Der FSV Mainz 05 hat der SpVgg Greuther Fürth die Grenzen aufgezeigt und sich mit dem zweiten Saisonsieg vorerst im oberen Tabellendrittel etabliert. Der weiter sieglose Aufsteiger aus Franken war beim 0:3 (0:2) chancenlos und steht mit nur einem Punkt schon früh in der Saison im Tabellenkeller. 

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Nach dem enttäuschenden Auftritt beim 0:2 in Bochum veränderte FSV-Trainer Bo Svensson seine Startformation gleich auf fünf Positionen. Das zeigte Wirkung. Die 05er, die zum Saisonstart massive Corona-Ausfälle zu beklagen hatten, agierten vor heimischer Kulisse mit 11.500 Zuschauern von Beginn an druckvoll und schafften früh klare Verhältnisse. In der 15. Minute sorgte Neuzugang Anderson Lucoqui bei seinem Debüt im Mainzer Trikot im zweiten Versuch für die umjubelte Führung, nachdem er zunächst an Gäste-Torwart Sascha Burchert gescheitert war. Nur drei Minuten später traf Routinier Adam Szalai nach Vorarbeit von Silvan Widmer per Direktabnahme.

Fürth tat sich gegen die aggressiven Hausherren schwer und konnte kaum gefährliche Angriffe aufziehen. Mainz-Keeper Robin Zentner blieb in der ersten Halbzeit nahezu beschäftigungslos. Lediglich bei einem abgefälschten Schuss von Dickson Abiama (38.) musste sich Zentner richtig strecken. Auf der Gegenseite hätte Lucoqui die Führung weiter ausbauen können, scheiterte aber freistehend am gut reagierenden Burchert. Auch Dominik Kohr konnte den Ball kurz vor der Halbzeit nicht im Tor unterbringen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Schrecksekunde für die Gäste, als Schiedsrichter Tobias Reichl wegen eines Handspiels von Abiama auf Elfmeter für Mainz entschied. Nach intensiver Auswertung der Videobilder wurde die Entscheidung jedoch zurückgenommen, weil zuvor eine Abseitsposition eines FSV-Profis vorlag. Mainz beherrschte das Geschehen fast nach Belieben, versäumte es dabei aber, etwas für die Tordifferenz zu tun. Die größten Chancen vergaben Szalai (52.) und Jonathan Burkhardt (56.). Die Gäste blieben weitgehend harmlos. Nur bei einem Schuss von Paul Seguin (73.) musste Zentner eingreifen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit sorgte dann Stöger an seinem 28. Geburtstag für den passenden Schlusspunkt zum 3:0-Heimsieg.

Die Startaufstellungen:

Mainz 05: 27 Zentner – 4 St. Juste, 16 Bell, 19 Niakhaté – 30 Widmer, 31 Kohr, 23 Lucoqui, 8 Barreiro, 5 Boetius – 29 Burkhardt, 28 Szalai
Trainer: Bo Svensson

Greuther Fürth: 30 Burchert – 27 Itter, 5 Hoogma, 4 Bauer, 18 Meyerhöfer – 14 Sarpei, 37 Green, 33 Seguin, 16 Nielsen – 10 Hrgota, 11 Abiama
Trainer: Stefan Leitl

Schiedsrichter: Tobias Reichl (Stuttgart)

#zdfbundesliga

21 Comments

  1. Wenn man bedenkt, dass Mainz Anfang des Jahres praktisch mit Schalke abgestiegen war und man sieht, was die für ne Entwicklung gemacht haben. Einfach nur fetten Respekt.

  2. Defensiv is das halt 0 erstligareif, leider … offensiv ebenfalls kein Durchschlag, Mittelfeld existiert grad gefühlt nicht. Trotzdem ☘☘ Und bitte Leweling im die Startelf

  3. Schön die Fürther wieder dabei zu haben – eine sympathische Mannschaft, sympathische Fans und eine schöne Stadt. Mainz hat einfach klasse gespielt und die Spieler zeigen ihre Mentalität und die Erstklassigkeit. Mit Svensson ist da definitiv viel zu erreichen – vielleicht sogar was internationales 🙂 Freue mich schon auf die Saison!

  4. find interessant dass sowohl sportschau als auch sportstudio die leweling gegen widmer aktion als austanzen widmers sehen, obwohl der es selbst souverän bereinigt.

  5. "Fürth war übrigens das einzige Team der Bundesliga, gegen das Mainz noch nie ein Tor geschossen hat"

    Hab ich mir den Mainzer 3:0 Auswärtssieg am 19. Spieltag der Saison 2012/13 dann nur eingebildet?

  6. Mainz ist die Mannschaft bei der ich am meisten ein Konzept und richtigen Fußball erkenne. Macht so Spaß da zuzugucken was da entsteht bin gespannt wie weit es gehen kann für Mainz.

  7. Korrekturhinweis zu 1:48: An dieser Stelle heißt es fälschlicherweise, Fürth sei das einzige der Team der Bundesliga, gegen das Mainz 05 noch nie getroffen habe. Tatsächlich besiegten die 05er die Fürther am 19. Spieltag der Saison 2012/13 mit 3:0. Ádám Szalai mit einem Doppelpack und Yunus Malli schossen damals übrigens die Mainzer Tore. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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