Ein spielerischer Leckerbissen war das nicht: Borussia Mönchengladbach und der 1. FC Union Berlin haben sich am Samstag in der Fußball-Bundesliga lange aneinander abgearbeitet. Am Ende gelang BMG ganz spät der Glückstreffer zum 1:0 (0:0).

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Gladbach bot Union zu viel Raum, zweimal durfte Rothe scharf in den Strafraum flanken: Einmal verzog Benedict Hollerbach seinen Abschluss am Fünfmeterraum knapp (8.), wenig später musste Gladbachs Torhüter Moritz Nicolas einen weiteren Versuch nach diesem Schema von Hollerbach parieren (11.).

Von den Gastgebern war bis dahin nicht allzu viel Konstruktives in der Offensive zu sehen – doch aus dem Nichts hatte dann der Sechser, Philipp Sander, die Führung auf dem Fuß. Sanders Volleyschuss nach Hereingabe von Kevin Stöger zog hauchzart über die Latte (17.)

Stöger probierte es knapp zehn Minuten später auch selbst mit einer Direktabnahme, die ebenfalls knapp über den Querbalken flog (26.). Vorangegangen war ein präzise vorgetragener Angriff über Alassane Pléa und Luca Netz, die mit einem Doppelpass die Defensive der “Eisernen” aushebelten.

Berlin stand mittlerweile deutlich tiefer, attackierte nicht mehr so früh. Gladbach hatte mehr Ballbesitz und entschied rund 57 Prozent der Zweikämpfe für sich. Die Borussia durfte es auch noch ein, zwei Mal vor der Halbzeitpause mit halbwegs vielversprechenden Angriffen versuchen, bei denen sprang jedoch nichts heraus.

In die zweite Hälfte starteten die Teams ziemlich verhalten. Zwar hatte Union Berlin mehr vom Spielgeschehen, Gladbach rannte erstmal nur hinterher, doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Tim Kleindienst durchbrach dann die Lethargie mit einer Kopfballchance, doch sein Abschluss war für Union-Torwart Frederik Rönnow kein Problem (58.).

Danach passierte spielerisch wenig, dafür gab es viele Behandlungspausen. Ko Itakura lag nach einem Zweikampf auf dem Boden und hielt sich die Schulter. Außerhalb des Feldes wurde er aber vom medizinischem Team für spieltüchtig befunden (61.). Ähnlich lief es bei Diogo Leite, der nach einem Zusammenprall mit Mitspieler Rani Khedira liegenblieb – auch er konnte weitermachen (64.).

Anders Nathan Ngoumou, der sich den Oberschenkel hielt: Für ihn kam der spätere Siegtorschütze Cvancara (76.). Zuvor hatte auch Union-Trainer Bo Svensson einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen müssen, Hollerbach musste nach einem Ellenbogentreffer von Joe Scally, der Gelb sah (69.), vom Platz. Er wurde durch den Ex-Gladbacher Laszlo Benes ersetzt (72.).

An der einzigen gefährlichen Union-Szene in der Schlussphase hatte Benes seinen Anteil: Ein langer Ball des Slowaken fand in der Spitze Yorbe Vertessen, der sich gegen zwei Gladbach durchsetzte und seinen Schuss an den linken Außenpfosten setzte (85.).

Am Ende durfte dann aber doch Gladbach dank seiner Joker-Kombination jubeln: Hack, in der 72. Minute für Stöger hereingekommen, bediente mit seiner Flanke Cvancara, der den Ball per Kopf im Netz versenkte.

Startaufstellungen:
Borussia Mönchengladbach: Nicolas – Scally, Itakura, Elvedi, Netz – Sander, Weigl, Ngoumou, Stöger, Plea – Kleindienst
Trainer: Gerardo Seoane

Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Vogt, Diogo Leite – Haberer, Schäfer, R. Khedira, Rothe, Jeong, Hollerbach – Jordan
Trainer: Bo Svensson

Schiedsrichter: Daniel Schlager

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3 Comments

  1. Schade, dass Gladbach Jordan nicht gekauft hat. Hoffe Bo stellt die Offensive mal etwas um, wenn alle wieder fit sind. Ilic und Prtajin würden in 5 Kurzeinsätzen zusammen genauso viele Scorer machen, wie Jordan in 34 mal Startaufstellung…

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