Trotz früher 2:0-Führung und eines äußerst kuriosen späten Freistoßtores hat Vizemeister VfB Stuttgart auch am zweiten Spieltag seinen ersten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga verpasst. Der Champions-League-Teilnehmer kam in einer turbulenten Partie gegen den 1. FSV Mainz 05 nicht über ein 3:3 (2:1) hinaus und steht damit erst bei einem Zähler.

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In der aktuellen Saison spielen neun Bundesliga-Gründungsmitglieder im deutschen Unterhaus. Kleinere Vereine wie Heidenheim und Kiel aber erstklassig. Gerade deswegen ist die 2. Bundesliga ein echter Publikumsmagnet – auch im internationalen Vergleich. In der neuen Folge Bolzplatz beleuchten wir die Gründe für die Annäherung der Beliebtheit der 2. Liga an die Bundesliga und das hat nicht nur mit den Traditionsvereinen zu tun:  https://kurz.zdf.de/Fx3u/

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Tausende VfB-Fans waren – wie üblich in den vergangenen Jahren – vor dem ersten Heimspiel der Saison in einer großen Karawane zum Stadion gezogen. Und in der Arena ging die Party zunächst weiter. Die Stuttgarter begannen furios, bekamen es von den 05ern aber auch leicht gemacht. Den Gästen fehlte in der Anfangsphase defensiv jegliche Ordnung. Deniz Undav, anstelle von Ermedin Demirovic in der Spitze aufgeboten, nutzte das noch nicht (3./4.). Dann allerdings schlugen die Schwaben zu. Einen Schuss von Chris Führich wehrte der Mainzer Torhüter Zentner vor die Füße von Millot ab – und der französische Olympia-Teilnehmer traf zum 1:0 (8.). Nur sieben Minuten später verschätzte sich FSV-Verteidiger Andreas Hanche-Olsen bei einem hohen Ball total, Leweling zog auf und davon und drosch die Kugel in den rechten Winkel (15.). Die Stuttgarter hätten nachlegen und die Partie womöglich schon früh entscheiden können, nach einer weiteren Chance durch Undav (29.) nahmen sie das Tempo aber raus. Die Mainzer kamen besser ins Spiel, scheiterten zweimal an Nationaltorwart Alexander Nübel (33./35.) und trafen durch Amiri dann vom Punkt (43.). Burkardt war zuvor im Laufduell mit Millot zu Fall gekommen. Kurz vor der Pause verhinderte VfB-Abwehrtalent Anrie Chase per Grätsche das 2:2.

Stattdessen fiel es nach etwas mehr als einer Stunde. Der VfB, bei dem der lange verletzte Außenverteidiger Josha Vagnoman zu seinem ersten Einsatz seit fast fünf Monaten kam, hatte zwar auch in der zweiten Halbzeit den besseren Start erwischt. Nachdem Millot eine gute Gelegenheit ausgelassen hatte (51.), traf Burkardt auf der Gegenseite aber aus wenigen Metern per Kopf (62.). Die Partie war nun völlig offen. Ein weiteres Tor von Burkardt wurde wegen Abseits nicht gegeben (70.). VfB-Trainer Sebastian Hoeneß verstärkte noch mal die Offensive, brachte Demirovic und den von Atalanta Bergamo ausgeliehenen El Bilal Touré. Ein Freistoß des ebenfalls eingewechselten Rieder fand über Umwege den Weg ins Tor (88.), der Sieg war für die Gastgeber wieder zum Greifen nah. Leitsch traf auf der anderen Seite aber noch per Kopf zum 3:3 (90.+4).

Die Aufstellungen:

VfB Stuttgart: Nübel – Stenzel (46. Vagnoman), Chase, Chabot, Mittelstädt (89. Hendriks) – Karazor, Stiller – Leweling (74. Touré), Führich (46. Rieder) – Millot, Undav (74. Demirovic)
Trainer: Sebastian Hoeneß

1. FSV Mainz 05: Zentner – Kohr, Bell (46. Leitsch), Hanche-Olsen – Caci (73. Widmer), Sano, Amiri (87. Barkok), Mwene – Hong (64. Sieb), Lee (87. Veratschnig) – Burkardt
Trainer: Bo Henriksen

Schiedsrichter: Timo Gerach (Landau)

Kommentator: Martin Gräfe

#zdfbundesliga

21 Comments

  1. Bei 6:23 soll der Schiedsrichter den Ball berührt haben (kurz vor dem Schnittbild), sodass die VfB-Spieler zu einer Reihe von unsauberen Pässen und dem Ballverlust verleitet werden. Warum wird die Berührung, die zum Ballverlust und Gegentor führt, nicht gecheckt? Warum klärt uns weder ard, noch zdf, noch dazn darüber auf?

  2. Laut Gräfe ist der Elfmeter ein Witz und mehr gibt es auch nicht über die Schiedsrichterleistung zu sagen. Selten Schiris gesehen die nie die Kontrolle über ein Spiel hatten und völlig irrationale Entscheidungen getroffen haben. Skandal

  3. Bei minimalen, unabsichtlichen Berührungen gibt's nun wohl auch Elfmeter. Bei den ganzen widersprüchlichen und inkonsequenten Schiri-Entscheidungen verliert man echt die Lust auf Fußball. Man hat das Gefühl, jedes dritte Spiel ist nicht mehr fair, weil der Schiri irgendeinen Hirnfehler hat.

  4. Du führst 3:2 und hast beim letzten völlig harmlos vorgetragenen Angriff des Gegners plötzlich eine 3 gegen 5 Situation im Strafraum. Wie geht das bitte? Da haben ja mal alle geschlafen.

  5. Für Stuttgart war es letzte Saison ein Märchen. Nun ist aber mal Schluß mit diesem Mist. Liga und International können sie nicht Stemmen. Am Ende der Saison geht es runter in die 2 Liga

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