Der FSV Mainz 05 bleibt in der Fußball-Bundesliga auf Relegationsrang 16. Auswärts beim 1. FC Heidenheim springt nur ein für die Rheinländer unbefriedigendes 1:1 (1:0) heraus. Dabei war der Aufsteiger insbesondere in der zweiten Halbzeit das bessere Team und hätte in Person von Patrick Mainka beinahe noch in der Schlussphase einen – verdienten – Lucky Punch erzielt.

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Obwohl der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokalfinale steht, ist es eine Saison weit hinter den Erwartungen. In der Liga spielt der Verein meist nur in der ersten Halbzeit wie ein Zweitligist. Mit Friedhelm Funkel ist bereits der dritte Trainer im Amt und probiert den Traditionsverein vor dem Abstieg zu bewahren. Der Gang in die 3. Liga hätte vor allem mit Blick auf den Kader verheerende Folgen. Im Bolzplatz beleuchten wir die Probleme der Pfälzer: https://kurz.zdf.de/wPEdVC/

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Den ersten Abschluss in der mit 15.000 Zuschauern ausverkauften Voith-Arena platzierte Eren Dinkci zu mittig (10.). Beide Teams schenkten sich zu Beginn der Partie nichts, doch kreierten eher weniger gefährliche Torchancen. Tim Kleindienst verpasste dann frei vor Mainz-Keeper Robin Zentner die Heidenheimer Führung (29.). Der FSV agierte verhalten und beschränkte sich auf die Defensive, umso überraschender war das 1:0 durch Jonathan Burkardt, der nach Flanke von Anthony Caci unbedrängt einschieben konnte (37.). Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel offener. Zunächst rettete Dinkci auf der Linie gegen Ludovic Ajorque (49.), danach scheiterte Dinkci selbst am herauseilenden Zentner (55.). Wenig später setzte sich Kleindienst im Kopfballduell gegen Edimilson Fernandes durch und nickte zum Ausgleich ein (65.). In der Folge wirkte Mainz angeschlagen. Heidenheims Patrick Mainka scheiterte am Pfosten (70.) – Glück für die Gäste. Plötzlich war Burkhardt frei vor Kevin Müller, doch beim Versuch den Keeper zu überlaufen wird er zu weit nach außen getrieben und die Chance war dahin (76.). Bis in die Schlussphase blieb es spannend, Heidenheim trieb Mainz immer mehr in die Defensive. In der vierten Minute der Nachspielzeit verpasste Patrick Mainka per Kopf noch den Lucky Punch – die Latte rettete Mainz noch einen Punkt.

Die Aufstellungen:
1. FC Heidenheim: K. Müller – Traoré, Mainka, Gimber, Föhrenbach – Schöppner – Dinkci, K. Sessa (80. Thomalla), Beste – Pieringer (68. Dovedan), Kleindienst (85. Schimmer)
Trainer: Frank Schmidt

1. FSV Mainz 05: Zentner – E. Fernandes (75. Weiper), van den Berg, Hanche-Olsen – Widmer (72. da Costa), Barreiro Martins, Kohr, Caci – J.-s. Lee (88. Ngankam) – Burkardt, Ajorque (71. Krauß)
Trainer: Bo Henriksen

Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Kommentator: Martin Quast

#zdfbundesliga

18 Comments

  1. MAINZAAAAA, ohne Amiri, Gruda und Mwene trotzdem eine gute Leistung. Noch ist alles drin. Gegen Dortmund gibts die 3 Punkte, auf gehts!

  2. Mainz ist in dieser Bundesliga-Saison als einziger Verein ohne Auswärtssieg, saisonübergreifend war es das 20. sieglose Gastspiel in Serie. Der letzte Auswärtssieg der Mainzer ist somit 13 Monate her.

  3. Ich bin echt zwiegespalten. Einerseits ohne Amiri, Gruda und Mwene einen Punkt im ekligen Heidenheim mitgenommen. Andererseits ist das so kurz vor Saisonende auch irgendwie zu wenig… Aber insgesamt überwiegt das Positive. Weiterkämpfen! Immer weiter!

  4. Erstmal eine Gratulation an Heidenheim, verdient in der ersten Liga geblieben und auch wenn vor Anpfiff der Klassenerhalt gesichert war, uns Mainzern nichts geschenkt. War positiv von diesem kleinen Städtchen überrascht, würde gerne in der nächsten Saison als Mainzer wiederkommen.

    Doch dazu müssen wir torgefährlicher werden. 110% Einsatz gegen Dortmund und Wolfsburg! Wir packen den direkten Klassenerhalt noch irgendwie 🔥

  5. Wieder einmal eins dieser typischen 1:1, bei dem wir in der zweiten Halbzeit den Faden verlieren. So auch schon gegen Gladbach, Freiburg und Köln in der Rückrunde. Ich hoffe und bin weiter zuversichtlich, dass wir trotzdem noch irgendwie den sicheren Klassenerhalt schaffen.

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