Bayern München – RB Leipzig | Bundesliga, 15. Spieltag Saison 2024/25 | sportstudio

Ein historischer Blitzstart, ein Spektakel zum Jahresabschluss: Der FC Bayern geht mit einem Polster von vier Punkten in die Winterpause der Fußball-Bundesliga. Bei ihrem eindrucksvollen 5:1 (3:1) gegen RB Leipzig, das mit einem Sieg in München bis auf drei Punkte an den Tabellenführer herangekommen wäre, benötigte die dominierende Mannschaft von Trainer Vincent Kompany nicht mal einen Treffer von Rückkehrer Harry Kane.

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Borussia Dortmund gilt in der Bundesliga als Nummer zwei hinter Bayern München. Die Realität sieht aber schon länger anders aus. Gute und schwache Spiele wechseln sich beim BVB ständig ab, in der Liga und insbesondere in Auswärtsspielen hinken die Schwarz-Gelben dem eigenen Anspruch aktuell weit hinterher. Woran liegt das? Welche Rolle spielt die veränderte Transferstrategie – und welche das Erbe von Jürgen Klopp? In der neuen Folge Bolzplatz haben wir uns die Situation von Borussia Dortmund einmal genauer angeschaut: https://kurz.zdf.de/4zO8/

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Jamal Musiala hatte die Münchner bereits nach 29 Sekunden in Führung gebracht (1.), es folgte prompt der historisch schnelle Ausgleich durch Benjamin Sesko nach 103 Sekunden (2.): Noch nie in der Geschichte der Bundesliga hatte es nach so kurzer Zeit schon 1:1 gestanden. Den ersten beiden Treffern waren jeweils schwere Patzer vorausgegangen. Vor der Führung der Münchner hatte Willi Orban den Ball in die Füße von Kimmich gespielt, auf der Gegenseite musste der viel zu hochstehende Min-Jae Kim den flinken Lois Openda laufen lassen, bei dessen Hereingabe war dann Dayot Upamecano nach einem Stolperer nicht nah genug bei Sesko. Die Bayern zeigten sich allerdings nur kurz beeindruckt und sorgten für mächtig Betrieb in der Spielhälfte der Leipziger. Lohn der energischen Bemühungen: die erneute Führung durch eine Volleyabnahme von Laimer, der den Angriff durch einen klugen Pass auf Michael Olise selbst eingeleitet hatte. Die auffälligen Schwächen der Leipziger in der Defensivarbeit gaben kurz darauf Kimmich die Chance, aus 25 Metern einfach mal draufzuhalten – der Schuss saß perfekt.

In der zweiten Halbzeit ergaben sich dann weite Räume für die Bayern, weil die Mannschaft von Trainer Marco Rose weitaus höher stand, allerdings auch nicht kompakt genug. So mussten sich die Münchner allenfalls ankreiden lassen, ihre vielen Konterchancen nicht konsequent genutzt zu haben. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können. Nicht zuletzt Sane hatte mehrfach einen Treffer auf dem Fuß, ehe er 15 Minuten vor Schluss traf. Davies schraubte das Ergebnis in die Höhe.

Die Aufstellungen:

Bayern München: Peretz – Laimer (69. Pavlovic), Upamecano, Kim (83. Dier), Davies (83. Guerreiro) – Kimmich, Goretzka – Olise (83. Tel), Musiala, Sané – Kane (87. Müller).
Trainer: Vincent Kompany

RB Leipzig: Gulasci – Henrichs, Seiwald, Orban, Geertruida (82. Raum) – Vermeeren (82. Klostermann), Schlager (74. Kampl) – Baumgartner, Nusa – Openda, Sesko (74. Silva).
Trainer: Marco Rose

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

Kommentator: Moritz Zschau
#zdfbundesliga

39 Comments

  1. Zum ersten Mal in der Bundesliga-Geschichte trafen beide Teams einer Partie in den ersten zwei Minuten. Jamal Musiala hat jetzt die beiden schnellsten Tore dieser Saison geschossen: Nach 29 Sekunden gegen Leipzig und nach 15 Sekunden gegen Kiel.

  2. "…auch wenn der Sport nebensächlich ist." Wann ist er das nicht? Was für eine geheuchelte Scheiße. Es sind Menschen gestorben. Sport ist heute nebensächlich, aber the Show must go on. Wäre ja scheiße fürs Business, wenn man eine Zeichen für die Trauer setzen würde, und den Spieltag ganz abgeblasen hätten. Aber Hauptsache, dass der Sport heute nebensächlich ist. Der Fan muss doch eine Möglichkeit haben die Trauer zu bewältigen. Am besten mit ekliger Stadionwurst, 10 überteuerten Stadionbieren und nen Joint in der Halbzeitpause.Jeder geht halt so mit seiner Trauer auf seine Art um. Viele glauben, die beste Art damit umzugehen ist sie zu ignorieren, ein Bier zu trinken und Stadionwurst zu essen. Kein Wunder, dass wir so leblos und ohne Emotionen sind. WIr machen halt Business as Usual. Aber Hauptsache der Sport ist heute nebensächlich. Wir trauern jeden Tag über die Verblendung und die Ungerechtigkeit. Wir können gar nicht so viel ekelhafte Stadionwurst Essen, wie Uli Hoeneß produzieren kann, so sehr leiden wir jeden Tag. Was ist da schon so ein Even wie Magdeburg. Wer da wirklich trauert und protestiert ist sofort rechtsextrem. Wer hier alles liegen und stehen lässt um sich seiner Trauen Luft zu machen, wird gleich mit der AFD gleichgestellt. Vielleicht sind wir wirklich alle Irre und die AFD ist es nicht, wenn wir einfach sagen "… der Sport ist heute Nebensache" und Pfeifen dann trotzdem an. Machen wir uns nichts vor. Magdeburg ist schrecklich, aber in zwei Wochen juckt es keinen mehr. Vielleicht weil an Silvester etwas in Frankfurt oder Berlin passiert, was noch schlimmer ist. Weil der Strom ausfällt oder Elon Musk Durchfall bekommt. Vielleicht baut Lindner besoffen einen Autounfall und töten einen Menschen oder Olaf Scholz erinnert sich an seine dunklen Boss-Moves und die 250 Millionen Euro, die er veruntreut hat, tauchen wieder auf. Wer weiß… Satire darf sich das Fragen, wenn der Ernst des Lebens einen immer wieder zum Schweigen bringt. Trauerminute nennen wir das. Also haltet die Fressen und macht ja nicht den Mund auf gegen den Schmerz. Gute Nacht.

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