Die sagenhafte Bundesliga-Serie von Bayer Leverkusen ist nach 462 Tagen und 35 Spielen gerissen, im ersten Saison-Heimspiel gab es für die Werkself kein Last-Minute-Comeback. Leverkusen unterlag RB Leipzig mit 2:3 (2:1). Lois Openda drehte die B04-Führung spät per Doppelpack zu den eigenen Gunsten.

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In der aktuellen Saison spielen neun Bundesliga-Gründungsmitglieder im deutschen Unterhaus. Kleinere Vereine wie Heidenheim und Kiel aber erstklassig. Gerade deswegen ist die 2. Bundesliga ein echter Publikumsmagnet – auch im internationalen Vergleich. In der neuen Folge Bolzplatz beleuchten wir die Gründe für die Annäherung der Beliebtheit der 2. Liga an die Bundesliga und das hat nicht nur mit den Traditionsvereinen zu tun:  https://kurz.zdf.de/Fx3u/

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Nachdem Edmond Tapsoba (6.) und Piero Hincapie (10.) mit Kopfballchancen gescheitert waren, hielt das ganze Stadion den Atem an. Bayer-Stürmer Victor Boniface hatte nach einer Ecke zum Fallrückzieher angesetzt und Leipzigs Amadou Haidara mit voller Wucht am Kopf getroffen. Haidara blieb regungslos liegen, ging dann selbständig vom Feld, ein früher Wechsel war unumgänglich. Die Partie wurde hektischer. Vor allem bei Rose kochten die Emotionen hoch, der RB-Coach beschwerte sich zu vehement und wurde von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck aus dem Innenraum verwiesen. Nach einer halben Stunde gab es dann auch wieder sportliche Highlights. Benjamin Sesko (32.) ließ die bis dato beste Gelegenheit der Gäste aus, auf der Gegenseite machte es Frimpong besser, als er frei vor Peter Gulacsi aus kurzer Distanz traf. Sechs Minuten später schob Grimaldo nach überlegtem Querpass von Florian Wirtz locker ein. In vermeintlicher Sicherheit ließ die Bayer-Defensive dann aber Kampl sträflich frei.

Zu Beginn der zweiten Hälfte blieb Leipzig am Drücker und Bayer nachlässig. Openda traf aus spitzem Winkel durch die Beine von Hradecky-Vertreter Matej Kovar und stellte zehn Minuten vor dem Abpfiff das Spiel auf den Kopf. Es war vorbei: Bayer Leverkusen kann doch noch verlieren.

Die Aufstellungen:

Bayer 04 Leverkusen: Kovar – Tapsoba (86. Arthur), Tah, Hincapie – Frimpong (77. Tella), Xhaka, García, Grimaldo – Terrier (71. Adli), Wirtz – Boniface (77. Schick)
Trainer: Xabi Alonso

RB Leipzig: Gulácsi – Klostermann, Bitshiabu, Lukeba – Henrichs (89. Vermeeren), Haidara (15. Seiwald), Kampl (89. Baumgartner), Raum – Šeško (67. Nusa), Simons – Openda (89. Poulsen)
Trainer: Marco Rose

Schiedsrichter: Matthias Jöllenbeck (Freiburg)

Kommentator: Oliver Schmidt

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39 Comments

  1. Jede Serie endet mal! Nach zuvor 35 ungeschlagenen Ligaspielen in Folge kassierte Bayer die erste Niederlage gegen eine deutsche Mannschaft seit dem letzten Spieltag der Saison 2022/23.

  2. Hätte er beim Fallrückzieher den Spieler nicht getroffen, dann würde es gleich heißen Traumtor (falls getroffen) oder es wird akrobatische Leistung gelobt. Es ist doch so ähnlich wie beim Kopfball. Der Spieler stand schon länger dort und wollte den Ball aus der Luft reintreten und wenn der Leipziger Spieler der Meinung ist, nur zum Ball zu schauen, nicht sein Umfeld im Blick zu haben und in den anderen Spieler reinspringen zu müssen, find ich das etwas fragwürdig. Natürlich war das brutal gar keine Frage, aber soll man bei sowas immer nur auf Glück gehen, dass der Gegenspieler nicht mit dem Gesicht in so eine gefährliche Situation reinspringt, weil dann sind alle Fallrückzieher ein absolutes No Go und sollte dann ja verboten werden. Schaut euch andere Spiele mit Fallrückziehern an, wie knapp diese oft waren, dennoch am Ende immer gefeiert wurden.

  3. Sorry aber die "hohes Bein/gefährliches Spiel"-Regeln müssen überdacht werden. Wenn der Verteidiger da nicht dazu kommt, ist es ein gefeiertes Fallrückziehertor und so eine gelbe Karte. Wie soll der Stürmer das in der Hitze des Gefechts einschätzen?

  4. Also bonifac hätte klar die rote Karte bekommen müssen. Schaut man genau die Bilder an,so war es kein reiner Fallrückzieher.Er setzt ihn mehr seitlich an und sieht den Rb Spieler mit dem Kopf kommen und zieht trotzdem voll durch . Zu hohes Bein am Mann lautet die Regel.

  5. Es ist eine Schande für den Deutschen Fußball Bund und auch für den Fußball an sich, bei einem solchen Tritt gegen den Kopf nur gelb zu zeigen grengt fast schon an schwere Körperverletzung. Wenn die Schiedsrichter weiter dazu angehalten werden bei solchen Aktionen nur gelb zu zeigen, braucht man sich nicht wundern, wenn nurnoch wenige Mannschaften alle Spiele bestreiten können, da dann irgendwann alle Spieler kaputtgetreten werden und nicht mehr spielen können.

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