1899 Hoffenheim präsentiert sich beim Debüt des neuen Trainers Christian Ilzer vor allem offensiv mit neuem Leben und feiert am 11. Spieltag der Fußball-Bundesliga einen spektakulären 4:3-Sieg gegen den Champions-League-Klub RB Leipzig.

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Leipzig ging durch Willi Orban (15. Minute), Antonio Nusa (19.) und einem Eigentor von Hoffenheims Stankley Nsoki (67.) dreimal in Führung. Doch die Gastgeber schlugen durch Adam Hlozek (17.), Tom Bischof (50.) und erneut Hlozek (82.) jedes Mal zurück. Der kurz zuvor eingewechselte Jacob Bruun Larsen (87.) sorgte für den dritten Saisonsieg der Hoffenheimer, die damit auf Platz 13 kletterten. Leipzig blieb im vierten Pflichtspiel in Folge ohne Sieg und hinkt nun schon acht Punkte hinter Tabellenführer FC Bayern hinterher.

Hoffenheims Coach Ilzer, vor rund einer Woche vom österreichischen Meister Sturm Graz gekommen, baute die Startelf bei seinem Debüt auf vier Positionen um – und gab dem Team vor allem mit einer Viererkette eine andere Defensivausrichtung. Zu mehr Stabilität bei der bis dato drittschlechtesten Abwehr trug dies allerdings nicht bei. Nusa durfte beim ersten und dritten Leipziger Treffer ungehindert vom Strafraumeck flanken, beim zwischenzeitlichen 2:1 hatte Nusa erneut viel zu viel Platz, den er mit einem sehenswerten Schlenzer ins Eck nutzte.

Hoffenheim ließ sich aber durch die Gegentore nicht verunsichern, die TSG zeigte sich von Beginn an auf Augenhöhe mit dem Champions-League-Klub aus Leipzig. Hoffenheim hatte mehr Ballbesitz und suchte immer wieder die Offensive. Auch spielerisch zeigten die Hoffenheimer, in der Liga nach wie vor alles andere als ein Low-Budget-Team, endlich einmal ihr Potenzial – nicht nur beim sehenswerten Freistoßtreffer von Bischof nach der Pause zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich. Es war das erste Bundesligator des Youngsters.

Ilzer, Nachfolger des vor der Länderspielpause entlassenen Pellegrino Materazzo, bewies auch mit der Hereinnahme von Hlozek das richtige Gespür: Der Tscheche sorgte mit seinem zweiten Treffer, einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze, in der Schlussphase für Hoffenheims Ausgleich. Vorbereiter war Bruun Larsen, der drei Minuten vor dem Ende per Kopf den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Startaufstellungen:

TSG Hoffenheim: Baumann – Kaderabek, Arthur Chaves, Nsoki, Prass – Bischof, Stach, Hlozek, Bülter – Tabakovic, Kramaric

Trainer: Christian Ilzer

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Orban, Lukeba, Henrichs – Vermeeren, Kampl, Baumgartner, Nusa – Sesko, Openda

Trainer: Marco Rose

Schiedsrichter: Frank Willenborg

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14 Comments

  1. Endlich mal eine Frau,die sachlich kommentiert und trotzdem dabei die Atmosphäre des Spiels rüberbringt👍 im Gegensatz zu den männlichen Schreihälsen,die jedes Spiel kaputt brüllen,nur um es ein spezielles Event wirken zu lassen

  2. RB hat ja regelrecht gebettelt um dieses Spiel noch zu verlieren.Ich weiss ja nicht was der Trainer Rose mit dieser Mannschaft gemacht hat es geht ja gar nichts mehr voran.Jeder Verein stellt sich auf RB ein weil sie immer das selbe schema spielen,da ist kein Spielwitz mehr vorhanden man sieht auch keine Spielveränderungen im Spiel es wird immer das selbe gespielt.Es muss sich ganz schnell was ändern.

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