Mit eindrucksvoller Effizienz hat der SV Werder Bremen seine Bilanz in der Fremde verbessert. Beim 2:0 (1:0) bei Aufsteiger FC St. Pauli waren die Bremer nicht zwingend das bessere Team, sie kamen dennoch zum fünften Saison-Auswärtssieg in der Fußball-Bundesliga. Wegen des massiven Einsatzes von Pyrotechnik durch die Fans war die Partie zwischenzeitlich für knapp zehn Minuten unterbrochen.

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Die 29.546 Zuschauerinnen und Zuschauer im ausverkauften Stadion erlebten einen unruhigen Beginn der Partie. Werder hatte zwar die reifere Spielanlage, doch die Gastgeber standen hinten lange sicher. Nach vorn gelang dem FC St. Pauli aber auch nur wenig. Ein Schuss des Ex-Bremers Johannes Eggestein (19.) war die einzige nennenswerte Torszene auf beiden Seiten. Eggestein scheiterte aber an Werder-Schlussmann Michael Zetterer. Mit der ersten gelungenen Kombination und dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Gäste in Führung. Nach einem Pass von Jens Stage ließ Derrick Köhn (24.) mit seinem Schuss aus knapp 19 Metern St. Paulis Torwart Nikola Vasilj keine Chance und brachte sein Team mit seinem zweiten Saisontreffer in Führung. Erst etwa zehn Minuten nach dem Rückstand fanden die Hamburger mit ihrer läuferischen Qualität auch wieder zurück ins Spiel.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste die Partie dann unterbrochen werden. Das Stadion lag nach dem Einsatz der Pyrotechnik aus beiden Fanlagern in dichtem Rauch. Schiedsrichter Robert Hartmann schickte beide Mannschaften vorerst zurück in die Kabinen. Erst nach knapp zehn Minuten wurde das Spiel fortgesetzt. Nach der Fortsetzung nahm das Spiel endlich Fahrt auf. Das lag vor allem am FC St. Pauli, der nun mutiger wurde. Danel Sinani verzog nur knapp (49.), Eggesteins Schuss war zu zentral (54.). Mitten in dieser Drangphase der Kiezkicker schlug Werder erneut aus dem Nichts zu. Der Abschlag von Werder-Schlussmann Zetterer landete bei Marvin Ducksch (56.), der St. Paulis Verteidiger auf dem falschen Fuß erwischte. Frei vor dem Tor verwandelte der Mittelstürmer an Vasilj vorbei zu seinem vierten Saisontor. Der zweite Gegentreffer wurde für St. Pauli zum Weckruf. Die Heimmannschaft versuchte viel, biss sich aber an der Bremer Defensive die Zähne aus. Ein Distanzschuss von Carlo Boukhalfa blieb die einzig nennenswerte Chance, die Zetterer souverän parierte (69.). Von Werder war offensiv nur noch wenig zu sehen. Die tief stehenden Gäste verwalteten ihre Führung lieber und brachten einen weiteren Verteidiger auf den Platz. Auch St. Pauli ging in der Schlussphase jedoch die Luft aus. Die letzte Großchance blieb den Gästen. Werders Oliver Burke scheiterte im Strafraum aber an Vasilj (90.+1.).

Die Aufstellungen: 

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Nemeth – Saliakas (76. Ritzka), Irvine, Boukhalfa (90.+1 Maurides), Treu – Sinani (90.+1 Ahlstrand), Afolayan – J. Eggestein (83. Albers)
Trainer: Alexander Blessin

SV Werder Bremen: Bremen: Zetterer – N. Stark (85. Pieper), Friedl, A. Jung – Weiser, Stage, Lynen, Köhn (85. Deman) – Grüll (70. Burke), R. Schmid (90.+5 Alvero) – Ducksch
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)

Kommentator: Martin Schneider

#zdfbundesliga

36 Comments

  1. Bremen gewann die letzten acht Bundesliga-Spiele gegen St. Pauli. Eine solche Serie gab's für den SVW noch nie gegen einen Verein! Zudem ist der fünfte Auswärtssieg schon einer mehr als in der vergangenen Saison.

  2. Ich fand z.B. die Zeit der Fußball-EM in Deutschland viel angenehmer Fußball zu schauen, ohne den ganzen Pyro-Kram , als jetzt wieder in den verschiedenen Ligen wo die Fackeln wieder überall abgebrannt werden. Schade um den Fußball. Ist nur meine Persönliche Meinung.

  3. diese Selbstdarsteller gehen mir auf die Nerven langsam. das sind keine Fans, das ist Ungeziefer, welches dem Verein nur schadet. wer nicht im Sinne des Vereins handelt hat in Stadion als Fan nichts zu suchen

  4. Burke hat am Schluss wieder eindrucksvoll bewiesen, warum er nie was reißen wird. Ackern und laufen reichen halt nicht, wenn man Stürmer ist sollte man auch halbwegs effizient sein, zumindest wenn es um hochkarätige Chancen geht…frei vorm Tor, und anstatt sich die Sekunde zu nehmen die er gehabt hätte um den Torhüter auszugucken, schießt er direkt auf den Keeper. 🤦‍♂️

  5. dieses asoziale verhalten mit pyro, sachen werfen etc. sollte einfach knallhart mit eine phase von 4 befreiten spielagen des ausführenden bocks verurteilt werden. fans der in dieser zeit zu spielenden gegner sind hiervon nicht betroffen.

    des weiteren ist bei identifizierbarkeit der täter lebenslanges betretungsverbot aller sportstätten des fussballs zu verhängen.

  6. KÖNNT IHR MAL BITTE ENDLICH EURE MIESEN CLICKBAITS WEGLASSEN??????? wie billig kann man heutzutage NOCH sein: SF : hold my beer oder was ist mit euch los? habt ihr es sooo nötig? Erstens Clickbaits weglassen, Zweitens und nicht weniger wichtig: Verratet nicht im Thumbnail gleich wie es endet ihr miesen Spoilerpfosten.
    Es gibt GENÜGEND LEUTE die das Geld nicht haben , um über 300 euro zu bezahlen für ein paar fussballspiele. Und so bleibt nur Youtube mit highlights etc. Also habt ein wenig mehr Verständnis (kommt von Verstand) für den "kleinen" Bürger bzw Fußballfan. Bekommt eh schon genug GEZ von uns ihr Geier, da dürft ihr ruhig mal ein wenig mehr Mühe einfließen lassen in eure "Arbeit".

  7. 1) Das ist kein Derby. Derby ist gegen den HSV, aber nicht gegen Bremen, alleine da wir befreundet sind schon nicht.

    2) “Pyro-Eklat”, ist das euer Ernst? Ich war beim Spiel. Kein Mensch ist da zu Schaden gekommen, es gab auch drum herum keine Ausschreitungen oder so. Das bisschen Rauch ist ja verflogen. Hört doch einfach mal auf mit euren scheiß Clickbait-Titeln und macht endlich vernünftigen Journalismus!

  8. Pyrotechnik ist kein Verbrechen, nur ein Vergehen, verboten, gefährlich, gesundheitsschädlich, teuer für den eigenen(!) Verein und das Fußballspiel, das denjenigen, die den Zirkus veranstalten angeblich so am Herzen liegt. Scheiß auf die guten Argumente gegen Pyrotechnik auf den Rängen – Hauptsache wir haben Spaß.

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