Einfach erklärt: Die Situation von Dani Olmo beim FC Barcelona

Barça hatte den Europameister, vergangenen Sommer für 55 Millionen Euro von RB Leipzig verpflichtet, ursprünglich nur bis zum 31. Dezember bei LaLiga registriert. Am Silvesterabend bestätigte die spanische Eliteklasse dann, dass die Katalanen angesichts ihrer finanziell prekären Situation bisher nicht in der Lage waren, Olmo auch für die zweite Saisonhälfte zu registrieren.
“Der Futbol Club Barcelona hat keine Alternative vorgelegt, die es ihm in Übereinstimmung mit den wirtschaftlichen Kontrollvorschriften von LaLiga erlauben würde, einen Spieler ab dem 2. Januar zu registrieren”, teilte LaLiga in einem Statement mit.
Auf der Webseite von LaLiga wird Olmo seit dem 1. Januar ebenso wie Teamkollege Pau Victor nicht mehr gelistet. Dafür taucht dort der Name von Andreas Christensen wieder auf. Der dänische Defensivspieler hatte sich Mitte August verletzt und fiel seitdem aus, an seiner Stelle konnte Barça dann Olmo registrieren. Nun ist Christensen wieder fit und wurde daher wieder registriert.

Barcelona hatte zuletzt versucht, mit dem Verkauf der VIP-Logen im neuen Camp Nou die finanziellen Mittel zu erwirtschaften, um Olmo doch noch registrieren zu können. Dieses Vorhaben wurde nun fürs Erste zerschmettert. Theoretisch könnte Olmo Barça nun trotz bis 2030 datierten Vertrages ablösefrei verlassen, einige Topklubs sollen die Situation des 26-jährigen Spaniers ganz genau beobachten. Grotesk: Laut der As müsste Barcelona Olmo im Falle eines Abganges dennoch bis Vertragsende bezahlen. Die spanische Zeitung schreibt zudem, dass ein solcher Worst Case für Vereinspräsident Joan Laporta das Aus bedeuten würde. Olmo sieht seine Zukunft trotz des Wirbels um seine Person aber weiterhin in Barcelona. An Silvester versah er einen Post zum neuen Jahr bei Instagram zudem mit zwei Herzen in den Vereinsfarben von Barça, zur Freude der Fans und unter anderem auch von Mannschaftskamerad und Supertalent Lamine Yamal. Der 17-Jährige kommentierte: “Dani Olmo ist ein Culer (Barça-Fan, d. Red.).” Seit seinem Wechsel aus Leipzig nach Barcelona hat Olmo bisher 15 Pflichtspiele für Barcelona absolviert. Dabei gelangen dem spanischen Nationalspieler, der zuletzt unter anderem mit Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht wurde, sechs Tore und ein Assist.

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28 Comments

  1. Das hätte alles nicht sein müssen, wenn der Verein in den letzten Jahren verantwortungsvoll gewirtschaftet hätte. Ich finde sowas unfair gegenüber den Vereinen, die besser wirtschaften und sich an die Auflagen halten

  2. Für mich muss Barca in die Insolvenz und ab in die letzte spanische Liga.
    Dieser Schrott darf für die nächsten paar Jahrzehnte nicht mal mehr vom Profitum träumen.
    Dieser Schrottverein ist all das wo man sagen kann.
    Da hat der Größenwahn alles zerstört

  3. In Spanien lebt es sich sehr gut mit Schulden 😂. Fc Barcelona ist ein absoluter Wahnsinns Verein , woanders muss man absteigen oder Insolvenz anmelden und bei Barca geht es ganz normal weiter😂.

  4. das einzige ist traurig daran das olmo einfach nur für barca fussball spielen will und hier net jetzt 60 mio für nichts tun abräumt .. lächerlich was barca das veranstaltet wtf Moment ..da hätt ich als spieler wie als f1 fahrer die lizenz selber bezahlt aus eigener tasche bevor ich net spiele 😅

  5. Barcelona gehört eigentlich schon längst in die Amateurliga. Schlimm, dass so eine Mannschaft in der Champions League spielt….. In die Deutschland wären die in der 4. Liga. Ich denke noch an das "Theater" mit Lewandowski…

  6. Se queda! Dani Olmo ist Eigengewächs und Laporta hat Barca wieder zur 1:1 Regel in der La Liga gebracht! Vamos Barça!❤️‍🔥💙

  7. Was für eine Schande für so einen Verein. Vielleicht einfach mal die nächsten 5 Jahre alles runter Schrauben und mit eigenen Talenten und mit vereinzelten und vor allem bezahlbaren Ablösefreien Spielern spielen. Die fetten Jahre sind jetzt erstmal vorbei. Der Präsident muss auch weg.

  8. Olmo hat das doch alles gewußt als er zu Barca ging. Und er hat gewußt, dass er die Asse auf der Hand haben wird, wenn er tatsächlich nicht spielberechtigt ist. Aber sein astronomisches Gehalt war ebenso wichtig, das er angesichts seiner Verletzungsanfälligkeit herausragend mit dem Berater gelöst hat. Barcelona muss ihn bezahlen egal ob er golfen geht.

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