Bayer Leverkusen ist bereit für den DFB-Pokalkracher beim FC Bayern. Die Werkself holte sich beim hart umkämpften 2:1 (1:1) gegen das seit Mitte Oktober sieglose Team des 1. FC Union Berlin Selbstvertrauen für das Highlight-Spiel am Dienstag. Der Fußball-Meister blieb in der zehnten Bundesliga-Partie nacheinander ohne Niederlage.

Die Mega-Stars haben die Ligue 1 bereits verlassen, die internationalen Titel fehlen seit Jahren und das Geld wird immer weniger. Dazu droht einem der größten Klubs Frankreichs, Olympique Lyon, der Absturz in die zweite Liga, wenn sie ihren großen Schuldenberg nicht zeitnah getilgt bekommen. In der neuen Folge Bolzplatz schauen wir auf die Probleme einer ganzen Liga und beleuchten, wieso ausgerechnet Red Bull die Lösung sein kann: https://kurz.zdf.de/VYgl/

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Jeremie Frimpong (2.) nutzte ein Missverständnis in der Berliner Abwehr und sorgte für einen Blitzstart der Gäste. Ausgerechnet das gefürchtete Unioner Defensiv-Bollwerk sah beim 0:1 nicht gut aus. Der frühe Gegentreffer zwang die Gastgeber, verstärkt den Weg nach vorn zu suchen – etwas, das dem offensiv-schwachen Hauptstadt-Club überhaupt nicht liegt. Entsprechend klein schien die Angst der Werkself, die sich etwas zurückzog und Union kommen ließ. Die Berliner hielten die Gäste zwar gut vom eigenen Strafraum fern, kamen selbst aber kaum ins letzte Drittel. Nach mehr als 300 Bundesliga-Minuten ohne Tor erlöste schließlich Woo-yeong Jeong (29.) die Köpenicker. Nach feiner Vorarbeit von Benedict Hollerbach, der sich durch die Leverkusener Abwehrreihen tanzte, musste der Südkoreaner nur einschieben. Die Zuschauer sahen nun ein Spiel auf Augenhöhe. Ohne Nationalspieler Florian Wirtz, der die erste Halbzeit von der Bank aus sah, blieb das Leverkusener Offensivspiel weitestgehend ungefährlich.

Nach dem Wechsel war Bayer bemüht, die Spielkontrolle zu übernehmen. Der Weg durch die Berliner Defensive war allerdings wie verbaut, und auch die Leverkusener Standards fanden keinen Abnehmer im Strafraum. Die Hausherren konzentrierten sich voll auf die Verteidigung. Nur selten gelangen den Köpenickern Entlastungsangriffe. Die Einwechslung von Wirtz in der 58. Minute belebte das Offensivspiel der Gäste. Als schon viel auf ein Remis hindeutete, landete seine Flanke bei Patrik Schick (71.), der den Ball ins kurze Eck abklatschen ließ. Damit resultierte bereits zum vierten Mal in dieser Bundesliga-Saison ein Tor aus einer Flanke von Wirtz – das ist der Spitzenwert der Liga. Leverkusen blieb am Drücker und drängte auf die Entscheidung. Das Geschehen spielte sich nun fast komplett in der Berliner Hälfte ab. Union konnte sich nicht mehr für einen engagierten Auftritt belohnen.

Die Aufstellungen:

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Querfeld (85. Volland) – Trimmel (79. Juranovic), Kemlein, R. Khedira (79. Schäfer), Rothe – Jeong (79. Skov), Hollerbach – Skarke (68. Vertessen).
Trainer: Bo Svensson

Bayer 04 Leverkusen: Hradecky – Arthur (79. Mukiele), Tapsoba, Tah, Hincapie – Andrich (58. Palacios), Xhaka – Frimpong (79. Tella), Garcia (58. Wirtz), Grimaldo – Schick.
Trainer: Xabi Alonso

Schiedsrichter: Christian Dingert (Lebecksmühle)

Kommentator: Adrian von der Groeben

#zdfbundesliga

20 Comments

  1. Heimserie gerissen. Bei der knappen 1:2 Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen musste der 1. FC Union Berlin seine erste Heimniederlage der Saison einstecken. Union verliert damit erstmals unter Coach Bo Svensson zwei Bundesliga-Spiele in Folge.

  2. Ich bin selber langjähriger Union Fan und muss sagen, dass Union immer wieder zeigt, dass sie nicht auf dem Niveau eines 1. Ligisten spielen.
    Beim 1:0 schon alleine viel zu passiv hinterher getrabt. Offensiv kommen meist nur glückliche Treffer, die nicht einmal schön herausgespielt sind und die Effizienz fehlt im Vergleich zur Vorletzten Saison auch…

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