Auch Übergangstrainer Mike Tullberg kann den Absturz von Borussia Dortmund nur ansatzweise aufhalten. Sein 70 Minuten in Unterzahl spielendes Team kam nach 2:0-Führung nur zu einem 2:2 (1:0) gegen den SV Werder Bremen. Damit blieb der BVB drei Tage nach der Trennung von Nuri Sahin auch im fünften Pflichtspiel des Jahres ohne Sieg. Zu allem Überfluss verletzte sich Felix Nmecha und Nico Schlotterbeck sah früh wegen einer Notbremse die Rote Karte (21. Minute).

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Schon früh lief bei der Tullberg-Premiere viel gegen den BVB. Felix Nmecha verletzte sich früh und musste bereits nach zwölf Minuten ausgewechselt werden. Neun Minuten später kam es noch härter: Abwehrchef Nico Schlotterbeck wurde nach einer Notbremse gegen Bremens Marco Grüll von Schiedsrichter Christian Dingert des Feldes verwiesen. Das dezimierte Team kämpfte gegen die frühen Widerstände an. Serhou Guirassy köpfte sieben Minuten nach dem Platzverweis nach Vorarbeit des gebürtigen Bremers Julian Brandt zur Führung für den BVB ein (28.). Gegen die harmlosen Gäste war fortan bis zur Pause die Dortmunder Unterzahl kaum zu spüren. Wenn es halbwegs gefährlich wurde, dann vor dem Werder-Tor.

Auch in der zweiten Halbzeit zeigte Werder wenig Bemühungen. Das zweite Gegentor legten sich die Gäste in Person von Innenverteidiger Marco Friedl selbst ins Netz. Doch Dortmund konnte noch nicht aufatmen. Wie aus dem Nichts kamen die bis dahin völlig harmlosen Gäste durch ein Traumtor wieder heran. Der eingewechselte Leonardo Bittencourt jagte eine Direktabnahme aus gut 20 Metern unhaltbar für Dortmund-Keeper Gregor Kobel ins obere Toreck (65.). Plötzlich waren die Gäste da und kamen nur sieben Minuten später tatsächlich zum Ausgleich. Auf Vorarbeit von Jens Stage vollendete der gebürtige Dortmunder Marvin Ducksch zum 2:2 (72.). Im Anschluss kam von den zehn Dortmundern nichts mehr. Der BVB verteidigte nur noch den einen Punkt.

Die Aufstellungen:

Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Groß, Nmecha (12. Sabitzer), Brandt (77. Anton) – Karim Adeyemi (61. Duranville), Guirassy, Gittens (61. Beier)
Trainer: Mike Tullberg

SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, Friedl, Jung – Lynen (60. Bittencourt), Weiser, Köhn (60. Kaboré) – Stage, Romano Schmid – Grüll (60. Njinmah), Ducksch (87. Burke)
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfbundesliga

37 Comments

  1. Gegen Bremen kassierte Dortmund schon seinen fünften Platzverweis in dieser Saison. Kein anderes Team wurde so oft dezimiert. Nach 19 Spieltagen sind 5 Platzverweise eingestellter BVB-Rekord, so viele waren es zu diesem Zeitpunkt bisher einzig in der Saison 2007/08.

  2. 1:50 grüll versucht ja weiter zu laufen, aber findet halt den tritt nicht wieder. wenn er es geschafft hätte, dann wäre die chance trotzdem viel schlechter durch das unfaire spiel von sclotterbeck.

  3. Ah der BVB schon wieder, die müssen anfangen um die Europa zu spielen, fals sie überhaupt Bochum haben auf internationale Geschäft,
    Um die Meisterschaft….😂der wahr gut

  4. "keine Aktion zum Ball, sondern nur um Kontakt herzustellen" gehe ich grundsätzlich mit, nur sollte der Verteidiger den Ball abschirmen, wird bei jeder Kontaktberührung und hinfallen abgepfiffen

  5. Schön, dass der DFB nach dem Spiel sagt, dass das zweite Tor irregulär war… das bringt uns aber einen Scheiß! Wozu haben wir den VAR nochmal? Wieso gibt es dauernd Fehlentscheidungen gegen Werder? Kein Bock mehr auf den Mist.

  6. Der Kommentator hier versteht nix vom Fussball. Na klar wäre der Sieg von Werder verdient gewesen, da war deutlich mehr drin als wieder nur ein Punkt. Und Dingert ist und bleibt ne Pfeife !

  7. Was für abseits man wo sind wir denn im Kindergarten oder was ? Den Torwart zu behindern das verstehe ich wenn man da abseits pfeift aber niemals bei der Aktion !

    Respekt Schiri 💪🏻

  8. Dieser Kabore ist mal ein super interessanter Spieler. Pfeilschnell, dribbelstark, brandgefährlich. Den hatte ich vorher gar nicht aufm Zettel.

  9. Was ein grottenschlechtes Spiel von Werder Bremen. 70 Minuten in Überzahl und dann auch noch 2 zu 0 in Rückstand geraten.. und nichts auf die Kette bekommen gegen mega schlechte Dortmunder.

  10. bei Flanken in Werders Strafraum.. da steht dem Zitterer der pure Angstschweiß auf der Stirn und er irrt im 16er umher als hätte er 2 Promille. Weiß inzwischen jeder Gegner.

  11. Matthias Sammer ist insgeheim beim FC Bayern angestellt und soll den BVB schwächen.
    Bis die Dortmunder das rauskriegen ist es zu spät.
    😅

  12. Was mich mal ernsthaft interessieren würde, ist die Rolle von Matthias Sammer als sogenannter „Berater“. Wen und zu was berät er denn und was befähigt ihn dazu? Ich verstehe es nicht.

  13. 1:55 also das ist ne Rote Karte aber Wirtz sein Foul nicht hahaha. Fussball ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt. Wird Zeit das ein Computer unparteisch peift.

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