In der Fußball-Bundesliga hatte der VfB Stuttgart zuletzt vor über einem Jahr verloren. Dann reiste am 10. Spieltag Eintracht Frankfurt an. Nun hat Stuttgart keine Heimserie mehr. Das lag auch an Frankfurts Omar Marmoush. Beim 3:2 (1:0) gegen seinen Ex-Klub Stuttgart war Marmoush erneut der beste Spieler auf dem Platz. Erst bereitete er den Führungstreffer von Hugo Ekitike (45.) vor, dann leitete er das Tor von Nathaniel Brown (55.) ein, ehe er schließlich selbst erfolgreich war (62.).

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Die Eintracht hatte durch Marmoush, der nach einem langen Ball knapp am langen Eck vorbeischoss, die erste Chance des Spiels (4.). Anschließend aber bestimmte der VfB das Spiel. Sie spielten oft aus dem Zentrum auf die Außen und zurück. Das war nett anzusehen – und es stellte die Defensive der Gäste vor einige Probleme.

Kurz darauf foulte Frankfurts Hugo Larsson im eigenen Strafraum Gegenspieler Angelo Stiller. Schiedsrichter Felix Zwayer entschied auf Strafstoß. Dann meldete sich der VAR. Überprüft wurde eine mögliche Abseitsstellung von Demirovic in der Entstehung der Szene. Am Ende stand eine Entscheidung: kein Abseits, Elfmeter für den VfB Stuttgart. Es führte Demirovic aus. Nur schoss er schwach, unten links ins Eck. Kevin Trapp hielt (22.).

Nach einer halben Stunde zirkelte Stuttgarts Fabian Rieder einen Freistoß in den Strafraum der Eintracht, den Jeff Chabot in die lange Ecke verlängerte. Doch der Verteidiger stand im Abseits. Das zeigte der Assistent an der Seitenlinie direkt an, der Treffer zählte nicht.

Eine Führung für Stuttgart wäre in dieser Phase verdient gewesen, doch sie fiel nicht. Sie fiel auch nicht, als Stiller mit dem linken Außenrist Enzo Millot bediente. Millot drehte sich elegant zwischen zwei Frankfurtern hindruch, schoss dann aber Zentimeter über das Tor (38.).

Dann kam die 45. Minute, in der Frankfurts Omar Marmoush trat einen Eckball trat. Er brachte die Ecke mit viel Schnitt auf den ersten Pfosten. Er fand Hugo Ekitike, der sich gegen zwei Stuttgarter durchsetzte. Ekitike köpfte, platziert und mit viel Wucht. Es war der fünfte Saisontreffer des Franzosen – und die überraschende Führung für die Eintracht.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit verletzte sich Frankfurts Mittelfeldspieler Larsson. Als Sekunden später Marmoush den eingewechselten Ansgar Knauff bediente, war Larsson nicht mehr auf dem Feld. Die Eintracht war in Unterzahl, als sich Knauff auf rechts durchsetzte und flach flankte. Seine Hereingabe fälschte Chabot vor die Füße von Brown an, der aus wenigen Metern ohne Probleme vollendete.

Für die vermeintliche Entscheidung sorgte sieben Minuten später eine Standardsituation. Einen Freistoß aus über 20 Metern schlenzte Marmoush mit viel Gefühl und noch mehr Präzision über die Mauer hinweg ins linke Eck. Stuttgarts Torhüter Alexander Nübel war ohne Abwehrchance.

Freistöße kann Marmoush, auch in Stuttgart wissen sie das jetzt. Es war sein dritter direkt verwandelter Freistoß in allen Wettbewerben dieser Saison. Laut dem Daten-Anbieter “Opta” kann da kein Spieler aus Europas fünf großen Ligen mithalten.

Der VfB Stuttgart wehrte sich anschließend mit aller Kraft gegen die Niederlage und das Ende der Heimserie. Doch irgendwas war meist: Erst traf Demirovic aus zwölf Metern nur den rechten Pfosten (69.). Dann parierte Frankfurts Torhüter Trapp einen Schuss von Führich (70.). Schließlich schoss Chabot, diesmal wäre Trapp ohne Chance gewesen – doch Knauff rettete (72.).

Am Ende wurde es doch noch einmal spannend. Erst traf Vagnoman auf Vorlage von Führich zum 1:3. Dann legte Stiller für Woltemade auf. Plötzlich fehlte dem VfB Stuttgart, der lange mit drei Toren zurückgelegen hatte, nur noch ein Treffer zum Ausgleich. Und der Treffer fiel, nur zählte er nicht: Es lief die siebte Minute der Nachspielzeit, als Führich nach Vorlage von Chabot und Woltemade traf.

Doch dann meldete sich der VAR. Schiedsrichter Zwayer schaute sich die Szene noch einmal auf dem Monitor und revidierte seine Entscheidung. Beim Abspiel von Woltemade stand Führich knapp im Abseits.

Startaufstellungen:

Stuttgart: Nübel – Vagnoman, Rouault, Chabot, Mittelstädt – Karazor, Stiller, Rieder, Millot, Führich – Demirovic

Trainer: Sebastian Hoeneß

Frankfurt: Trapp – Tuta, R. Koch, Theate – Collins, Brown, Larsson, Skhiri, Dina Ebimbe, Marmoush – Ekitiké

Trainer: Dino Toppmöller

Schiedsrichter: Felix Zwayer

#bundesliga #sportschaubundesliga

32 Comments

  1. Nur 5 Minuten Highlights? Bei so einem Spiel. Da ist ja bei den 0:0 spielen mehr gezeigt worden.
    5 Tore. 2 Abseitstore , 2 mal Latte. Schämt echt Sportschau

  2. Was für eine miese Zusammenfassung !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! —> für solch ein geiles Spiel !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Zwei geile Mannschaften – klasse Spiel – 5 Tore – Emotionen pur … und dann 5 Minuten mit einem XXX Kommentator !!!!!!!!!!!!!!!
    Und dafür zahle ich GEZ-Gebühren ??????????????????????????

    Eine Schandeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee ard !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. Es gibt mittlerweile aber auch echt keine Legitimierung mehr dafür, Demirovic spielen zu lassen. Das ist kein Formtief mehr, der Typ trifft nichts. Verschießt einen Elfmeter, verfehlt jeden Schuss. Das Spiel wurde erst wieder spannend und gut, als er ausgewechselt wurde. Pogrebnyak 2.0

  4. Nervt, dass wir (VfB) immer die Top-Spiele bestreiten aber nie kommt was dabei raus. Unsere Abwehr: Herjeminee !!! Von Wolti war ich bisher nicht so überzeugt aber das Tor hat er Klasse gemacht und noch viel cooler: Sofort hinterher und den Ball aus dem Netz holen. Professionell !!

  5. Was das Fussballherz mehr will? Dass die Mannschaft mit mehr Chancen, mehr Einsatz gewinnt, was an diesem Spiel nicht der Fall war. Muss sehr frustrierend sein für den VfB spielerisch so überlegen zu sein und trotzdem zu verlieren. Elfmeter sollten sie üben …

  6. So ist das halt nutzt deinen Elfer nicht, wirst dann um 2 Tore betrogen, dazu wie schon in der EL eher Schwalbe als Adler und so nimmt dann alles seinen Lauf. Insgesamt ein typisches Spiel der größten Stadt Hessens/ der Heimat von DFB & DFL/ Zwietracht VrAnkfuRt/ Fakefurt.

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