RB Leipzig hat nach der Enttäuschung in der Champions League einen wichtigen Pflichtsieg in der Bundesliga gelandet. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose gewann das schwere Auswärtsspiel beim unbequemen 1. FC Heidenheim dank Lois Openda verdient mit 1:0 (0:0) und setzte sich mit dem vierten Sieg in der Spitzengruppe fest.

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Wie üblich in den Wochen, in denen die Heidenheimer auch international spielen, rotierte Trainer Frank Schmidt auch nach dem 2:1 gegen Olimpija Ljubljana in der Conference League ordentlich und baute seine Startelf gleich auf sechs Positionen um. Der Plan der Gastgeber, die Leipziger Angriffe frühzeitig zu unterbinden, ging im ersten Durchgang weitgehend auf.

Die Höhepunkte der ersten 45 Minuten ließen sich an einer Hand abzählen. Die beste Chance hatte RB kurz vor der Pause, als es endlich mal schnell ging, Xavi Simons nach einer Kombination über mehrere Stationen aber an FCH-Keeper Kevin Müller scheiterte (42.). Gäste-Torwart Peter Gulacsi hatte zunächst noch weniger zu tun als sein Gegenüber. Die Partie war lange geprägt von intensiven Zweikämpfen – und kam vorerst recht zäh daher.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte RB aber den Druck und setzte sich über einen längeren Zeitraum in der gegnerischen Hälfte fest. Benjamin Sesko traf nach einem Freistoß von Raum zur vermeintlichen Führung für die Sachsen (52.). Schiedsrichter Sascha Stegemann sah sich die Szene nach einem Hinweis des Videoassistenten aber noch mal an und nahm das Tor zurück – Leipzigs Orban hatte Heidenheims Patrick Mainka gefoult und dieser Sesko daraufhin nicht am Kopfball hindern können. Kurz später durften die Gäste dann doch jubeln: Antonio Nusa schickte Openda über die rechte Seite und der traf mit einem Schuss ins kurze Eck. RB hatte sich den Treffer verdient. Er weckte aber auch die Heidenheimer noch mal auf. Jan Schöppner hämmerte den Ball an die Latte (68.), Leipzigs Torwart Gulacsi parierte innerhalb weniger Sekunden gegen Marvin Pieringer und Adrian Beck (73.). Der FCH kratzte in der Schlussphase weiter am möglichen Unentschieden, schaffte es aber nicht mehr. Für Leipzig verfehlte Openda bei einem Pfostentreffer sein zweites Tor knapp (88.).

Die Aufstellungen:

1. FC Heidenheim: Müller – Busch, Mainka, Gimber, Föhrenbach – Maloney (67. Conteh), Schöppner – Traore (67. Beck), Wanner (83. Schimmer), Kaufmann (67.Scienza) – Pieringer (83. Breunig)
Trainer: Frank Schmidt

RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Orban, Lukeba, Raum (69. Geertruida) – Vermeeren (69. Seiwald), Haidara (83. Henrichs), Nusa, Simons (76. Baumgartner) – Openda, Šeško (76. Poulsen)
Trainer: Marco Rose

Schiedsrichter: Sascha Stegemann (Niederkassel)

Kommentator: Klaus Veltman

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22 Comments

  1. RedBull Leipzig spielt ganz still und heimlich ziemlich souveränen Fußball. Klar, bisher noch wenige Gegner in der eigenen Gewichtsklasse, aber Leverkusen haben sie eben geschlagen und sie holen meistens die Arbeitssiege. Während Bayern & Leverkusen viel Spektakel liefern, aber damit auch öfter auf die Fresse fliegen, kassiert Leipzig fast keine Gegentore und die Verteidigung gewinnt ja bekanntlich Titel. RB könnte dieses Jahr tatsächlich die Mannschaft sein, die den Bayern am unangenehmsten im Nacken sitzt. Aber fachkundigere Menschen als ich wissen das sicher besser einzuschätzen, inwieweit da irgendwas dran ist.

  2. Auf alle Fälle hat RP Leipzig als einzige Mannschaft ihr Spiel gewonnen von den Mannschaften die jetzt englische Wochen hatten!!!👏👏👏👏👏👏

  3. Openda macht den Unterschied! RB zielte in Heidenheim nur zweimal auf den Kasten – ein Schuss davon saß. Die Leipziger stellen die beste Defensive der Liga: An fünf der bisher sechs Spieltage stand hinten die Null. Wo seht ihr das Team von Marco Rose am Saisonende?

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