Manuel Neuer nahm Matchwinner Min-jae Kim in die Arme und hob den Siegtorschützen jubelnd in die Höhe. Der FC Bayern München hat seine wegweisende Topspiel-Woche dank des Koreaners mit einem ganz wichtigen 1:0 (1:0) im Champions-League-Klassiker gegen Paris Saint-Germain eröffnet.

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Nottingham Forest – ein Verein mit Geschichte, großen Triumphen und einem tiefen Fall. Erst 2022 kehrte der zweifache Europapokalsieger der Landesmeister nach mehr als 20 Jahren zurück in die Premier League. In der laufenden Saison sind die Tricky Trees bislang das Überraschungsteam und liegen punktgleich mit dem Dritten auf Rang fünf. Wie ist dieser Höhenflug zu erklären? Mit welcher Strategie wollen sie den Traditionsklub wieder dauerhaft in die Spitze führen? Für Antworten auf diese Fragen haben wir uns Nottingham Forest im neuen Bolzplatz einmal genauer angeschaut: https://kurz.zdf.de/GZAHC/  

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Der FC Bayern fand schneller zu seinem gewohnt dominanten Spiel. Paris, in der heimischen Liga Dauer-Favorit, agierte deutlich vorsichtiger und war bedacht, mit sehr mannorientiertem Spiel das Zentrum zu schließen. Joshua Kimmich zeigte nach starkem Bayern-Pressing ein feines Zuspiel auf Jamal Musiala, der jedoch aus aussichtsreicher Position vergab (7.). Leroy Sane (12.), wie Konrad Laimer in die Anfangsformation rotiert, hatte die nächste Gelegenheit. Doch der deutsche Rekordmeister lud die Gäste mit einfachen Ballverlusten mehr und mehr ein, ihre Zurückhaltung abzulegen. Zunächst vergab Kingsley Coman nach tollem Solo gegen gleich fünf Franzosen noch die dritte gute Gelegenheit der Münchner, Paris aber blieb dran und schaltete immer besser um. Bei einem dieser Gegenstöße hatte Warren Zaire-Emery das 0:1 auf dem Fuß (29.). Drei Minuten später musste Manuel Neuer nach einem Konter gegen Ousmane Dembele all sein Können zeigen, um zu parieren. Beim Führungstreffer benötigten die Bayern die Unterstützung von Torwart Matwei Safonow, der eine Kimmich-Ecke nach kurzem Stören durch Musiala prallen ließ. Min-jae Kim sagte per Kopf Danke. Coman (41.) hatte das 2:0 auf dem Fuß.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild: Die Bayern ließen PSG kommen. Doch der auffällige Dembele, wegen Meckerns schon verwarnt, schwächte sein Team mit einem Foul an Alphonso Davies. Die Räume für die Gastgeber wurden nun größer, die Gelegenheiten wieder zahlreicher. Coman (66.) vergab überhastet, bei Musialas Pfostenschuss war Keeper Safonow noch mit den Fingerspitzen am Ball. Joker Thomas Müller (82.) setzte einen Schlenzer neben das Gehäuse.

Die Aufstellungen:

FC Bayern München: Neuer – Laimer, Upamecano, Kim, Davies – Sane (71. Olise), Kimmich, Musiala (77. Müller), Goretzka, Coman (72. Gnabry) – Kane
Trainer: Vincent Kompany

Paris Saint-Germain: Safonow – Hakimi, Marquinhos, Pacho, Mendes – Ruiz (83. Asensio), Ferreira, Neves – Zaire-Emery (65. Lee), Dembele, Barcola (72. Ramos)
Trainer: Luis Enrique

Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

Kommentator: Boris Büchler

#zdfchampionsleague

28 Comments

  1. 12 gegen 10, und dann mit Mühe und Not gewonnen. Gut dass der Schiri für jede Kleinigkeit bei Paris die Karte gezückt, und bei Bayern durchlaufen lassen hat. Super Leistung.

  2. Sollte nicht neuer damit aufhören bis nach vorne zu rennen? Wobei ich finde warum nicht ich finde sowas passiert viel zu selten im Fußball ist natürlich schon all in Risiko aber kann man sich sowieso erlauben, wenn man weit in Führung ist es ja scheißegal in dem Fall war schon Risiko wegen nur 1:0 aber trotzdem meine Güte

  3. Weltklasse-Spiel von Neuer. Er hat einen Schuss aus kurzer Distanz pariert und zwei Bälle gehalten, einen Stürmer perfekt ausgedribbelt, perfekte Torvorlagen (3) für die Offensive geliefert und weitere präzise Pässe und lange Pässe gespielt. Zudem ist er immer ruhig geblieben und hat sich nicht vom Gegner beeindrucken lassen. Sein Spielaufbau war ebenfalls Weltklasse und er stand immer richtig auf dem Feld, um den Ball vom Teamkollegen anzunehmen. Logisch, wenn es eng wird, spielt man zu Neuer. Der kann mit Druck umgehen wie kein anderer, keine Angst vor dem Gegner.

    Ein Privileg, diesem Torwart beim Spielen zusehen zu dürfen.

  4. Gelb-Rot zu hart sagt der ZDf-Mann. Würd mich ja freuen, wenn man so was in der Bundesliga auch öfter hören würde, was da alles Gelb gibt. Übrigens ist die Auslegung, dass etwas, das gelbwürdig ist, nicht gelb-rot-würdig sein soll, leider landläufig vorhanden, widerspricht aber jeglicher Regel und Gerechtigkeit. Wenn ich Gelb habe, brauche ich nicht mit gestrecktem Bein nach dem Knöchel des Gegners zu treten, ganz egal, wie hart ich ihn treffe.

  5. Die Karte von Dembelé halte ich für komplett gerechtfertigt.
    Nach den Regeln (UEFA Laws Of The Game) ist für die gelbe Karte nicht relevant, wie er den Spieler trifft, sondern ob er in den Zweikampf leichtsinnig ("reckless") hineingeht und er geht mit durchgestrecktem Bein in den Zweikampf. Ja, er trifft seinen Gegner nicht mit offener Sohle (dann wäre es glatt rot gewesen), aber es ist eben "reckless". Nach dem Regelbuch, das der Kommentator bei Gelegenheit gerne lesen darf, ist das eine gerechtfertigte Entscheidung.

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