Vizemeister VfB Stuttgart hat beim Bundesliga-Premiere Auftakt einen Fehlstart hingelegt: Im baden-württembergischen Derby beim SC Freiburg verloren die Schwaben mit 1:3. Ein frühes Führungstor von Ermedin Demirovic (2.) genügte nicht, Doppelpacker Lukas Kübler (26., 61.) und Ritsu Doan (54.) drehten das Spiel.

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Eine zweite titellose Spielzeit darf sich der FCB nicht erlauben. In den vergangenen Monaten wurde einmal alles auf links gedreht: Neuer Trainer, neuer Transfer-Trubel und eine neue Klubführung mit Max Eberl und Co. – und diese setzt auf eine Bayern-untypische Strategie. Wie sieht die aus? Und läuft der FC Bayern Gefahr, seine Identität, das Mia San Mia, zu verlieren? Im neuen Bolzplatz gehen Lili und Conan diesen Fragen auf die Spur: https://kurz.zdf.de/1tyu/

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Nach 13 Jahren starteten die Freiburger zum ersten Mal mit einem anderen Trainer als Christian Streich in die Saison: Julian Schuster freute sich schon vor der Begegnung auf „ein besonderes Spiel.“. Dabei musste er jedoch zunächst einen Rückschlag verarbeiten: Ermedin Demirovic brauchte gerade mal 75 Sekunden für sein Debüt-Tor beim VfB. Der frühere Freiburger traf gegen den Ex-Verein sehenswert aus acht Metern per Seitfallzieher. Ansonsten tat sich der Favorit bei 34 Grad Celsius allerdings schwer. Die Mannschaften neutralisierten sich bis zur ersten Trinkpause weitgehend im Mittelfeld, Torraumszenen waren vor 34.700 Zuschauern Mangelware. Der Ausgleich von Kübler per strammem Flachschuss aus 25 Metern kam somit wie aus dem Nichts (26.). Von der Führung wie beflügelt entwickelte der Sport-Club nun deutlich mehr Offensivdrang. Erst zirkelte Vincenzo Grifo knapp vorbei (28.), dann setzte er einen Freistoß ans Außennetz (32.). Dem VfB Stuttgart fehlte noch die Passsicherheit der Vorsaison, lange Ballstafetten blieben Mangelware. Stattdessen musste Alexander Nübel gegen Merlin Röhl retten (34.).

Auch nach dem Wechsel blieb Freiburg das aktivere Team. Doan drückte eine Hereingabe von Christian Günter kurios im Sitzen über die Linie (54.), ehe Kübler völlig freistehend eine Ecke zu seinem ersten Bundesligadoppelpack einnickte (61.). Sebastian Hoeneß reagierte auf den Rückstand mit einem Dreifachwechsel, mit Fabian Rieder verzog einer der Eingewechselten aus der Distanz nur knapp (67.). Eine wirkliche Schlussoffensive entfachte der VfB allerdings nicht, ein Fernschuss von Anrie Chase ging in der 88. Minute daneben. Am Ende blieb es somit beim 3:1 aus Freiburger Sicht – der Sieg bei Schusters Debüt hätte noch deutlicher ausfallen können.

Die Aufstellungen:   

SC Freiburg: Müller – Kübler (82. Ogbus), Rosenfelder, Lienhart, Günter – Eggestein (73. Ginter), Osterhage – Doan (72. Sallai), Röhl (63. Höler), Grifo (82. Muslija) – Adamu
Trainer: Julian Schuster

VfB Stuttgart: Nübel – Stenzel (65. Chase), Stiller, Chabot, Krätzig (57. Mittelstädt) – Millot, Karazor (65. Diehl) – Leweling, Undav (65. Rieder), Führich (81. Woltemade) – Demirovic
Trainer: Sebastian Hoeneß

Schiedsrichter: Tobias Welz

Kommentator: Martin Quast

#zdfbundesliga

35 Comments

  1. Da ist eine völlig neue Energie bis in die obersten Tribünenränge zu spüren gewesen. Junger, talentierter Trainer + junge, talentierte Mannschaft.
    Wird spannend zu beobachten 🤩

  2. Wir haben mit Absicht verloren, denn wir wollten uns nur für das 5:0 von letzter Saison entschuldigen. Jetzt kann die Saison wirklich gnadenlos beginnen.

  3. Die Abwehr des VfB war so schwach, dass die Statik des Spiels dahin war. Krätzig ist eine "7" und in der Abwehr nicht zu gebrauchen. Das war schon in München so. Stenzel und Karazor gruselig. Man kann nur hoffen, dass die vielen verletzten Abwehrspieler zurückkommen. Stiller ist im Mittelfeld gut, aber als Verteidiger wenig besser als Krätzig. Wird eine schwierige Zeit.

  4. Absolut unwürdiger Auftritt eines Vizemeisters, sich so vorführen zu lassen, das ist mehr als nur beschämend. So wie sich der VFB präsentiert hat, das war einfach nur eine Lachnummer, der Auftritt gibt mir überhaupt keine Hoffnung für die kommenden Spiele. Bitte sage mir keiner, es war das erste Spiel, neue Mannschaft usw., das kann keine Entschuldigung sein und für so ein Auftreten gibt es auch keine Entschuldigung. Zufällig hat man eine gute Saison gespielt und ab geht es wieder zurück in die Vergangenheit, hoffentlich wird es nicht eine Saison die Union Berlin vergangene Saison durchgemacht hat. Alle Mannschaften wie Bayer Leverkusen , Dortmund, Leipzig bauen auch neue Mannschaften auf und trotzdem beweisen sie es Jahr für Jahr da oben, wo sie abgeschlossen haben, aber von all den Manschaften muß der VFB die Lachnummer der Bundesliga sein, ich schäme mich als Stuttgart Fan

  5. So wie bei 0:26 kann man mal in die neue Bundesliga-Saison starten! 🤩 Das Problem des VfB: Nach dem Treffer von Ermedin Demirović haben die Stuttgarter im gesamten spiel nur noch einen weiteren Schuss auf das Freiburger Tor gebracht.

  6. Hat jemand von den Freiburg Fans auch das Spiel VfB vs. Levetkusen im Supercup angesehen? Besoffen vom Erfolg kann man so manches schreiben und bei nüchterner Betrachtung sollre man es wieder löschen…

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