Für die Ausnahmeturnerin Kim Bui führte die Olympia-Verschiebung zuerst zu einer “Schockstarre”. Doch jetzt nutzt die 31-Jährige die Zeit, um endlich ihre Masterarbeit zu beenden. Und sie entdeckt ganz neue Trainingsmethoden.
An der Uni Stuttgart forscht Kim Bui am Institut für Zellbiologie an neuen Formen der Krebstherapie. Ihre Masterarbeit will sie noch vor den Olympischen Spielen 2021 fertig stellen.
Die Verschiebung der Olympischen Spiele brachte sie kurz aus dem Gleichgewicht. “Ich wusste, das ist das olympische Jahr, ich werde mein ganzes Leben darauf ausrichten.” Nach 16 Jahren Leistungsturnen wollte Bui 2020 nach Olympia ihre Karriere eigentlich beenden. Nach reiflicher Überlegung entschied sie sich dazu noch ein Jahr dranzuhängen.
Bui nutzt die Zeit jetzt für ganz neue Trainingsmethoden. Zusammen mit ihrer Trainingspartnerin Elisabeth Seitz hat sie sich entschlossen, mehr Krafttraining zu machen und weniger in der Turnhalle zu trainieren. Damit will sie den Körper stählen und neue Reize setzen für den langen Weg nach Tokio. Sie fühlt sich fit wie nie und findet durch das für sie neuartige Training auch neue Motivation.
+++ Nah dran +++
Emotionen, Hintergründe, Portraits – wir bringen Euch ganz nah ran an Sportlerinnen und Sportler aus dem Südwesten. Was beschäftigt die Athletinnen und Athleten? Wie sieht ihr Alltag aus? Wir erzählen ganz persönliche Geschichten über außergewöhnliche Menschen. Und sind für Euch “Nah dran”.
Mehr von SWR Sport gibt es hier:
SWR Sport im Web: https://www.swr.de/sport
SWR Sport auf Facebook: https://www.facebook.com/swrsport
SWR Sport auf Instagram: https://www.instagram.com/swrsport
SWR Sport auf Twitter: https://twitter.com/swrsport

7 Comments
Viel Glück ihr!!
Kim weiter Soooo viel Glück 🍀🍀🍀🍀🍀💯💯💯
Wow du bist Spitze 👌
Starke Sportlerin, bzw. Frau 💪
Tolle Frau! 🇩🇪
In beiden Richtungen, ein großes Vorbild für viele Menschen 👏👏
Ich Habe Riesen Respekt vor ihr und wünsche ihr alles gute für die Zukunft.