Erst hellwach, dann schläfrig: Werder Bremen ist zum Hinrunden-Abschluss in der Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim nicht über ein enttäuschendes 3:3 (1:1) hinausgekommen. Dabei lagen die Grün-Weißen drei Mal in Führung: Schon nach 45 Sekunden durch Marco Grüll, nach dessen zweitem Treffer (79.) sowie dem Tor von Marvin Ducksch (56.). Doch in einer wilden Partie verlor die Mannschaft von Trainer Ole Werner dann jeweils noch den Überblick, so konnten Jan Schöppner (30.), Luca Kerber (61.) und Leon Scienza (90.+4) jeweils noch ausgleichen.

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Hellwach wach startete Werder zunächst. Marco Grüll traf unmittelbar nach dem Anpfiff, auch danach machten die Hanseaten weiter Druck und spielten zielstrebig nach vorne. Marvin Ducksch traf in der elften Minute aber zunächst nur die Latte. Heidenheim erholte sich von dem frühen Schock vor 39.350 Zuschauern nur mühsam, zumal sich auch Jonas Föhrenbach beim Aufwärmen verletzt hatte und nicht spielen konnte. Außerdem musste Niklas Dorsch schon nach neun Minuten ausgewechselt werden, doch die Gäste bissen sich mit der Zeit zurück in die Partie. Und kamen plötzlich immer mal wieder gefährlich vor das Werder-Tor. So gekonnt die Bremer in der Offensive wirbelten, machte sich in der Defensive auch das Fehlen des gelbgesperrten Kapitäns und Abwehrchefs Marco Friedl bemerkbar. Und so fiel der Heidenheimer Ausgleich nicht mehr aus dem Nichts. Jan Schöppner wurde bei seinem Treffer nicht wirklich attackiert, konnte sich so den Ball kurz vor dem Strafraum in Ruhe auf den rechten Fuß legen – und zirkelte ihn dann sehenswert ins Tor. Es entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe, beide Teams suchten den Weg nach vorne.

Und Werder hatte nach Wiederanpfiff erneut den besseren Start, Ducksch nutzte einen Abpraller in bester Mittelstürmermanier eiskalt aus. Doch Heidenheim profitierte erneut von Werders Unaufmerksamkeiten, Luca Kerber musste nach einer schnellen Kombination nur noch einschieben. Dann war erneut Grüll zur Stelle, die Gäste glichen aber in letzter Sekunde durch einen Freistoß von Leon Scienza aus.

Die Aufstellungen:

SV Werder Bremen: Zetterer – Veljkovic, N. Stark, A. Jung – Weiser, Lynen (75. Bittencourt), Köhn (75. Kaboré) – Stage, R. Schmid (90.+1 Alvero) – Grüll (83. Njinmah), Ducksch (75. Burke)
Trainer: Ole Werner

1. FC Heidenheim: K. Müller – Traoré, Mainka, Gimber, Busch – Schöppner, Dorsch (9. Kerber (83. Beck)) – Wanner (76. Scienza), Pieringer, Krätzig (77. S. Conteh) – Zivzivadze
Trainer: Frank Schmidt

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg im Breisgau)

Kommentator: Martin Gräfe

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34 Comments

  1. Heidenheim gleicht dreifach aus und jubelt am Ende über einen Punkt in Bremen! Die Heidenheimer sind zum Ende der Hinrunde damit vom Relegationsplatz gesprungen. Bleibt das auch in der Rückrunde so?

  2. der werderspieler der am schluss hinter der mauer liegt???? wieso hält der sich die eier zu? x*D denkt der hier kommt ein freistoß der wie bei wanted um die ecke geht? göttlich

  3. 2:30 ganz miese Aktion. Für klare Absicht Foul zu spielen mit einer Härte die nur mit Rot zu bestrafen ist. Man muß sich mal den Hassausdruck in einem Gesicht anschauen als er den Spieler angreift.

  4. Kein Freistoß am Ende und ja, Zetterer muss den Ball haben! Hat ihn wohlmöglich zu spät gesehen. Aber insgesamt ganz schlechte Verteidigung gegen eigentlich harmlose Heidenheimer.

  5. Alles sprechen über die Leistung des Schiedsrichters, ganz ehrlich ihr solltet mal über Werders Leistung reden, dass war nähmlich nichts. 5er Kette gegen Heidenheim, man spielt nicht gegen Real Madrid und kassiert so einfache Gegentore. Da ist alleine das Abwehrverhalten dran schuld. Und wenn veljkovic meint, er muss auf messi machen und dann den Ball verliert, dann ist es definitiv seine Schuld. Hört auf auf den Schiedsrichter schlecht zu reden, fangt bei Werner und seinem Team an. Ganz viel Glück noch an Heidenheim, ihr habt bewiesen, was Kampf ist. Grüße von einem Werder Fan.

  6. Also auch nach dreimaligem Ansehen seh ich nicht, wie der Werder-Spieler den Ball zuerst gespielt hat (hab alles ab 7:20 noch mal in 0.25-facher Geschwindigkeit abgespielt). Vielleicht hat er ihn leicht berührt, mag sein, das rechtfertigt aber sicher nicht wie er da reingeht. Von daher finde ich Freistoß voll in Ordnung. An das Sportstudio-Team: Wenn es eine Entscheidung gibt, die ihr persönlich als eindeutig seht, dann gebt doch bitte auch eine Einstellung, die das eindeutig zeigt. Wenn ihr von einer eindeutigen Situation redet, das aber null ersichtlich ist, dann wirkt das schon ein wenig wie Favoritismus.

  7. Der Freistoß war aber meines Erachtens nicht Torwartecke. Dafür stand ja die Mauer, welche ich irgendwie komisch besetzt fand. War aber auch sehr schön geschossen / getreten☄️

  8. Also der Bodycheck bei 2:40 grenzt ja schon hart an einer Tätlichkeit 😅 Finde es zwar gut, wenn mal so Beton angerührt wird und die Abwehr mal zulangt aber das war wirklich Elfmeterwürdig muss ich zugeben nur ausschließlich auf den körper mit voller Wucht ohne richtigen Zweikampf (der war da schon quasi vorbei) 😅😅

  9. alle am heulen und Schiri die schuld geben. 3 mal geführt und nicht gewonnen. selber schuld. lasst da jöllenbeck raus ihr knechte. habt doch null peil vom spiel

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