Der VfL Wolfsburg hat das Schreckensszenario Abstieg wohl endgültig verhindert. Wolfsburg gewann am Samstag auch gegen Absteiger SV Darmstadt mit 3:0. Nach dem dritten Sieg in Serie ist der VfL einem Europapokal-Platz auf einmal sogar wieder näher als dem Relegationsrang der Fußball-Bundesliga. 

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Obwohl der 1. FC Kaiserslautern im DFB-Pokalfinale steht, ist es eine Saison weit hinter den Erwartungen. In der Liga spielt der Verein meist nur in der ersten Halbzeit wie ein Zweitligist. Mit Friedhelm Funkel ist bereits der dritte Trainer im Amt und probiert den Traditionsverein vor dem Abstieg zu bewahren. Der Gang in die 3. Liga hätte vor allem mit Blick auf den Kader verheerende Folgen. Im Bolzplatz beleuchten wir die Probleme der Pfälzer: https://kurz.zdf.de/wPEdVC/

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Vor 23.108 Zuschauer*innen nutzten Patrick Wimmer (8.) und Jonas Wind (11.) gleich die beiden ersten Wolfsburger Chancen zur 2:0-Führung. Gegen harmlose Darmstädter geriet dieser Vorsprung nie wieder in Gefahr. Patrick Wimmer verhinderte unfreiwillig sogar das 3:0, als ihm in der 42. Minute ein Eckball von Lovro Majer auf den Kopf prallte und von dort über das Tor flog. Absteiger Darmstadt setzte dem VfL Wolfsburg nur wenig entgegen. Tim Skarke hätte zwar die Lilien früh in Führung (5.) und Fabian Nürnberger kurz vor der Pause per Freistoß wieder heranbringen können (45.) – das war’s.

Das Beste aus Darmstädter Sicht war noch, dass die 21. Niederlage im 32. Saisonspiel nicht höher ausfiel. Denn die spielfreudigen Wölfe hatten in der zweiten Halbzeit durch Kevin Paredes (53.), Majer (78.) und Cerny (87.) noch mehrere gute Chancen. Der Tscheche Vaclav Cerny legte in der Nachspielzeit noch einen dritten Treffer nach (90.+3). Für Wolfsburg ist es der dritte Sieg in Folge. Der Trainerwechsel von Niko Kovac zu Hasenhüttl hat sich bereits ausgezahlt: Von sechs Spielen mit dem 56-Jährigen gewannen die Niedersachsen vier.

Die Aufstellungen:

VfL Wolfsburg: Casteels – Maehle, Lacroix, Jenz, Paredes (82. Cerny) – Arnold, Gerhardt – Baku (65. J. Kaminski), Wimmer (66. Zesiger), Majer (90.+2 Tomás) – Wind (82. K. Behrens)
Trainer: Ralph Hasenhüttl

SV Darmstadt 98: Brunst – Maglica (34. J. Müller), Klarer, C. Zimmermann – Nürnberger, Justvan (85. Schnellhardt), A. Müller (46. Seydel), Karic (85. Arania) – Marvin Mehlem – Vilhelmsson (60. Honsak), Skarke
Trainer: Torsten Lieberknecht

Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen im Allgäu)

Kommentator: Moritz Zschau

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14 Comments

  1. Nach dem 32. Spieltag hat Wolfsburg den Klassenerhalt sicher und kann jetzt sogar noch auf Europa schielen. Was traut ihr den Wölfen in den verbleidenden Spielen gegen Bayern und Mainz zu?

  2. Dass Wolfsburg nach so einer Katastrophen Saison noch von Europa reden und träumen darf, ist schon beinahe absurd. Hätte man nicht so verbissen an Kovac festgehalten wäre wohl Platz oder 6 möglich gewesen, sofern Hasenhüttel den derzeitigen 2 Punkte pro Spiel Schnitt hätte halten können

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