Ritsu Doan und Vincenzo Grifo haben den SC Freiburg zum Premierensieg in der Fußball-Bundesliga gegen den 1. FC Heidenheim geführt. Die Breisgauer gewannen dank drei Treffern innerhalb von elf Minuten nach der Pause 3:0 (0:0) und gehören nach dem Auswärtserfolg weiter zur Spitzengruppe. In der Klub-Historie der Freiburger war der FCH der letzte von 41 Erstliga-Gegnern, gegen den sie bisher noch nicht gewonnen hatten.
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In einer ruhigen Anfangsphase war Freiburg die aktivere Mannschaft gewesen, Heidenheim überließ den Gästen den Ball und konzentrierte sich lieber aufs Verteidigen. So kam der SCF offensiv kaum zu gefährlichen Abschlüssen, stattdessen hatte Mathias Honsak (19.) für Heidenheim die erste gute Chance des Spiels. Sein Abschluss von der Strafraumkante ging jedoch knapp über das Tor. Freiburg war auch danach durchaus bemüht, Lücken in der Hintermannschaft der Gastgeber zu finden. Jedoch fand die SC-Offensive um den Ex-Heidenheimer Eren Dinkci, der erstmals in der Freiburger Startelf stand, kein Durchkommen gegen den stabilen Defensivblock der Heidenheimer. Weil aber auch dessen lange Bälle in die Spitze meist am Freiburger Strafraum versandeten, war das 0:0 zur Pause die logische Folge.
In der zweiten Halbzeit dauerte es dann gerade einmal vier Minuten bis zur ersten Großchance. Eren Dinkci (49.) schob den Ball freistehend am Tor vorbei, Ritsu Doan (54.) machte es wenig später deutlich besser: Von der Strafraumkante schlenzte der Japaner den Ball traumhaft direkt an den linken Innenpfosten, von wo der Ball ins Tor prallte. Der Treffer spielte Freiburg komplett in die Karten. Heidenheim musste seinen Defensivblock etwas lösen, um mehr ins Risiko gehen zu können. Die dadurch entstehenden Räume wusste der SC zu nutzen, vor allem in Person von Vincenzo Grifo (59. & 65.), der mit seinem Doppelpack das Spiel entschied.
Die Aufstellungen:
1. FC Heidenheim: Müller – Busch (60. Conteh), Mainka, Gimber, Föhrenbach – Maloney (71. Dorsch), Traore, Honsak (60. Weschenfelder-Scienza), Wanner (71. Schöppner) – Breunig (60. Schimmer), Pieringer
Trainer: Frank Schmidt
SC Freiburg: Atubolu – Kübler, Ginter, Lienhart, Günter (81. Makengo) – Eggestein, Osterhage – Doan (81. Manzambi), Dinkci (64. Höler), Grifo (81. Weißhaupt) – Adamu (70. Muslija)
Trainer: Julian Schuster
Schiedsrichter: Benjamin Brand (Schwebheim)
Kommentator: Hansi Küpper
#zdfbundesliga

18 Comments
rits*
Was ein geiler Saisonstart von Freiburg ❤🤍
Grifo und Doan einfach Deutsche Ribéry und Robben
Grifo ist seit Saisonbeginn immer besser geworden, jetzt hat er sich belohnt.
Ein wahnsinnig guter Start in die Saison 🔥 bringt natürlich ordentlich Euphorie für die weitere Saison. Aber trotzdem sag ich die Werte im Verein müssen erhalten bleiben. Ich bin unfassbar froh dass es gerade so läuft aber man muss es auch verzeihen wenn während der Saison auch mal eine Flaute kommt. Schuster macht es super und es muss von jedem das Gefühl von Vertrauen bekommen auch wenn es mal schlechter laufen sollte 👍🏻 aber so ein bisschen hofft man natürlich trotzdem dass es für Europa am Ende reicht. Aber alles was nicht mit Abstieg zu tun hat ist eine erfolgreiche erste Saison nach der Ära Streich
Sau schlecht gespielt von uns 🙃
GGs an Freiburg tho 🤙🏻
Nur der SCF 🔥 sollten wir gegen pauli gewinnen und 12 Punkte nach 5 spielen haben wäre das wirklich einfach purer Wahnsinn besonders wenn man bedenkt dass wir nicht gerade das leichteste Start Programm hatten 🔥
Prinzip Ketchup-Flasche. 😂
Sehr ärgerlich. Schade, dass nach dem tollen Saisonstart ne kleine Delle kam. die 3 Gegentore in 10 Minuten dürfen so nicht passieren. Wurde ja aber auf der PK auch angesprochen und ich denke, gegen Mainz wirds wieder besser! GG an Freiburg.
"Wer den hält, der lügt" ist jetzt schon ein Klassiker
Macht doch bitte einen kleinen Timer oben in die Ecke rein 😭
Arjen Robben left the chat
Ich hoffe gegen Mainz dann wieder mit nem 6 und 8. Und das Experiment Buschi und Traore klappt auch irgendwie nicht. Aber egal , auf gehts ❤💙
SC Freiburg 💪💪💪💪
Der SC Freiburg gewinnt souverän in Heidenheim. In der ersten Saison unter dem neuen Cheftrainer Julian Schuster haben die Breisgauer nach vier Spieltagen neun Punkte auf dem Konto, mehr waren es zu diesem Zeitpunkt noch nie.
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