Auch in Spiel zwei nach der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga bleibt der FC St. Pauli ohne Tor und Punkt. Gegner Union Berlin reichte wenig für einen Sieg. Benedict Hollerbach stellte am 2. Spieltag den ersten Liga-Sieg unter dem neuen Trainer Bo Svensson sicher – mit einem Hammer aus 18 Metern.

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Union hat damit nach dem 1:1 zum Auftakt beim 1. FSV Mainz 05 vier Punkte auf dem Konto. Für St. Pauli wird schon nach zwei Spielen dagegen klar, dass der Kampf um den Klassenerhalt eine harte Nummer wird für die Hamburger. Vor allem was die Offensive angeht, sind die Kiez-Kicker noch nicht in der Bundesliga angekommen. In Berlin gab die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin nur einen Schuss auf das gegnerische Tor ab.

Insgesamt hatten die tiefer gestaffelten Berliner wenig Mühe, die Gäste vom Tor wegzuhalten. Und nach vorne war Union dann eben effektiver. Vor allem bei Standards und Umschaltsituationen bewiesen die Berliner eine größere Reife. Richtig gefährlich wurde es allerdings auch erst nach knapp einer halben Stunde, als Yorbe Vertessen mit einem 22-Meter-Schuss St.-Pauli-Keeper Nikola Vasilj prüfte.

Und wenig später durften die heimischen Fans an der “Alten Försterei” auch schon jubeln. Hollerbach nahm einen abgewehrten Ball an der Strafraumgrenze direkt. St. Paulis Karol Mets lenkte die Flugbahn noch ab und es stand 1:0 für Union. Jordan Siebatcheu (36.) hatte danach sogar das 2:0 auf dem Fuß, kam aber mit seinem Schuss nicht durch.

Die Berliner spielten danach kompakt und stabil weiter – und St. Pauli fehlten eben die Mittel, aus dem tatsächlich größeren Ballbesitzanteil (am Ende 59 Prozent) auch etwas Gefährliches oder sogar Zählbares zu machen. Ein schwacher Schuss von Johannes Eggestein (24.) in die Arme von Frederik Rönnow war in Halbzeit eins das einzige, was bei St. Pauli zumindest per Definition den Begriff Torschuss verdiente.

Auch in Durchgang zwei kontrollierte Union Berlin über weite Strecken die Begegnung, riss allerdings offensiv auch keine Bäume mehr aus. Nach einigen Wechseln und mit mehr Mut zum Risiko kamen die Hamburger Gäste erst in der Schlussviertelstunde einem Treffer etwas näher. Die beste – und auch spektakulärste Chance – hatte Adam Dzwigata (77.), der im Anschluss an einen Eckball mit einem Fallrückzieher das Tor nur knapp verfehlte.

Mehr war nicht drin. Union spielte die Partie in der Abwehr solide runter und so blieb nach St. Paulis zweitem Bundesligaspiel nur das Fazit: defensiv ok, offensiv zu wenig. Für Union war an diesem Spieltag zumindest nummerisch der einzige Verlust, dass Robin Gosens den Klub Richtung Italien zu AC Florenz verlässt – sportlich sieht es dagegen gut aus an der “Alten Försterei”.

Startaufstellungen:

Union: Rönnow – Doehki, Vogt, Leite – Haberer, Khedira, Rothe – Tousart, Hollerbach – Jordan, Vertessen

Trainer: Bo Svensson

St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Treu, Irvine, Ritzka – R. Wagner, Metcalfe – J. Eggestein, Guilavogui

Trainer: Alexander Blessin

Schiedsrichter: Bastian Dankert

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