Der SC Freiburg hat sich am 29. Spieltag der Bundesliga mit 2:1 bei Eintracht Frankfurt durchgesetzt.
Vincenzo Grifo (27.) und Superjoker Nils Petersen (69.) hielten die Freiburger nach dem Wirbel um die Wechselposse von Bayern München mittendrin im Europacup-Rennen. Streich feierte zudem seinen 105. Bundesliga-Sieg mit den Breisgauern – und überholte den bisherigen Rekordcoach Volker Finke.
Im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League muss sich die Eintracht beim haushohen Favoriten Barcelona am Donnerstag (21.00 Uhr) gewaltig steigern. Die Frankfurter knüpften kaum an den starken ersten Auftritt gegen Barca an (1:1) und kamen durch Filip Kostic (54.) nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich.
Nach einer Unterbrechung zu Beginn durch den Protest von zwei Umweltaktivisten, die sich mit Kabelbindern an die Torpfosten banden, war bei den Hessen nur wenig Schwung zu sehen. Frankfurt kontrollierte zwar das Geschehen, kam durch Rafael Borre (11.) und Ansgar Knauff (17.) aber nur zu harmlosen Abschlüssen.
Auch die Breisgauer, deren Einspruch gegen die 1:4-Niederlage gegen die Bayern am Freitag zurückgewiesen worden war, benötigten vor 47.000 Zuschauern Anlaufzeit. Bei der ersten Offensivaktion vollendete Grifo aber einen mustergültigen Konter zur Führung. Die Gäste legten den Fokus im Anschluss weiter auf die Defensive und lauerten auf Umschaltmomente.
Frankfurt blieb blass – und musste nach einer guten halben Stunde einen weiteren Rückschlag verdauen. Antreiber Djibril Sow verließ verletzt das Feld und wurde durch Kristijan Jakic ersetzt. Ob Sow in Barcelona wieder zur Verfügung stehen wird, blieb zunächst offen.
Auch nach der Pause waren die Hessen durchaus bemüht. Beim vermeintlichen Ausgleich stand Jesper Lindström allerdings im Abseits. Nur wenig später aber traf Kostic nach herrlichem Zuspiel von Hauge – einen Doppelschlag verpasste der Serbe (57.) aus der Distanz nur knapp.
Der Treffer gab den Hessen spürbar neuen Schwung – vor allem über Kostics linke Seite. Während Freiburg sich kaum Chancen erspielte, wurde die SGE immer wieder gefährlich. Aus dem Nichts schlug dann aber der kurz zuvor eingewechselte Petersen nach einem Freistoß per Kopf zu. Es war sein 101. Tor für den SC und sein 33. Treffer in der Bundesliga als Joker.
Ajdin Hrustic (84.) verpasste bei einem Pfostenschuss den erneuten Ausgleich.
Damit kann die Mannschaft von Christian Streich. weiterhin auf die Champions League-Teilnahme hoffen. Die Eintracht hingegen muss weiterhin um eine Teilnahme an den europäischen Wettbewerben bangen.
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#SPORT1 #BUNDESLIGA

12 Comments
Nach Heath Ledger ist Petersen einfach der beste Joker
Wie viel Pech kann man bitte haben. Gerade das Ding mit dem Innenpfosten.
Schon ein wenig Glück gehabt, aber Sieg ist Sieg
Der Japaner knapp, aber klar im Abseits?! Ergibt gar keinen Sinn, ist aber sinnig.
Erfolgsgeschichte gegen Barca?So Stark ist Barca längst nicht mehr,deshalb verstehe ich die Aufregung nicht,und ich schrieb noch in den Kommentar das Frankfurt sein nächstes Spiel wieder verliert egal wer der Gegner ist.Gruß
war da in stadium
normale lustige Flitzer werden nicht gezeigt aber die Umweltidioten werden gezeigt? steckt hier mehr drin? warum dauert es so lange? wenn junge Fans den Rasen stürmen, rennen ihnen normalerweise 15 Rambos hinterher. wir lassen uns nicht hinters Licht führen mit den versteckten Nachrichten!!
Nächstes mal bitte mit dem fahrradachloss! 🙂
Geil Aktion
Eintracht vergeigt ein 6 Punkte Spiel gegen Freiburg, blamiert sich gegen Fürth, und träumt von Europa.
Sic Parvis magna.
Einspruch?
Fortnite
Gegen Freiburg verlieren, gegen Barca rasieren xD