechts im Strafraum als auch gegen einen Schmid-Freistoß (86.) aus 17 Metern und kurz vor dem Abpfiff gegen einen Kracher aus 14 Metern von Njinmah (90.+4) so stark, dass Hoffenheim den Sieg mit nach Hause nehmen durfte.

Startaufstellungen:

Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, Stark, A. Jung – Weiser, Bittencourt, Lynen, Kaboré – Schmid, Grüll, Ducksch

Trainer: Ole Werner

TSG Hoffenheim: L. Philipp – Kaderabek, Arthur Chaves, Östigaard, Nsoki – Stach, Becker, Bischof, Kramaric, Bülter – Orban

Trainer: Christian Ilzer

Schiedsrichter: Frank Willenborg

#Bundesliga #SportschauBundesliga

20 Comments

  1. „Prass fast mit dem zweiten Hoffenheimer Eigentor“ – nur weil er den Ball gegen die Latte gelenkt hat? Hätte er ihn nicht mit dem Kopf abgefälscht, wäre er wohl rein, also dumme Aussage vom Kommentator

  2. Also für mich ist das in erster linie ein fehler von seinem mitspieler.
    Also der deckt den raum ab und steht dann im nirgendwo.
    Nsoki hat 2 gegenspieler und entscheidet sich sogar richtig zum vorderen gegenspieler in den zweikampf zu kommen.
    Den Kopfball/zweikampf kann man vermutlich bedser lösen, dass der ball nucht aufs eigene tor kommt, aber wenn sein mitspieler enger am mann bzw. sich besser im raum verhslten würde und dadurch aktiv selbst zum ball gehen könnte, dann wäre er garnicht in die situation gekommen

  3. Wieso Bringt Werner Jung In Der Startelf🫣
    Hatte Mir Das Schon Gedacht Das Sowas Kommt
    Köhn Kaufen Und Dann Zuerst Köhn Dann Jung Einwechseln

  4. Jeder sieht die Sache mit seinen eigenen fremdgetrübten Augen.
    Objektiv betrachtet ist Fakt, die TSG hat:
    – fußballerisch das bessere Team
    – die wesentlich besseren Kicker in der Mannschaft.
    Demzufolge war Werder der unterlegene Gegner und musste zwangsläufig verlieren.
    Jetzt setzt euch alle wieder artig hin, geht in euch und bleibt sportlich.

  5. Für einige sogenannte Experten war der Sieg von Hoffenheim eine Überraschung. Also für mich überhaupt nicht. Hab es so erwartet. Bremen sollte sich auf wichtige Dinge konzentrieren und nicht vom internationalen Pakett träumen

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