Dank Doppeltorschütze Leroy Sané und Elfmeter-Garant Harry Kane hat der FC Bayern zum Abschluss der Hinrunde seinen Vorsprung in der Tabelle der Fußball-Bundesliga behauptet. Durch ein souveränes 5:0 (3:0) gegen eine überforderte TSG Hoffenheim geht der Herbstmeister mit einem Vorsprung von vier Punkten auf Meister Bayer Leverkusen in die zweite Hälfte der Saison. Hoffenheim muss sich dagegen noch ernsthafter mit dem Kampf gegen den Abstieg beschäftigen.

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Der FC Bayern der 90er Jahre – geprägt von Typen wie Matthäus, Klinsmann, Scholl oder Basler – erlebt die wohl verrücktesten Jahre in der Vereinsgeschichte. Es ist die Geburtsstunde des FC Hollywood. Die fünfteilige Doku-Serie zeigt den Rekordmeister von einer völlig unerwarteten Seite: beim Verlieren, im Chaos und in Momenten, die so komisch wie dramatisch sind. Hier streamen: https://kurz.zdf.de/Optr1/

Die Fußstapfen von Jürgen Klopp waren gewaltig, aber jetzt dominiert der FC Liverpool unter Arne Slot wie lange nicht. Wie hat der Nachfolger des Erfolgstrainers das geschafft? Im neuen Bolzplatz werfen wir einen Blick an die Anfield Road, sprechen mit Experten und diskutieren die Frage, wie die künftige Entwicklung des FC Liverpool unter Slot aussehen kann: https://kurz.zdf.de/1CCcU/

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Vor 75.000 Zuschauern in der Allianz Arena stellte sich schon früh nur noch die Frage, wie hoch das Starensemble das erste Heimspiel des Jahres gewinnen werden würde. Bevor der effektive und spritzige Sané seinen ersten Auftritt als Mann des Spiels hatte, gab ihm Teamkollege Thomas Müller nach einem vertändelten Ball gestenreich noch Besserungshinweise mit auf den Weg. Sané beherzigte den Rat und schloss nach einem etwas glücklichen Doppelpass mit Müller zum 1:0 ab. Auf dem sonst von Michael Olise besetzten rechten Flügel kam Sané besser zur Geltung als zuletzt auf der linken Seite. Auch das Zusammenspiel mit dem diesmal anstelle von Konrad Laimer als Rechtsverteidiger aufgebotenen Portugiesen Raphael Guerreiro funktionierte gut. Beim 2:0 profitierte Guerreiro allerdings nicht von Sané, sondern von einem schönen Zusammenspiel mit Kane. Englands Nationalmannschaftskapitän demonstrierte wenig später einmal mehr seine Expertise vom Elfmeterpunkt. Nachdem Kevin Akpoguma den Ball gegen die Hand bekommen hatte, verwandelte Kane zum 27. Mal nacheinander einen Elfmeter. Alle seine 18 Strafstöße für Bayern waren drin. Dass es zur Pause nicht schon 4:0 stand, hatten die Gäste ihrem Verteidiger Arthur Chaves zu verdanken, der einen Müller-Kopfball vor der Torlinie klärte (20.).

Sané eröffnete nach Vorarbeit des eingewechselten Mathys Tel die zweite Spielhälfte mit einem Tor. TSG-Keeper Oliver Baumann konnte einem nicht nur in dieser Szene leidtun. Seine Vorderleute um den bemühten Bayern-Kandidaten Tom Bischof als einzigem Lichtblick ließen die Münchner fast nach Belieben kombinieren. Auf der Gegenseite trat Kapitän Manuel Neuer dann auch mal als Torwart in Erscheinung, als er einen Schuss von Finn Becker halten musste (70.). Im ersten Spiel von sechs Partien in 18 Tagen spielten die Münchner weiter locker und leicht. Der eingewechselte Gnabry erhöhte beim höchsten Bundesliga-Heimsieg unter Kompany auf 5:0. Mit viel Beifall wurde Sané wenig später ausgewechselt.

Die Aufstellungen:

FC Bayern München: Neuer – Guerreiro, Upamecano (61. Goretzka), Dier, Davies – Kimmich, Pavlovic – Sané (67. Olise), Müller (81. Musiala), Coman (46. Tel) – Kane (61. Gnabry)
Trainer: Vincent Kompany

TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Gendrey (78. Kaderabek), Akpoguma, Chaves, Nsoki – Geiger, Samassékou (41. Prass), Bischof (63. F.O. Becker) – Kramaric, Hlozek (63. Tabakovic) – Yardimci (46. G. Orban)
Trainer: Christian Ilzer

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau in der Pfalz)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfbundesliga

49 Comments

  1. Der FC Bayern gewinnt erstmals seit fünf Jahren die ersten beiden Spiele nach der Winterpause. Dabei steht mit Mathys Tel allerdings ein Franzose und kein Niederländer auf dem Feld. Danke für eure Hinweise, entschuldigt den Versprecher!

  2. Wenn ich höre „sane war überragend“ bekomme ich Kopfschmerzen !
    Der Gegner war Hoffenheim also wenn der da nicht geliefert hätte dann hätte man den direkt nach México verschiffen können ! Also gegen Hoffenheim kann man nur gute Leistung zeigen wenn man den Kader von Bayern mal gegenüber stellt

  3. Ja super Leistung von Sané! Praktisch keinen Gegenspieler und völlig desolate Hoffenheimer haben dafür gesorgt das bei einem Bundesligaspiel mit Trainingspielcharakter selbst ein Sané ein "Mörderspiel" bestreiten konnte…….

  4. Gnabry wirkt, trotz tor, so lustlos. klaro, er ist unzufrieden mit seiner rolle beim fcb, verstehe ich. wäre er nicht was für nen wirklich guten an den champions league klopfenden PL verein, wie z.b. newcastle, nottingham, west ham oder aston villa? wäre doch sicherlich ne gute verstärkung durch seine erfahrung…

  5. So gut das 2:0 von Bayern gespielt ist, was macht bitte die Abwehr? Der eine rennt vogelwild auf Kane, statt erstmal die Tiefe abzudecken und der andere kann Guerreiro relativ einfach stellen aber geht irgendwie nicht konsequent zum Ball. Das sieht ja fast nach Absicht aus, wie der ihn schießen lässt. Aus meiner Sicht kuriose Szene!

  6. Sané ist einer der wenigen Spieler, über den man wirklich wütend werden könnte. Der Junge ist ein Ausnahmetalent auf seiner Position, ist schnell wie der Blitz, hat eine sehr starke Schusstechnik, ist extrem Ballsicher mit guter Dribbeltechnik und, hat auch noch eine sehr gute Übersicht für Mitspieler. Der kann so gut wie an jedem Verteidiger einfach vorbei laufen und ist nicht aufzuhalten. Aber sein Kopf und seine mässige Disziplin stehen ihm in Weg, um auf der Position denselben Status wie Robben zu bekommen. Ich wette im Training macht er alle nass, weshalb Nagelsmann ihn auch gegen Spanien gebracht hat. Aber wenn es nicht genauso läuft wie er das möchte, kocht er innerlich, wird bockig und die Konzentration sowie der Wille geht flötten. Dann trifft er nicht und fällt in ein Loch. Wirklich schade, denn er ist jemand der den Unterschied machen kann. Wenn er wieder eine gute Phase hat, ist er für jeden Gegner ein Alptraum und belastend zu verteidigen. Dann braucht man 1 gegen 1 nicht mal versuchen, sondern nur durch Stellungsspiel hält man ihn auf, wenn man Glück hat.

  7. Sane ist echt nervig. Spielt wochenlang schlecht, schiesst meterweit am Tor vorbei (einmal sogar am leeren) und dann zeigt er plötzlich, was in ihm steckt, weil es jetzt an die Vertragsverlängerung geht und er gerne bleiben möchte.

    Wie sagte kürzlich ein Experte: „Ich bin mir nicht so sicher, ob Sane wirklich talentiert ist. Zeichnet sich Talent nicht auch dadurch aus, dass man die guten Veranlagungen auch auf den Platz bringt? Und das auch konstant?“

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