Fünf Tore, zwei Handelfmeter und VAR-Entscheidungen: In einem packenden Nordduell hat sich Werder Bremen auswärts knapp mit 3:2 (1:0) gegen den Hamburger SV durchgesetzt und ist somit wieder Tabellenführer. Der HSV kam in der Nachspielzeit zum Ausgleich, der Treffer zählte aber nicht.

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Vor 25.000 Zuschauer*innen begannen die Gäste aus Bremen selbstbewusst und pressten die Hamburger früh. Bremens Leonardo Bittencourt erzielte schon in der 7. Minute den ersten Treffer, allerdings zählte das Tor wegen Abseits nicht. Nur wenig später schoss Ömer Toprak dann aufs Tor und traf dabei die Hand von Jonas Meffert. Der VAR schaltete sich ein, und Referee Daniel Siebert entschied auf Handelfmeter. Marvin Ducksch verwandelte den Strafstoß sicher zur frühen SVW-Führung (10.). Das Spiel gestaltete sich intensiv, beide Teams agierten offensiv. Im letzten Drittel waren die Bremer aber etwas gefährlicher, durch Niclas Füllkrug (18.), Christian Groß (23.), Bittencourt (30.) und Ducksch (33.) hatte man gute Torgelegenheiten. In der 19. Minute erzielte der HSV dann den vermeintlichen Ausgleich, jedoch zählte das Tor von Moritz Heyer nicht, da Toprak in Werder-Keeper Jiri Pavlenka geschoben wurde. Kurz vor der Pause konnte Robert Glatzel eine Flanke von Bakery Jatta nicht auf das Tor bringen (44.).

Nur Sekunden nach Wiederbeginn traf Meffert zum Ausgleich (46.). Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, da Schiedsrichter Siebert in der 51. Minute erneut für Bremen auf den Punkt zeigte. Jatta hatte bei Mitchell Weisers Abschluss im Hamburger Strafraum den Arm zu weit oben. Den zweiten Handelfmeter in der Begegnung brachte Füllkrug im Tor unter. In der Schlussphase eroberte Ducksch gegen Jatta erst selbst den Ball, bekam ihn schließlich wieder zurück und netzte dann perfekt ins untere Eck ein (76.). Der HSV antwortete durch Glatzel prompt (80.) – auch hier wurde wieder über die Entstehung des Treffers diskutiert. Hamburg warf nochmal alles nach vorne und belohnte sich in der fünften Minute der Nachspielzeit dafür. Doch Manuel Wintzheimers Treffer zählte nicht, da Vorbereiter Sonny Kittel zuvor im Abseits stand. Glatzel ließ schließlich die letzte Möglichkeit auf den Ausgleich liegen (90.+6).

Die Startaufstellungen:

Hamburger SV: 1 Heuer Fernandes – 3 Heyer, 44 Vuskovic, 4 Schonlau, 28 Muheim – 23 Meffert, 14 Reis, 10 Kittel – 18 Jatta, 9 Glatzel, 48 Alidou
Trainer: Tim Walter

SV Werder Bremen: 1 Pavlenka – 13 Veljkovic, 21 Toprak, 32 Friedl – 8 Weiser, 36 Groß, 3 Jung, 10 Bittencourt, 20 Schmid – 11 Füllkrug, 7 Ducksch
Trainer: Ole Werner

Schiedsrichter: Daniel Siebert (Berlin)

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49 Comments

  1. Spannendes Spiel aber beide sind nicht 1 Liga reif. So viele Abwehrfehler, die wären in der 1 Liga sofort drin. Beide müssten mindestens 7-9 erstligaspieler holen. Trotzdem freue mich auf beide in der 1.Liga. Hoffe beide steigen auf plus Schalke. Fürth,Bielefeld,Mainz dagegen runter.

  2. 7:04 einfach mal die Anzeige auf 2:3 gestellt ohne das schon ein Tor gefallen ist 😀 :D.
    Auf Sozialen Medien heulen die HSV Fans das der Schiri so scheiße wäre, ich sehe hier keine Fehlentscheidung.

  3. Tempora mutrantur:
    In Berlin hat Union die alte Tante Hertha überholt, in Hamburg der Kiezverein St. Pauli den einstigen Platzhirschen HSV.
    Und nun warten wir alle sehnlichst auf die Sechziger aus Weißwurstcity …

  4. Wäre eigentlich 2:2 gewesen da vor der Handpsielreklamation sowieso Abseits gepfiffen war, das letzte Tor hätte genauso gelten müssen , naja das solls hoffentlich bleibt es knapp

  5. Gutes Spiel, aber dieser erste Handelfmeter ist schon knüppelhart. Der Arm ist so nah am Körper. Man kann doch nicht jeden Ball aus kurzer Distanz als Absicht werten.

  6. Das war für mich als neutraler Fan absolut geil es ging hin und her das Spiel hatte alles was ein Derby haben muss die Fans waren heute auch sensationell obwohl nur 25000 zugelassen waren geile Stimmung naja da eine der beiden Mannschaften wohl aufsteigen wird mir wäre lieber beide nur um dann mal live dabei sein zu können

  7. Der Sieg war Unverdient und das weiß man auch
    Unglücklich gelaufen für den HSV sonst wäre das vielleicht ein schönes 4:1 für Hamburg geworden
    Aber das ist halt Fußball

  8. Kann nicht verstehen, wie man den zweiten Elfmeter geben kann. Er zieht dir hand zum Kopf und guckt nichtmal auf den ball. Zusätzlich aus 3 Metern angeschossen

  9. Ein starkes, emotionales und hitziges Spiel beider Mannschaften mit einem etwas glücklichen Sieger. Meiner Meinung nach genau wie im Hinspiel, nur hat dieses Mal eben die andere Mannschaft gewonnen.

  10. Fun fact: Wäre Kittel am Ende eine hundertstel Sekunde langsamer gelaufen, dann hätte der Ausgleich gezählt und die beiden Vereine wären am Ende der Saison punktgleich gewesen. Durch das bessere Torverhältnis wäre der HSV dann auf dem 2. Platz gelandet (und Werder auf dem 3. Platz). Hätte, hätte, Fahrradkette…

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