Eintracht Frankfurt hat sein erstes Champions-League-Spiel mit 3:0 gegen Sporting Lissabon verloren. Der amtierende Europa-League-Sieger war in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, konnte sich aber zu wenig klare Torchancen erspielen. In der zweiten Halbzeit zeigte sich Sporting eiskalt. Lissabon ging mit einem Doppelschlag durch Edwards (65.) und Trincao (67.) in Führung. Für den 3:0-Endstand sorgte Nuno Santos in der 82. Minute.

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Vor 50.500 Zuschauer*innen hatte die Eintracht direkt nach zwei Minuten die erste große Chance. Manuel Ugartes Rückpass zu Torhüter Antonio Adan landete bei Randal Kolo Muani. Der Stürmer scheiterte aber an Sportings Schlussmann. Als Marcus Edwards in der zwölften Minute im Frankurter Strafraum zu Fall kam, zeigte Schiedsrichter Orel Grinfeld auf den Punkt. Doch der Videassistent schaltete sich direkt ein, denn Christopher Lenz traf Edwards höchstens leicht bei seiner Grätsche. Vielmehr trat der Engländer auf den Fuß von Lenz. Der Elfmeter wurde deshalb auch zurückgenommen. Die einzig nennenswerte Chance entstand in der 35. Minute. Kevin Trapp parierte aber den Schuss von Edwards. Kurz vor der Halbzeit erspielte sich Frankfurt nochmal eine Chance. Jesper Lindstroms Ball verfehlte aber Kolo Muani knapp, der Ball landete letztendlich bei Torwart Antonio Adan.

Die erste Chance in der zweiten Halbzeit gehörte den Frankfurtern. Doch Luis Neto blockte den Schuss von Daichi Kamada. Sporting Lissabon war dagegen deutlich effizienter: Erst veredelte Edward die Flanke von Hidemasa Morita in der 65. Minute. Zwei Minuten später war Edwards der Vorlagengeber, die dann Trincao nutzte und den Ball in die rechte Ecke schoss (67.) In der 82. Minute entschied Nuno Santos die Partie. Pedro Porro eroberte erst den Ball in der eigenen Hälfte, dribbelte nach vorne und fand im Strafraum Santos. Der ließ bei seinem Schuss rechts unten Trapp keine Chance (82.).

Die Aufstellungen:

Eintracht Frankfurt: Trapp – Jakic (84. Knauff), Tuta, Ndicka, C. Lenz (52. Pellegrini) – Dina Ebimbe (66. Borré), Sow, Lindström (74. Alario), M. Götze, Kamada (84. Hasebe) – Kolo Muani
Trainer: Oliver Glasner

Sporting Lissabon: Adan – Coates, St. Juste (46. Luis Neto), Goncalo Inacio – Pedro Porro, Morita, Ugarte, Matheus Reis, Trincao (79. Paulinho), Pedro Goncalves (79. Nuno Santos) – Edwards (73. Rochinha)
Trainer: Ruben Filipe Marques Amorim

Schiedsrichter: Orel Grinfeld

Kommentator: Philipp Reichelt

#zdfchampionsleague

34 Comments

  1. Extrem bitter. 60 Minute gut mit gehalten und der Doppelschlag hat uns den Nacken gebrochen. Wenn Kolo Muani das Ding in der zweiten Minute macht, was dann im. Stadion zusätzlich los ist, könnt ihr Euch denken. 0:1 mit etwas Glück (Pressschlag), 0:2 war natürlich gut gespielt, aber auch scheiße verteidigt. 0:3 Zuckerpass. Trotzdem, erstes Mal Champions League, ein weiterer Lebenstraum hat sich erfüllt. War ein voller Genuss im Stadion. 🦅❤️

  2. Ersteinmal zurechtfinden in diesem Cup, und ich hoffe dass sie dieses Spiel doch als Motivation nehmen es beim nächsten Spiel besser zu machen. Was mich allerdings mehr ärgert als die Niederlage, ist der Aufzwang, für das Spiel zu Hause mehrere Sender haben zu müssen…
    Ich vermisse die Zeit, wo das ganze im öffentlich rechtlichen Rundfunk übertragen wurde. Da wären die GEZ-Gebühren sinnvoll gezahlt.

  3. Was sind das für Highlights? Nur die eine Chance von Muani, die auch noch ein Bock vom Sporting-Spieler war und sonst gar nix? Oder war Frankfurt so schlecht, dass man keine Highlights zeigen kann?

  4. Das war einfach dämlich gespielt. Der Trainer trägt diesmal die Hauptschuld. Jetzt sind 3pkt gegen Marseille Pflicht, sonst gehen wir mit 0 punkten in beide spiele gegen tottenham. das wars dann

  5. Herzlich Willkommen im Wettbewerb! Für Frankfurt ist die CL ein Highlight. Ich hoffe sie schaffen es auf Platz 3 und können dann Deutschland in der EL vertreten.

  6. Im Grunde habe ich nicht wirklich eine schwache Eintracht gesehen. Man muss sehr präzise und konzentriert spielen. Fehler werden hier schneller bestraft, ob mit oder gegen den Ball. Vielleicht war der Wettbewerb heute noch eine Nummer zu groß für unsere SGE. Aber als SGE-Fan bin ich demütig und sehe dieses Abenteuer als unverhofften Bonus, mal in der CL mitspielen zu dürfen. Etwas Respekt/Angst/Nervosität ablegen, dieses Abenteuer eher als Teil der Ausbildung und Personalentwicklung sehen und im Wissen um die eigenen Stärken (und Schwächen) selbstbewusst und frohen Mutes ins nächste Spiel gehen. Ungefähr so vielleicht. Wird schon noch.

  7. Klasse Spiel von Frankfurt – aber Lissabon viel abgezockter – wird schwer aber man kann zumindest in der Europaleague überwintern

  8. Etwas komisch manchmal, was die Verteidigung der Eintracht im 16er anstellt, wenn es wirklich mal brenzliger wird. Wirkt so, als wären alle überfordert und das alle Verteidiger verlernt haben, wie man einen Angreifer blockiert.

  9. Frankfurt hat erste hälfte besser gespielt aber nicht viel besser. Im Endeffekt nicht die Chancen genutzt die man nutzen muss, und Sporting war in der zweiten hälfte einfach eiskalt und sie haben quasi jede Chance genutzt. Kopf hoch und nächste Woche Marseille ausseinandernehmen.

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