Der FC St. Pauli hat nach 13 Jahren die Rückkehr ins deutsche Fußball-Oberhaus perfekt gemacht. Das Team von Trainer Fabian Hürzeler krönte eine beeindruckende Saison mit einem 3:1 (1:0) gegen den VfL Osnabrück.

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Vor 29 546 Zuschauer im Millerntor-Stadion kürte sich der Engländer Oladapo Afolayan zu St. Paulis Aufstiegsheld. Der 26-Jährige brachte die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler schon in der siebten Minute in Führung. Nach der frühen Führung spielte St. Pauli weiter auf das Tor der Gäste – doch die bereits als Absteiger feststehenden Niedersachsen machten auch klar, dass sie nicht als Party-Begleitung gekommen waren. Robert Tesche per Kopfball (20.) und Noel Niemann (24.) per Distanzschuss verpassten den Ausgleich nur knapp. 

St. Pauli war im Anschluss wieder auf Spielkontrolle aus und drängte zu Beginn der zweiten Hälfte vehement auf den zweiten Treffer. Kurz nach der Pause legte Afolayan gegen die zeitweise gefährlichen und nicht wie ein Absteiger spielenden Osnabrücker einen zweiten Treffer nach (58.). Marcel Hartel traf nach Flanke von Afolayan ebenfalls noch (68.) und erhöhte auf 3:0. Lars Kehl verwandelte in der Nachspielzeit (90.+1) noch einen Foulelfmeter für die Gäste. Der Gegentreffer störte jedoch nicht mehr. Die Kiezkicker folgen damit Holstein Kiel, das bereits am Samstagabend aufgestiegen war, in die erste Liga.

Die Aufstellungen:

FC St. Pauli: Vasilj – Wahl, Smith (72. Nemeth), Mets – Metcalfe, Irvine, Hartel (85. Kemlein), Ritzka (57. Dzwigala) – Afolayan (85. Boukhalfa), Eggestein (84. Albers), Saad
Trainer: Fabian Hürzeler

VfL Osnabrück: Kühn – Ajdini, Wiemann, Beermann, Kleinhansl – Gnaase (87. Thalhammer), Tesche – Conteh (67. Goiginger), Makridis (80. Kehl), Niemann (67. Wulff) – Wriedt (80. Lobinger)
Trainer: Uwe Koschinat

Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)

Kommentator: Moritz Zschau

#zdfbundesliga

43 Comments

  1. Nach dem Sieg gegen den VfL Osnabrück kehrt der FC St. Pauli nach dreizehn Jahren zurück in die Bundesliga. Erstmals schließen die Kiezkicker damit eine Saison vor dem Rivalen Hamburger SV ab.

  2. Lieber Kommentator, Irvine ist kein Engländer, sondern Australier. Das sollte sich auch noch Mainz rumgesprochen haben. Aber keine Sorge, nächste Saison kommen die Boys in Brown in Mainz vorbei.😂

  3. Standard Übergabe : Gratulation zum Wohl verdienten Aufstieg. Ich wünsche viel Erfolg und dass es dann in nächster Zeit besser wird mit dem fler wieder auf eurer wichtigsten strasse.

  4. Ich verstehe nicht, wie man einen Verein wie St.Pauli sympathisch finden kann..die bringen bewusst Politik ins Stadion und hetzen gegen alles und Jeden, der nicht auf ihrer linken (radikalen) Welle schwimmt. Alles ist gleich AfD und Rechts und Nazi. Das sind peinliche Heuchler, die dem Mainstream näher stehen, als sie es immer zugeben wollen. Ihre Werbekampagne mit "NOT"-established können Sie sich schenken..Woker Mainstream, mehr ist das nicht.Aber heutzutage ist es ja geradezu notwendig, links zu sein, um in diesem Land keine Repressalien fürchten zu müssen. Das sind die Spalter der Gesellschaft, nicht die AfD und schon gar nicht deren Wähler.

  5. VFL Osnabrück? Die schlechteste Mannschaft seit Jahrzehnten. Aber auch der Verein macht keine guten Schlagzeilen. Sperrung des Stadion wegen Baumängel😂😂😂. Ein Armutszeugnis für die Stadt Osnabrück und den Verein. Aber dazu passt der Abstieg.

  6. Danke Andreas Bornemann für diese Entwicklung!
    Seit er da ist geht es steil bergauf. Aus meiner Sicht einer der Hauptfaktoren für den Erfolg der letzten Jahre, der deutlich zu wenig Credit bekommt. Als er 2019 kam waren sie 14ter, das Jahr drauf 10ter, dann zweimal 5ter und jetzt 1ter (oder 2ter) und Bundesliga-Auftsteiger. Ich hoffe er bleibt St. Pauli noch lang erhalten.
    Diese Saison steht sogar in besonderer Weise in seinem Zeichen, da er ironischerweise auch Holstein Kiel 2013 als Sportchef von der Regionalliga in die 3. Bundesliga geführt/begleitet hat.
    Die Nürnberger als nächste sportliche Station hat er auch schon in die 1. Liga geführt, aber die haben ihn ja dann rausgeschmissen, weil er den Trainer in der Abstiegspanik nicht entlassen wollte. Abgestiegen sind sie dann trotzdem, der Club is halt a Depp.
    Aus meiner Sicht ein ganz aufrechter Fußballverständiger der wenig Rummel um seine Person macht. Dennoch bzw. umso mehr einer der Garanten dieses Erfolgs. Danke Danke Danke!

  7. irgendwie ist das so der charme der 2. liga…
    solche feiern gibts jedes jahr bei 2 vereinen und es sind nie immer die gleichen.
    das ist doch was schönes! 🙂

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