Dank Derrick Köhn hat Werder Bremen in Unterzahl den ersten Saisonsieg gefeiert und damit einen guten Bundesliga-Start in einen sehr guten verwandelt. Die Hanseaten gewannen zum Abschluss des dritten Spieltages 2:1 (1:1) bei Mainz 05, rückten in der Tabelle auf Rang acht vor – und verdarben dem prominenten Augenzeugen Jürgen Klopp ein wenig den Besuch an seiner alten Wirkungsstätte.

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“Die letzte Mannschaft, die in Mainz gewinnen konnte, heißt…?”, hatte Werder-Coach Ole Werner im Vorfeld der Partie augenzwinkernd gefragt – und in Anspielung auf den 20. Spieltag der Vorsaison die Antwort mitgeliefert: “Richtig, Werder Bremen!” Einen erneuten Bremer Sieg aber wollten die Mainzer verhindern – und starteten vor den Augen des einstigen FSV-Coaches Klopp angriffslustig in die Partie. Nach acht Minuten aber die kalte Dusche: Nach einer dicken Bremer Dreifach-Chance holte Dominik Kohr Justin Njinmah im Strafraum von den Beinen, Ducksch verwandelte vom Punkt. Die Hausherren zeigten sich unbeeindruckt, Nadiem Amiris Schuss aus gut 20 Metern prallte an die Latte (12.). Lange sollte es bis zum nächsten Tor in der ereignisreichen Partie aber nicht dauern: Zur Mitte der ersten Halbzeit konnte Werder-Keeper Michael Zetterer eine Halbfeldflanke von Anthony Caci nicht kontrollieren, Lee bedankte sich – 1:1. Ein aufgrund der Mainzer Bemühungen verdientes Unentschieden, das auch mit Pausenpfiff bestand hatte.

Angepeitscht von ihrer stimmungsvollen Kurve war der FSV auch nach Wiederanpfiff das aktivere Team. Hyunseok Hong scheiterte aus Nahdistanz an Zetterer (49.), kurz darauf lenkte Bremens Torhüter einen Kopfball von Caci über die Latte (58.). Zwei Minuten später war das Heimteam dann auch noch in Überzahl: Werder-Kapitän Friedl sah nach Notbremse die Rote Karte. Die Gäste aber warf der Rückschlag nicht um: Nach einem Konter traf Köhn zur erneuten – und überraschenden – Führung. Mainz hatte mit seiner späten Offensive keinen Erfolg mehr.

Die Aufstellungen:

1. FSV Mainz 05: Zentner – Kohr (90. Barkok), Jenz, Leitsch – Caci (79. Nebel), Sano (79. Widmer), Amiri, Mwene (79. Onisiwo) – Hong (65. Sieb), J.-s. Lee – Burkardt
Trainer: Bo Henriksen

SV Werder Bremen: Zetterer – N. Stark, Friedl, A. Jung – Weiser, Stage, Lynen (90.+1 Alvero), Agu (67. Köhn) – R. Schmid, Ducksch (67. Malatini), Njinmah (12. Grüll (90.+1 Topp))
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Benjamin Brand (Gerolzhofen)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfbundesliga

43 Comments

  1. So macht Werder Spaß. In Unterzahl (wo ich eigentlich auch keine rote Karte gesehen habe, aber okay) vom eigenen Sechzehner bis vors gegnerische Tor durch kombiniert. Stark 💚🤍
    Warum Kohr für den Elfmeter keine Gelbe Karte bekommen hat, versteht auch nur der Schiri. Dass der Typ nicht mit gelb-rot vom Platz fliegt ist schon ein Wunder.

  2. Als Hannoraner freue ich mich, dass Bremen erfolgreich den nächsten guten ehemaligen Hannoveraner einen Platz in der Bundesliga gegeben hat 😀 alles Gute Euch, ich würde Euch auch mal wieder einen Titel gönnen 😀

  3. Schade, die Mainzer haben gut gekämpft aber leider sollte es halt nicht sein. Nun gut, Bremen muss eigentlich ne andere Hausnummer sein, wesentlich mehr Kohle, festere Größe, lange Historie, klar, dass der Verein für gute Spieler attraktiver ist. Aber was dieses kleine Mainz seit Jahren macht, ist einfach nur Wahnsinn.

  4. Foul klar, aber glatt rot? Das ist lächerlich. Der Kohr scheint ja ein Stein im Brett zu haben bei den Schiris, der hätte min 4 gelbe kriegen müssen. Trotzdem gewonnen. Karma

  5. Ich freue mich schon auf die Erklärung der Schiedsrichter-Verantwortlichen, warum die rote Karte die einzig richtige Entscheidung ist und der Schiedsrichter der beste Mann auf dem Platz war

  6. Wenn jetzt noch jemand über Ole meckert, komm ich mit dem Fahrrad rum und schnipp ihm/ihr hinters Ohr.
    Starke Leistung. Starker Kampf 🥦🥚

  7. Das 1:1 war m.M.n. kein Torwartfehler. Zetter muss da raus, aber kann sich nicht voll auf den Ball konzentrieren, weil Stark im Weg steht. Eher ein Stellungsfehler von Stark, wobei die Flanke wohl auch deshalb vor Stark geschlagen wurde.

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